+++ MotoGP-Testtag 2 in Malaysia im Bericht +++

Auf Wiedersehen, bis morgen!

Damit verabschieden wir uns von diesem Tag, an dem gleichzeitig so wenig und so viel passiert ist. Normalerweise herrscht im MotoGP-Paddock nun die Frage, wer am letzten Testtag nochmal richtig angast. Jetzt ist die erste Frage aber: Kann Yamaha überhaupt fahren? Wir werden es erst morgen erfahren, also schaut wieder rein bei uns im Liveticker von Motorsport-Magazin.com . Ab 3:00 Uhr berichten wir erneut vom Testgeschehen in Malaysia.

Acosta über Crash-freien Test erleichtert: KTM besser zu fahren

Pedro Acosta lässt sich in Sachen Konkurrenzfähigkeit nicht allzu sehr in die Karten blicken. Eines ist aber klar: Bei der Fahrbarkeit ist er mit der neuen KTM deutlich zufriedener. "Das Motorrad fühlt sich leichter zu fahren an und es ist auch leichter, damit schnell zu sein. Ich erinnere mich, dass ich 2025 hier fünfmal beim Test und dreimal am Rennwochenende gestürzt bin. Es ist echt schwer, schnell zu sein, wenn du so oft stürzt. Deswegen bin ich ziemlich zufrieden damit, wie es jetzt läuft. Sie haben über den Winter viel daran gearbeitet."

Mir tritt auf Euphoriebremse: Haben Schwächen!

Joan Mir könnte heute strahlen, aber er hält sich fast demonstrativ zurück. "Ich fühle mich gut auf dem Bike und habe Vertrauen. Aber es gibt immer noch ein paar Schwächen, an denen wir arbeiten müssen", lässt uns der Ex-Weltmeister wissen. Dabei verrät er uns sogar den größten Kritikpunkt an seiner Honda: "Der Grip ist immer noch ein Problem. Die Reifen drehen mehr durch, als wir das wollen." Auch seine Bestzeit will er in diesem Tenor nicht zu hoch hängen: "Wir haben heute nur einen weichen Reifen benutzt, das war der Zeitangriff am Morgen. Das war eine gute Runde, aber da ist noch Spielraum. Das gilt vermutlich auch für alle anderen." Dennoch spricht er logischerweise vom besten Paket, seit er bei Honda ist. Es scheint mittlerweile klar: Die neue RC213V ist ein gutes Motorrad. Ob gut genug gegen Ducati und Aprilia ist dann ein anderes Thema.
Joan Mir setzte die bisherige Bestzeit des Tests, Foto: Honda HRC Castrol
Joan Mir setzte die bisherige Bestzeit des Tests, Foto: Honda HRC Castrol

Bezz: Aprilia hat noch nicht Gas gegeben

Marco Bezzecchi bestätigt uns das, was wir bereits vermuteten. Aprilia hat es bei diesem Test noch nicht auf eine richtig schnelle Runde angelegt. "Es geht nicht wirklich ums Qualifying. Natürlich werden wir morgen mal frische Reifen aufziehen, aber das ist nicht das Hauptziel. Es ist besser an unserer (Renn-)Pace zu arbeiten. Wenn wir nach Thailand (zum zweiten Test, Anm. d. Red.) gehen, dann werden wir uns vielleicht etwas mehr auf einen Zeitangriff konzentrieren. Bis jetzt habe ich keinen gefahren", erklärte der Italiener. Dementsprechend ist ein Rückstand von nur etwa drei Zehntel auch kein Beinbruch. Bezzecchi zeigt sich bisher zufrieden mit dem Test.
Die Aprilia kann mehr als bisher gezeigt, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS
Die Aprilia kann mehr als bisher gezeigt, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS

Bagnaia erleichtert über Bremsgefühl: Endlich wieder eine Hilfe für Ducati

Francesco Bagnaia ist heute erneut die Erleichterung anzumerken, auch wenn das Programm frühzeitig beendet wurde. Er hat nun endlich wieder das nötige Gespür, um in der Entwicklungsarbeit einen Beitrag zu leisten: "Gestern habe ich vor allem mein Gefühl für das Bremsen am Kurveneingang zurückfinden wollen. Ich habe es gefunden, sobald ich losfuhr. Ich kann nun fahren, wie ich es möchte und bevorzuge. Das ist viel besser, auch für die Techniker, die dieses Gefühl nachvollziehen können müssen. Mit diesem Gespür kann ich nun mehr mitarbeiten und neue Teile einschätzen, das ist besser für uns alle."

