+++ 3. MotoGP-Testtag in Malaysia im Bericht +++

Auf wiedersehen, bis in zwei Wochen!

Damit verabschieden wir uns von den Testfahrten der MotoGP in Malaysia. In den nächsten Tagen werden wir das Testgeschehen natürlich noch weiter mit Artikeln und Videos auf Motorsport-Magazin.com analysieren. Den Liveticker gibt es dann zu den nächsten Testfahrten vor dem Saisonauftakt in Thailand. In Buriram wird am 21. und 22. Februar - also in etwas mehr als zwei Wochen - getestet. Bis dann!

Bagnaia lobt guten Testjob

Dritter Tag und zum dritten Mal ist Francesco Bagnaia glücklich. Da störte nur das Ende seiner Sprint-Simulation: "Es ist ein positives Gefühl. Wir haben gut gearbeitet und die Teile gut getestet. Mit meiner Sprint-Simulation war ich sehr glücklich. Ich konnte konstant bleiben, nur am Ende habe ich ein wenig Zeit in den letzten drei Runden verloren. Da muss ich noch das Team fragen, was ich da falsch gemacht habe, so viel Zeit zu verlieren. Aber ich bin mir sicher, dass wir einen sehr guten Job gemacht haben." Mit dem ratlosen und niedergeschmetterten 'Pecco' von 2025 hat das nichts mehr gemein. Es gibt immer mehr Hoffnung, dass wir dieses Jahr wieder den alten Bagnaia sehen könnten.

Galerie: Die besten Bilder vom Sepang-Test

Wir haben unsere Galerie nun auch mit den Schnappschüssen des dritten Tages der MotoGP-Testfahrten gefüllt. Hier könnt ihr euch die neuen Bikes in Aktion ansehen:

Pedro Acosta versprüht Mittelmaß

KTM scheint weder Fisch noch Fleisch, zumindest wenn wir Pedro Acostas Aussagen hören. "Es sieht so aus, als würde es besser. Alles ist stabiler, wir hatten keine bösen Überraschungen. Es gibt aber immer noch Dinge am Motorrad, die wir lösen müssen und verstehen lernen, wo sie herkommen. Aber dennoch waren das drei wirklich produktive Testtage", gibt er sich zunächst recht positiv. Wenn er dann aber gefragt wird, wie er den Test bewerten würde, dann meint der 'Hai': "Ich würde 6 von 10 sagen." Genauso verhielt es sich während der beiden Vortage. Weder zeigt der Spanier Euphorie, noch schimpft er. Da kennen wir ihn eigentlich emotionaler.

Puig: Honda will so früh wie möglich gewinnen!

Ganz so beeindruckend wie gestern war Honda heute nicht. Dennoch ist Teammanager Alberto Puig hochzufrieden und scheut nicht vor Ansagen zurück: "Das Bike funktioniert gut. Wir sind zufriedener mit der Motorleistung. Das Bike leichter. Wir sind zufrieden. Das Wichtigste ist, das die Fahrer auch glücklich sind. Unser Ziel ist es, so früh wie möglich zu gewinnen." Für Siege soll nächstes Jahr dann Fabio Quartararo sorgen. Wenig überraschend gibt es zum großen Transfer aber nichts konkretes vom Spanier: "Jeder spricht mit jedem. Alle Hersteller sprechen mit allen Fahrern und alle Fahrer mit allen Herstellern. Das ist total normal zu dieser Jahreszeit."
Honda will Ducati fordern, Foto: Gold & Goose / Red Bull Content Pool
Honda will Ducati fordern, Foto: Gold & Goose / Red Bull Content Pool

Marc Marquez zufrieden, aber: 2 bis 3 Fahrer sind schneller

Angesichts der Vorgeschichte mit Verletzung durften wir von Marc Marquez keinen dominanten Auftritt erwarten. Das tat er auch von sich selbst nicht. Er ist zufrieden: "Stand heute bin ich glücklich. Diese drei Tage waren sehr hilfreich für mich, aber wir müssen uns noch steigern. Zwei bis drei Fahrer sind noch schneller als wir." Einer dieser Fahrer ist sein Bruder, so viel scheint klar. Aber es ging nur darum, eine Basis für die Saison zu schaffen. Dass er schon eine Sprint-Distanz geschafft hat, macht Mut: "Ich hatte einen guten Rhythmus. Mir gefällt, wie ich es beendet habe. Ich fühlte mich wohl auf den letzten Runden. Das war mir das Wichtigste."

