Formel 1

Nicht nachdenken - Sauber: In allen Situationen schnell

Kamui Kobayashi und Sergio Perez erlebten einen reibungsfreien ersten Tag in Monaco und erwarten sich im Verlauf des Wochenendes noch einiges.
von Marion Rott

Motorsport-Magazin.com - Kamui Kobayashi konnte seinen Sauber in beiden Freien Trainings in Monaco in die Top-10 stellen und war mit diesem Ergebnis rundum zufrieden. "Bei uns lief heute alles reibungslos. Vor allem in den langsamen Kurven ist unser diesjähriges Auto klar besser als das letztjährige, und das ist hier in Monaco natürlich sehr wichtig", freute sich der Japaner nach 43 absolvierten Runden. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Tag und denke, dass wir in die richtige Richtung gearbeitet haben." Ob ein Podiumsplatz im Fürstentum in Reichweite ist, wollte der Sauber-Pilot aber nicht prognostizieren, da Faktoren wie das Wetter am Samstag zu berücksichtigen wären.

Vor allem in den langsamen Kurven ist unser diesjähriges Auto klar besser als das letztjährige, und das ist hier in Monaco natürlich sehr wichtig
Kamui Kobayashi

Die Balance seines C31 war ihm ein weiteres Lob wert, weshalb der Sauber-Pilot sehr zuversichtlich auf das Wochenende im Fürstentum blickt. "Allerdings kann ich noch nichts dazu sagen, wie sich die Reifen hier über die Renndistanz verhalten werden, denn das Wetter hat uns davon abgehalten, entsprechend lange am Stück zu fahren", gab es am Ende noch einen kleinen Wermutstropfen anzumerken. Daher waren auch keine Erfahrungswerte auf den superweichen Reifen möglich. "Ich konnte nur eine Kurve auf ihnen fahren und dann begann es zu regnen."

Perez denkt nicht mehr an Unfall

Sergio Perez wird an diesem Wochenende sein erstes Rennen in Monaco bestreiten, da der Mexikaner 2011 nach einem Unfall im Qualifying nicht an den Start gehen konnte. Das sollte ihn nach eigenen Aussagen aber für dieses Rennen nicht beeinträchtigen. "Es ist absolut in Ordnung, da ich mich ohnehin nicht mehr erinnern kann", verriet der Sauber-Pilot. "Gleich beim ersten Mal bin ich rausgefahren und machte maximal Druck."

Besonders auf einem Kurs wie diesem, darfst du nicht nachdenken
Sergio Perez

Anders würde es genau auf dieser Strecke auch nicht gehen. "Besonders auf einem Kurs wie diesem, darfst du nicht nachdenken", bekräftige Perez. "Wenn du nicht am Limit bist, bist du nicht schnell genug." Ein Beweis für seine Angstlosigkeit war die dritte Zeit des Vormittags, die ihn positiv auf die nächsten Tage blicken lässt. "Das Auto fühlt sich gut an, und ich denke, dass wir im Qualifying am Samstag ganz gut abschneiden können." Doch selbst wenn es nass werden sollte, sieht sich der Mexikaner gut aufgestellt. "Im Regen sahen wir sehr konkurrenzfähig aus."


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