Marc Marquez verrät: Wetterbericht narrt die gesamte MotoGP

Marc Marquez war heute nicht auf Bestzeiten aus, sondern testete vier verschiedene Aero-Konfigurationen bei Ducati. Mit seinem Programm wurde er nicht fertig, ebenso wie der Rest des Feldes. "Das mit dem Regen am Nachmittag war unglücklich, denn die Vorhersage sagte den Regen erst später voraus. Deswegen haben hier alle bis um 4 Uhr Nachmittag abgewartet. Aber hier in Malaysia kannst du nie wissen. Wir hätten wichtige Pläne für heute Nachmittag gehabt", meint der Weltmeister. Regen in Malaysia, wer hätte das gedacht? Vielleicht das nächste Mal also nicht so lange Mittagspause machen...
Marc Marquez brachte sein Programm nicht durch, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS
Marc Marquez brachte sein Programm nicht durch, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS

Honda hofft auf Kampf um Siege

Honda sieht gut aus, daraus macht auch Technik-Direktor Romano Albesiano kein Geheimnis mehr. "Es ist immer ein Zusammenspiel kleiner Verbesserungen. Manche sind der Motor, manche Elektronik. Das kann man nicht sehen, aber es ist wichtig bei der Kontrolle des Motors. Natürlich wurde das Chassis verbessert. Das Motorrad ist leichter und kompakter. Alles wurde verfeinert. Es gibt viele kleine, aber konstante Verbesserungen", erklärt der Italiener die Fortschritte. Sind das sogar Siege drin? Seine Antwort lässt aufhorchen: "Das hoffe ich. Wir haben fantastische Fahrer und beginnen nun ein konkurrenzfähiges Motorrad zu haben. Die Teams und Leute, die für die Fahrer die Performance und Organisation liefern, haben sich in den letzten zwei Jahren stark verbessert. Also warum nicht? Ich glaube nicht, dass wir als Titelfavorit in die Saison gehen, aber manchmal können wir um den Sieg kämpfen, denke ich." Den letzten Sieg im Trockenen holte Alex Rins in Austin 2023. Das ist schon eine Weile her...

Bartolini: Yamaha hofft auf Lösung aus der Heimat für Donnerstag-Teilnahme

Noch ist für Yamaha nicht alles verloren hier in Sepang. Technik-Direktor Max Bartolini erklärte uns die Lage: "Ich hoffe wir finden eine Lösung und der Test ist nicht vorbei. Wir müssen immer noch alles überprüfen. Wir stehen in Kontakt mit Japan. In Italien (der Europa-Basis des Werksteams, Anm. d. Red.) sind sie gerade erst aufgestanden. Auch mit ihnen werden wir uns austauschen." Momentan ist der Start am Donnerstag aber noch völlig offen: "Wir wissen, was das Problem ist. Wir versuchen nun herauszufinden, was es verursacht. Wenn wir wüssten, was es verursacht, dann würden wir auch wissen, ob wir weiterfahren können oder nicht. Das versuchen wir nun herauszufinden. Wir haben eine Idee, was die Ursache sein könnte, aber wir brauchen die Bestätigung aus der Fabrik." Die Antwort darauf werden wir also wohl erst morgen bekommen.