Gresini: Aldeguer arbeitet auf Thailand-Comeback hin

Bei Gresini ist man mit der Leistung von Alex Marquez natürlich hochzufrieden. Die andere Garagenseite blieb jedoch leer. Wie sieht es mit der Rückkehr von Fermin Aldeguer aus? Teammanager Michele Mansini gibt nun erstmals einen Zeitraum aus: "Wir werden in den nächsten drei bis vier Tagen mehr Informationen von den Ärzten erhalten. Dann können wir das Ziel für die Rückkehr auf das MotoGP-Bike setzen. Wir sind uns recht sicher, dass er in Brasilien dabei sein kann. Er arbeitet sehr hart daran, dass er schon in Buriram dabei ist, aber wir müssen das Risiko einschätzen und den Zustand seines Knochens kennen. Daher warten wir auf die Rückmeldung der Ärzte."

Alex Marquez: Habe in Sprint-Simulation Fehler gemacht!

Das klingt fast wie eine Drohung. Alex Marquez meint, dass seine ohnehin schon saustarke Sprint-Simulation noch schneller hätte sein können: "Ich habe ein paar Fehler in der Sprint-Simulation begangen, bin einige Male in Kurve 1 weit gegangen. Es gibt also noch einige Dinge, die ich bei meinem Fahren verbessern kann. Aber das Motorrad fühlte sich in der Simulation richtig gut an. Ich konnte bis zum Ende pushen. Wir haben ein gutes Paket, aber das müssen wir nun in Thailand bestätigen." Der Vizemeister scheint nochmal eine Schippe drauflegen zu wollen. Allerdings müssen wir auch sagen, dass er traditionell stark auf den Sepang International Circuit ist. So gut war er aber noch nie.

Bezzecchis Sprint-Simulation auf gebrauchten Reifen

Im Gegensatz zur Zeitentabelle lag Marco Bezzecchi in der Sprint-Simulation deutlich zurück. Dafür haben wir nun aber eine gute Erklärung. Aprilia hat Boxenreporter Jack Appleyard bestätigt, dass 'Bezz' diese Simulation mit bereits gebrauchten Reifen begann. Für diesen Umstand war er äußerst konstant unterwegs. Den anderen Piloten sind teilweise die frischen Pneus am Ende eingebrochen. Kein Wunder also, dass sie in der Box des Italieners sehr zufrieden sind.

ZIEL: Alex Marquez bestimmt Testtag, Yamaha kann fahren

Auch wenn ihm Marco Bezzecchi am Ende auf die Pelle gerückt ist, so hat Alex Marquez diesen letzten Tag in Sepang bestimmt. Sowohl auf eine Runde als auch in der Sprint-Simulation war der Gresini-Pilot der schnellste Mann. Am anderen Ende des Spektrums findet sich Yamaha wieder, aber immerhin konnten sie - wenn wohl auch mit gedrosseltem Motor - ihre Runden drehen.

Keine Angriffe auf die Spitze mehr

Einige Fahrer wie Ai Ogura oder Brad Binder haben sich noch einmal persönlich verbessert, aber die Spitze scheint nun nicht mehr in Gefahr.

Bezzecchi kommt nah ran!

Es ist nicht die Bestzeit, aber es ist sehr gut. Marco Bezzecchi ist neuer Zweiter und nur eine Zehntel langsamer als Alex Marquez. Wenn man bedenkt, dass das hier nie eine Aprilia-Strecke war, dann ist das beachtlich.
Marco Bezzecchi fordert Ducati heraus, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS
Marco Bezzecchi fordert Ducati heraus, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS

Bezz bricht Attacke ab

Marco Bezzecchi wollte es noch einmal wissen. Bestzeit in Sektor Eins und persönliche Bestzeit im zweiten. Doch dann bricht er die Runde ab. Vielleicht gibt es einen zweiten Versuch...