ZIEL: Mir vorn, Yamaha steht, Nachmittag fällt ins Wasser

Damit endet der heutige Testtag auch offiziell mit der Zielflagge. Joan Mir sendet mit der neuen Bestzeit eine Bestätigung des Aufwärtstrends bei Honda an die Konkurrenz. Das große Thema des Tages ist aber der Motorenausfall bei Yamaha, wodurch keine M1 auch nur eine Runde drehen konnte. Der Nachmittag fiel dann größtenteils dem Regen zum Opfer. In vielfacher Hinsicht also ein gebrauchter Mittwoch.

Morbi schwimmt nochmal

Nein, es ist noch nicht vorbei. Franky Morbidelli geht noch einmal raus für die letzten Momente. Am Ergebnis ändert das natürlich nichts mehr.

Testtag 2 scheint beendet

Offiziell sind noch 12 Minuten auf der Uhr, doch das dürfte es nun gewesen sein. Maverick Vinales ist nun wieder an die Box gekommen. Mit 21 Runden am Nachmittag hat er mit Abstand die meisten gedreht, viele davon im Regen. Fernandez, Bastianini, Marini und Binder haben wir hingegen gar nicht gesehen. Sie waren nicht herausgefahren, bis der Regen kam.

Slicks kaum noch möglich

Es hat nun zwar zu regnen aufgehört, aber es erscheint sehr unwahrscheinlich, dass es in den verbleibenden 20 Minuten noch für den Einsatz von Slicks auftrocknet. Und selbst wenn, wird die Bestzeit von Joan Mir natürlich nicht ansatzweise möglich sein.

Lorenzo schickt Maverick Vinales wieder raus

Zumindest vermuten wir das. Coach Jorge Lorenzo hat Maverick Vinales eingetrichtert, dass er aus seiner Komfortzone gehen soll und jederzeit fahrbereit sein muss. Vielleicht ist er ja deswegen nun wieder auf die Strecke gegangen. Dort ist auch immer noch Morbidelli zu gegen. Er ist nun bei einer 2:12er-Zeit angekommen.

Fahrer schon in Zivil, Morbido dreht seine Runden

Moreira hat die Lektion erfolgreich und ohne Sturz beendet. Jetzt ist nurmehr Franky Morbidelli auf der Strecke. Die meisten anderen Piloten brauchen wir nicht mehr erwarten, sie haben sich größtenteils schon umgezogen. Alex Marquez war gerade schon in seiner Medienrunde.

Brasilianischer Schwimmkurs zeigt Wirkung

Während Vinales sich wieder ins Trockene in die Garage verzogen hat, lernt Diogo Moreira Runde um Runde dazu. Jetzt ist er schon bei 2:18 angekommen. Allein ist er trotzdem nicht auf der Strecke, denn soeben hat sich Franco Morbidelli zu ihm gesellt.

Topgun deutlich schneller

Wie es von einem MotoGP-Veteranen bei solchen Bedingungen zu erwarten ist, hängt er seinen Rookie-Kollegen klar ab. Maverick Vinales fährt nun 2:17er-Zeiten. Moreira hat sich bis auf 2:25 herangetastet.

Auch Vinales plantscht

Er sollte eigentlich mehr als genug Erfahrung im Regen haben, aber nun ist Maverick Vinales ebenfalls ausgerückt. Die erste Zeit von Moreira ist eine 2:32.881. Das sollte alles darüber aussagen, welche Bedingungen herrschen.

Moreira will Regen-Erfahrung sammeln

Es fährt wieder jemand. Es sollte uns wohl kaum überraschen, dass es sich um Rookie Diogo Moreira handelt. Es ist keine schlechte Gelegenheit für ihn, sich mit den Regenreifen von Michelin vertraut zu machen.

Noch mehr Regen...

Es sieht leider nicht gut aus. Der Regen ist nur noch stärker geworden. Im Prinzip ist das bisher ein verlorener Nachmittag. Bisher wurden nur kurze Runs mit Aero-Tests gefahren. Weder eine schnelle Runde, noch eine Rennsimulation wurde in Angriff genommen. So wie es aussieht, wird das auch nicht mehr möglich sein.