Toprak drückt sich vor Moreira

Im Duell der Rookies hat nun Toprak Razgatlioglu die Nase vorne. Er ist nochmal etwas schneller als zuvor und damit hauchdünn vor Diogo Moreira.
Toprak Razgatlioglu gibt sein MotoGP-Debüt, Foto: Yamaha Motor Racing Srl
Toprak Razgatlioglu gibt sein MotoGP-Debüt, Foto: Yamaha Motor Racing Srl

Noch eine halbe Stunde für einen letzten Angriff

Es wird noch gefahren, aber unser Zeitenmonitor bleibt grau. Hat sich noch jemand Reifen für einen Schlussangriff aufgehoben? Bald bekommen wir die Antwort.

Toprak kann sich steigern

Der dritte Pilot mit einer persönlichen Verbesserung am Nachmittag ist Toprak Razgatlioglu. Dennoch hat er 2,3 Sekunden Rückstand. Angesichts der Situation bei Yamaha ist eher der Vergleich mit dem Teamkollegen fair. Dort verliert der Türke sechs Zehntel auf Jack Miller.

Plötzlich fährt sogar Rins

Es kommt wieder leben in die Bude. Immer mehr Piloten gehen auf die Strecke. Nun ist auch Alex Rins dabei, den wir am Nachmittag noch gar nicht gesehen haben.
Alex Rins hatte sich bisher rar gemacht, Foto: IMAGO / PsnewZ
Alex Rins hatte sich bisher rar gemacht, Foto: IMAGO / PsnewZ

Es scheint wieder zu gehen

Bezzecchi fährt nun eine 1:58er-Zeit. Jetzt kommen auch Franco Morbidelli und Pedro Acosta auf die Strecke. Wir dürfen also doch noch Hoffnung auf ein rasantes Finale haben.

Bezz probierts

Marco Bezzecchi ist unser nächstes Versuchskaninchen. Mal sehen, wie sich die Strecke nun darstellt.

Zarco-Zeiten recht langsam

Der Grip scheint doch etwas gelitten zu haben. Johann Zarco fährt 2:01. Das ist auch mit viel Sprit und alten Reifen keine besonders gute Zeit. Raul Fernandez war wohl auch nicht begeistert. Er ist kurz raus, aber dann gleich wieder rein. Es muss also etwas besser werden, aber es fehlt wohl auch nicht viel. Hoffen wir, dass nicht noch mehr Regen kommt.

Zarco gibt den Testpiloten

Ist die Strecke wirklich zu rutschig nach ein paar Regentropfen? Johann Zarco will es wissen und rückt aus.

Leichter Regen in Sepang

Die Streckenposten melden Regentropfen. Noch ist es aber sehr leicht. Das muss also nicht das Ende für den Test bedeuten.

Michelle Pirro darf mitmachen

Er ist seit zwei Tagen gemeldet, war aber nie auf der Strecke. Jetzt darf er aber doch noch ein wenig fahren. Ducati-Testfahrer Michele Pirro dreht ein paar Runden. Ansonsten sind nun alle an der Box. Wir hoffen, dass es die Ruhe vor dem Sturm ist und nicht schon zusammengepackt wird.

Yamaha-Werksteam fehlt immer noch

Während die beiden Pramac-Jungs heute Nachmittag schon gefahren sind, warten wir immer noch auf das Yamaha-Werksteam. Alex Rins und Ersatzfahrer Augusto Fernandez waren nur am Vormittag auf der Strecke.

Marini müht sich Zehntel um Zehntel

Weiter sind es nur diese beiden Fahrer, die sich verbessern konnten. Luca Marini macht das gerade schrittweise. Am Ende reicht das trotzdem nur zu einem Rückstand 1,6 Sekunden.

Etwas weniger als zwei Stunden für Schlussattacke?

Simulationen wurden nun keine mehr begonnen. Bekommen wir vielleicht noch eine Zeitenjagd in der verbleibenden Zeit des Sepang-Tests? Bisher haben nur Diogo Moreira und Luca Marini ihre Bestzeit vom Vormittag verbessert. Sie liegen auf den Rängen 17 und 18.