Mir-Bestzeit immer wahrscheinlicher

Wir haben noch eineinhalb Stunden, aber für einen Angriff auf die Bestzeit muss es natürlich erstmal zu regnen aufhören. Außerdem wäscht der Regen stets etwas Grip vom Kurs. Was allerdings für eine Ablösung von Joan Mir an der Spitze spricht, ist das Sinken der Streckentemperatur. Schon jetzt hat der Asphalt 'nur' noch 42 Grad. Das waren vor einigen Minuten noch knapp 10 Grad mehr.

Regen in Sepang!

Jetzt wird wohl auch vorerst nicht mehr gefahren werden, denn der Regen ist erstmals bei diesem Test da. Wir hatten ihn nicht vermisst, aber überrascht darf man hier niemals davon sein. Das gehört am Sepang International Circuit zum Inventar.

Kurze Schaffenspause

Nicht von uns, aber von den MotoGP-Piloten. Sie sind wieder allesamt zurück in der Garage. Eine Zeitenverbesserung gibt es am Nachmittag bisher weiterhin nicht zu vermelden.

Grauer Zeitenmonitor

Es wird gefahren, aber leider ist es wenig aussagekräftig. Weder hat ein Fahrer eine echte Renn- oder Sprintsimulation begonnen, noch gibt es Verbesserungen. So bleibt unser Zeitenmonitor grau.

Alle Infos zum Yamaha-Desaster

Wie angekündigt, hat Kollege Markus alles zusammengetragen, was bereits zum Debakel bei Yamaha bekannt ist:

Noch keine Verbesserungen

Betrachten wir isoliert die Nachmittagssession, so ist Alex Marquez nun der schnellste Mann mit einer Zeit von 1:58.094. Das ist knappe drei Zehntel langsamer als seine persönliche Bestzeit und über 1,2 Sekunden hinter der Marke von Joan Mir an der Spitze. In Sachen Zeitentabelle tut sich also vorerst noch nichts.

Bagnaia bekommt Gesellschaft

Zum Glück ist 'Pecco' kein Einzelgänger. Mit Vinales, Diggia, Zarco und Savadori haben wir nun schon einige weitere Fahrer auf der Strecke. Keiner von ihnen bewegt sich auf dem Niveau der persönlichen Bestzeit. Bagnaia fuhr zwei Runden im mittleren 1:59er-Bereich, danach nahm er wieder raus. Das ist also noch keine Simulation.

Ein hoch auf Francesco Bagnaia!

Wie bereits gestern ist es Francesco Bagnaia, der die Stille der schier endlos langen Mittagspause beendet. Der zweifache MotoGP-Weltmeister hatte uns angekündigt, dass er heute eine Sprint-Simulation fahren möchte. Vielleicht kommt diese nun bald.
Francesco Bagnaia fährt wieder, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS
Francesco Bagnaia fährt wieder, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS

Weiter kein Betrieb in Sepang

Während Kollege Markus alles zusammenträgt, was wir bereits zum Yamaha-Komplettausfall wissen, passiert auf dem Sepang International Circuit leider weiterhin nichts. Wenn wieder jemand fährt, lassen wir es euch sofort wissen.

Yamaha-Desaster perfekt: Rückzug vom Mittwoch, Donnerstag-Start fraglich

Gerade eben haben wir die Bestätigung durch Jack Appleyard erhalten, dass Yamaha heute definitiv nicht mehr fahren wird. Die Teilnahme morgen ist damit aber noch nicht ausgeschlossen.

Im Liveticker des Motorsport Magazins verpasst ihr nichts!

Und das meinen wir diesmal wortwörtlich, denn hier geschieht absolut gar nichts. Die Teams machen weiter Mittagspause und Yamaha hat noch keinerlei Signale gesendet, das Motorproblem gelöst zu haben. Außerdem sind die Streckentemperaturen mit über 50 Grad natürlich nicht gerade ideal für gute Rundenzeiten. Da schmelzen die limitierten Reifenkontingente gleich einmal dahin. Wir hoffen aber, dass das Ende der Stille nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.

Der Alex-Marquez-Sturz im Bild

Unser lieber Kollege Ronny Lekl stand wieder einmal goldrichtig und hat für uns den gestürzten Alex Marquez und sein ramponiertes Bike abgelichtet.
Sturz von Alex Marquez beim MotoGP-Test in Sepang
Das Bike von Alex Marquez wurde zerstört, Foto: gp-photo.de/Ronny Lekl

Warum zögert Marc Marquez mit der Ducati-Verlängerung?

Bei Ducati reden alle davon, aber wieso hat Marc Marquez dann noch nicht verlängert? Markus hat sich gestern einen möglichen Grund angesehen:

Galerie: Die Bilder der neuen Bikes in Action

Hier könnt ihr die Impressionen der neuen Maschinen der MotoGP in Sepang sehen. Unsere Galerie werden wir im Laufe des Tages auch noch erweitern. Ob weitere Bilder von Yamahas hinzukommen, ist allerdings die große Frage...

VIDEO: Tag 1 in der Analyse

Während hier wie erwartet erstmal nichts passiert, blicken wir auf den gestrigen Tag zurück. Markus hat in seinem Video-Blog alle wichtigen Themen analysiert:
MotoGP-Schock für Fabio Quartararo in Sepang: Sturz, Verletzung (08:57 Min.)

Meregalli: Yamaha muss Problem auf den Grund gehen!

Gegenüber unseren Kollegen von the-race.com hat sich Yamaha-Teammanager Massimo Meregalli geäußert. Neues haben wir über das Motorproblem leider nicht erfahren. "Ich weiß nicht, ob es heute oder morgen sein wird. Sie (die Yamaha-Ingenieure, Anm. d. Red.) haben es erst gestern Nacht entdeckt. Als wir (am Mittwoch, Anm. d. Red.) wieder herkamen, baten sie uns zu warten, denn sie müssen wirklich dem Problem auf den Grund gehen", antwortet er auf die Frage, ob seine Jungs wieder fahren werden. Es scheint wirklich ernst zu sein: "Wenn es sich nicht um ein Problem handeln würde, das Sicherheitsbedenken auslöst, dann würden wir bald wieder starten."

Mittagspause offiziell beendet, doch warten ist angesagt

Die Strecke ist nun freigegeben und die Nachmittagssession beginnt. Der Erfahrung von gestern nach bedeutet das aber keineswegs Betrieb. Die Teams machen wesentlich länger Mittagspause, auch weil nun die Temperaturen am Höchstpunkt sind. Es ist zu befürchten, dass hier in den nächsten eineinhalb Stunden wenig passieren wird. Wir hoffen natürlich, damit falsch zu liegen.

MotoGP-News jetzt auch auf WhatsApp

In der Pause eine kurze Werbung in eigener Sache. Die Motorrad-News von Motorsport-Magazin.com gibt es jetzt auch auf unserem WhatsApp-Kanal. Alle Infos dazu findet ihr hier:

Erste Session beendet: Honda beeindruckt, Yamaha in Nöten!

Es hat sich wie erwartet nichts mehr getan. Die Bestzeit am Vormittag geht an Hondas Joan Mir. Nach den Eindrücken des Shakedowns ist das keine große Überraschung mehr. Der Motorrad-Gigant scheint weiter aufzuholen. Die Schlagzeilen schreibt aber der andere japanische Hersteller, ohne auch nur eine Runde gefahren zu sein. Yamaha könnte aufgrund eines Motorenproblems sogar der komplette Testabbruch bevorstehen. Wir melden uns natürlich sofort, sobald wir weitere Informationen erhalten. Weiter geht es hier um 6:20 Uhr mit der Nachmittagssession.

Test plätschert sich zur Mittagspause

Nurmehr wenige Piloten sind auf der Strecke. Um 6:00 Uhr endet die Vormittagssession. Dann gibt es die Möglichkeit zum Probestart und die offizielle Mittagspause, die allerdings nur 20 Minuten beträgt.

Marquez zurück auf der Strecke

Alex Marquez ist definitiv in Ordnung, denn der Vizemeister fährt schon wieder. Natürlich ist er auf einer anderen Maschine unterwegs. Das zerstörte Motorrad werden wir - wenn überhaupt - wohl erst in einigen Stunden wieder sehen.

Nach Sturz: Ducati von Alex Marquez zerlegt

Die gute Nachricht zuerst: Alex Marquez scheint in Ordnung. Mit ein paar Schrammen an der Lederkombi ging er zurück an die Box von Gresini. Jetzt die schlechte Nachricht: Sein Bike ist an der Front komplett ramponiert. Die Mechaniker haben Probleme, es überhaupt zur Reparatur zu bewegen.

Marc Marquez bisher unauffällig

Gestern sorgte er für die Schlagzeilen beim Comeback. Heute fährt Marc Marquez bisher ein ruhiges Programm. 26 Runden hat der Weltmeister absolviert, liegt damit etwa im Mittel der Piloten. Seine beste Zeit von 1:58.386 ist mehr als 1,3 Sekunden langsamer als seine Bestzeit von gestern und 1,5 Sekunden hinter der Richtmarke von Ex-Teamkollege Joan Mir. Natürlich könnte er viel schneller. Die Frage ist nur: Will der Spanier heute auch schneller oder steht anderes auf dem Plan?

Alex Marquez verbessert sich und stürzt!

Alex Marquez zeigt eine deutliche Steigerung seiner Rundenzeit, welche ihn jedoch nur auf Rang 12 bringt. In der Folgerunde legt er in Sektor 1 nochmal nach, doch dann kommt er in Kurve 5 zu Sturz. Hoffen wir, dass da nicht schon wieder was passiert ist. Das ist eine schnelle Stelle, die gestern Quartararo zum Verhängnis wurde.
Alex Marquez kam zu Fall, Foto: Gold & Goose / Red Bull Content Pool
Alex Marquez kam zu Fall, Foto: Gold & Goose / Red Bull Content Pool

Sicherheitsbedenken? Test für Yamaha könnte beendet sein!

MotoGP-Boxenreporter Jack Appleyard hat neue Informationen zu Yamaha herausgefunden, und das hört sich gar nicht gut an. Das Problem trat erstmals gestern bei Quartararo auf, allerdings in einer Ausfahrt nach seinem schweren Sturz. Es soll im Zusammenhang mit Überhitzung des V4-Motors stehen und ernsthafte Sicherheitsbedenken verursachen. Die Bosse der Japaner sollen bereits über einen Abbruch des Tests diskutieren, wenn vor Ort keine Lösung für das Problem gefunden werden kann.

Ogura gibt rote Laterne an Alex Marquez

Bisher war er auf Platz 17 einzementiert. Nun legt Ai Ogura zu und schiebt sich auf den achten Rang. Damit ist nun Alex Marquez der langsamste Pilot. Yamaha ist ohne Zeiten natürlich nicht berücksichtigt, ebenso wie Michele Pirro. Der Italiener ist zwar von Ducati gemeldet, fuhr bisher allerdings nicht.

Bezz mit erneuter Steigerung

Aprilia scheitert hauchdünn an den Top Fünf, ist aber zeitlich voll dabei. Marco Bezzecchi ist nun neuer sechster, hat aber weniger als drei Zehntel Rückstand auf die Spitze.

Moreira noch mit wenigen Runden

Klammern wir Yamaha aus, so hat nur Diogo Moreira bisher keine zweistellige Anzahl an Umläufen absolviert. Gestern war der Rookie recht heftig gestürzt. Es kann gut sein, dass er sich körperlich etwas schonen muss.
Moreira fährt recht wenig bisher, Foto: LCR Honda
Moreira fährt recht wenig bisher, Foto: LCR Honda

Yamaha bricht Schweigen: Technisches Problem am V4-Motorrad!

Jetzt wissen wir endlich, warum Yamaha nicht fährt. Wie nach mehr als eineinhalb Stunden zu erwarten war, ist dieses Zuwarten nicht geplant. "Das Team untersucht immer noch ein technisches Problem, das gestern auftrat. Als Vorsichtsmaßnahme ist der Test angehalten, bis alle Checks abgeschlossen sind", heißt es in der Stellungnahme. Wo es genau zwickt, wurde natürlich nicht preisgegeben.

Bezz noch nicht ganz vorn

Es wird wieder gefahren. Marco Bezzecchi verbessert seine Zeit, aber mehr als Rang acht und sieben Zehntel Rückstand kommt dabei noch nicht heraus. Wir müssen fest davon ausgehen, dass die neue Aprilia mehr kann.

Betrieb steht still

Jetzt haben wir tatsächlich keinen einzigen Piloten mehr auf der Strecke. Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Teams sich mit ihren Testprogrammen überschneiden, ohne sich aktiv abgesprochen zu haben. Abgesehen von Yamaha natürlich: Die fahren einfach gar nicht.

Und da ist Acosta!

Kaum erwähnen wir ihn, schon gibt Pedro Acosta Gas. Er schiebt sich 10 Tausendstel vor Markenkollege Vinales auf Rang vier. Auch Marc Marquez hat sich etwas gesteigert, allerdings bei weitem nicht so stark. Die 93 steht nun auf Platz 12.

Marc Marquez Vorletzter

Marc Marquez lässt es bisher sehr ruhig angehen. Mit über zwei Sekunden Rückstand war nur noch Ai Ogura langsamer als er - wenn wir Yamaha ausklammern. Auch weitere Mitfavoriten haben noch keine Zeitenjagd begonnen, darunter Acosta, Bezzecchi und Alex Marquez.

Rasante erste Stunde, kein Yamaha

Nach etwas mehr als einer Stunde Test haben wir bereits einige sehr schnelle Runden gesehen, aber keine einzige von Yamaha. Die M1s stehen weiter geschlossen in der Garage.

Auch Morbidelli unter 1:57

Nun geht Franco Morbidelli auf Zeitenjagd. Auch er fährt nun eine 1:56er-Zeit, wenn auch nur knapp. Das ist nun Platz zwei.

Mir knackt die 1:57!

Wow! Joan Mir setzt ein Ausrufezeichen für Honda. In 1:56.874 knackt er als erster bei diesen Tests die Marke von 117 Sekunden. Zur Einordnung: Das ist schneller als die Pole-Position aus der letzten Saison. Ducati und Aprilia müssen auf diese neue RC213V achten, so viel scheint bereits klar.

Testmeister Vinales scheitert nur knapp

Jetzt gibt es erneute Angriffe. Maverick Vinales legt mächtig los in den ersten beiden Sektoren, verliert dann aber ein wenig. Am Ende liegt er trotzdem nur 77 Tausendstel hinter Di Giannantonio. Auch Honda ist nun vorn vertreten. Luca Marini sichert sich den vierten Rang.
Mit Maverick Vinales ist bei Tests zu rechnen, Foto: KTM Media
Mit Maverick Vinales ist bei Tests zu rechnen, Foto: KTM Media

Erste Runs vorbei

Es wird wieder ruhiger. Nurmehr Alex Marquez und Enea Bastianini drehen ihre Runden. Ansonsten haben die Piloten ihre ersten Ausfahrten beendet, beziehungsweise für die Yamahas muss diese erst noch erfolgen.

Keine Spur von Yamaha

Der Test läuft nun schon über eine halbe Stunde und wir haben noch keine Yamaha auf der Strecke gesehen. Eigentlich hätten wir ja erwartet, dass gerade sie mit ihrem neuem V4-Motorrad viele Runden drehen wollen. Momentan überlassen die Japaner aber den anderen das Feld. Einzig Michele Pirro haben wir auch noch nicht gesehen.

Diggia löst Pecco sofort ab!

Na das hielt nicht lange. Fabio Di Giannantonio macht auch schon früh an diesem Tage ernst und ist noch einmal um fast drei Zehntel schneller. Die neue Bestmarke lautet 1:57.049. Nur Marc Marquez war am Dienstag um einen Hauch besser. Auf Rang drei schiebt sich nun Raul Fernandez.
Diggia gibt mächtig Gas, Foto: VR46 Media
Diggia gibt mächtig Gas, Foto: VR46 Media

Bagnaia mit klarer Bestzeit

Das sieht doch schon viel mehr nach Top-Zeiten aus! Francesco Bagnaia gast nun als erster Fahrer einmal richtig an. Der Ducati-Pilot setzt eine 1:57.313. Damit wäre er gestern Dritter geworden. Teamkollege Marc Marquez lässt es mit Platz 13 bisher ruhiger angehen.

Savadori überrascht

Plötzlich steht da ein Mann auf Rang drei, den wir sonst nie so weit vorn haben. Aprilia-Testfahrer Lorenzo Savadori - Ersatz für Jorge Martin - ist nur knappe zwei Zehntel langsamer als Zarco.

Honda übernimmt das Ruder

Nun haben wir zwei Honda-Piloten an der Spitze. Johann Zarco hat die Bestzeit auf 1:58.346 gedrückt. Zwei Zehntel dahinter reiht sich Joan Mir ein. Noch nichts gesehen haben von den Yamaha-Fahrern.
Zarco führt derzeit, Foto: LCR Honda
Zarco führt derzeit, Foto: LCR Honda

Bezz hauchdünn vor Diggia

Mittlerweile ist ein Großteil des Feldes auf der Strecke, darunter auch Marco Bezzecchi. Der Aprilia-Pilot setzt in 1:58.733 die erste Richtmarke, nur 10 Tausendstel vor Fabio Di Giannantonio. Damit sind wir von den schnellsten Zeiten des gestrigen Tages aber noch mehr als eineinhalb Sekunden entfernt.

GRÜN: KTM eröffnet zweiten Testtag

Die Ampel springt auf Grün. Bei KTM legt man sofort los: Vinales, Binder und Acosta begeben sich auf die Strecke. Zu ihnen gesellt sich auch Di Giannantonio auf der VR46-Ducati. Die Vormittagssession läuft nun bis 6:00 Uhr. Dann gibt es eine kurze Pause.

Wetter weiter stabil

Der sonst so gefürchtete Regen von Malaysia bleibt bisher komplett aus. Auch heute morgen strahlt die Sonne bei bereits 28 Grad Lufttemperatur. Der Asphalt hat sich sogar schon auf 36 Grad aufgeheizt. Im Verlauf des Tages wird dieser Wert wohl über 50 Grad ansteigen.

Ducati meldet Pirro, Fernandez vertritt Quartararo

Personell haben wir noch zwei weitere Veränderungen im Vergleich zum Dienstag. Zum einen hat Ducati diesmal Testfahrer Michele Pirro gemeldet, der bereits beim Shakedown fuhr. Er fährt allerdings für das Werksteam und nicht als Ersatz von Fermin Aldeguer bei Gresini. Der Traditionsrennstall ist weiterhin nur mit Alex Marquez dabei. Bei Yamaha wird Testfahrer Augusto Fernandez die Bikes von Quartararo übernehmen. Der Spanier fuhr gestern bereits ein paar Runden, als er von Testkollege Andrea Dovizioso übernahm. Der Italiener hat die Testmaschinen heute nun also für sich allein.

Willkommen zu Tag zwei in Malaysia!

Die MotoGP ist nun mitten im Testbetrieb für die Saison 2026. Gestern hat uns Marc Marquez mit einer Bestzeit beim Comeback beeindruckt. Leider musste sich mit Fabio Quartararo ein anderer Spitzenpilot mit Schmerzen zurückziehen und schonen. Damit haben wir heute also nur noch 19 Stammfahrer dabei. Können Aprilia, Honda und KTM gegenhalten, oder sehen wir heute wieder Ducati ganz vorn? Im Liveticker von Motorsport-Magazin.com begleiten wir euch durch den gesamten zweiten Testtag hier in Malaysia.