Mir erlebt gewaltigen Einbruch

Was so vielversprechend begann wird zur großen Enttäuschung für Honda. In der zweiten Hälfte seiner Simulation rutscht Joan Mir deutlich über 1:59. Einmal ist sogar eine 59.8 dabei. Damit fällt er deutlich gegen Bezzecchi und Acosta ab. Und zu Ducati fehlen Welten.
Joan Mir war nur auf eine Runde schnell, Foto: Honda HRC Castrol
Joan Mir war nur auf eine Runde schnell, Foto: Honda HRC Castrol

Yamaha zeigt sich

Nun nimmt auch Yamaha den Betrieb wieder auf. Jack Miller eröffnet den Nachmittag für die Japaner. Derweil beobachten wir weiter die Sprint-Simulation von Joan Mir.

Mir mit gutem Auftakt

Mit Alex Marquez kann er freilich nicht mithalten, aber das ist kein schlechtes Tempo von Joan Mir. Nach drei Runden liegt er bei 58.3. Das ist jedenfalls schneller als Aprilia und KTM. Johann Zarco hingegen kann da nicht mit und fährt bereit über 1:59.

Yamaha noch ohne Runde am Nachmittag

Yamaha hat sich bisher nicht blicken lassen. Daraus wollen wir aber noch nicht allzu viel schließen. An den letzten Tagen haben sich die Teams extrem viel Zeit bei der Mittagpause gelassen, da war der heutige Tag eine Ausnahme. Derweilen rücken nun Joan Mir und Johann Zarco aus. Vielleicht bekommen wir nun die Simulationen von Honda zu sehen.

Nur noch einer fährt

Nach diesem Vergleich der Favoriten ist wieder Ruhe eingekehrt. Nurmehr Ai Ogura dreht aktuell seine Runden.

Später Einbruch trübt Mega-Sprint von Alex Marquez nicht

In der siebten Runde fährt Alex Marquez sogar nochmal eine 57er-Zeit. Erst mit den letzten beiden Umläufen geht die Rundenzeit hoch auf 58.5 und 58.8. Das ändert nichts am fantastischen Gesamteindruck. Wäre das heute ein echtes Sprintrennen gewesen, so hätte er seinen Bruder und Bagnaia um mehrere Sekunden abgehängt.

Marquez schwankt, aber auf gewaltigem Niveau

Dritte Runde 58.3, dann 57.8, dann wieder 58.2. Also konstant ist Alex Marquez nicht unterwegs, aber egal: Es ist klar schneller als alle anderen. Der Vizemeister macht also nicht nur auf eine Runde eine Ansage. Pedro Acosta ist deutlich konstanter. Er ist von 58.5 graduell auf 59.0 gefallen. Damit liegt er in etwa auf dem Niveau, das uns Bezzecchi gezeigt hat.

Alex Marquez beginnt mit mörderischem Tempo

Also wenn das wirklich eine Sprint-Simulation von Alex Marquez ist, dann gibt er den anderen eine Denksportaufgabe mit. Schon die erste Runde ist eine 57.5 und dann geht es sogar runter auf 57.3.
Alex Marquez macht Druck, Foto: Gold & Goose / Red Bull Content Pool
Alex Marquez macht Druck, Foto: Gold & Goose / Red Bull Content Pool

Marc Marquez langsamer als Bagnaia, Bezz kann nicht mit

Marc Marquez hat die zweite Hälfte seiner Simulation mit Runden zwischen 58.6 und 58.8. Das ist konstanter als Bagnaia, aber insgesamt langsamer. Der Italiener fuhr nur in seiner letzten Runde eine 58.9. Marco Bezzecchi zeigt keinen Einbruch, hat sich zwischenzeitlich auf 58.6 gesteigert, aber auch das ist zu langsam. Acosta hat mit 58.0 begonnen und liegt nun bei 58.5. Derweil ist nun auch Alex Marquez ausgerückt.

Bezz auch auf Simulation?

Wir sind uns nicht sicher, was Marco Bezzecchi da macht. Zuerst schwankten seine Rundenzeiten stark. Jetzt hat er sich bei 1:58.8 eingependelt. Wenn das eine Sprint-Simulation ist, dann reicht es bei weitem nicht für Ducati. Auch Acosta ist nun wieder unterwegs.

Auch Marquez mit Einbruch

Schon in Runde drei ist Marc Marquez bei 58.1. Nun nach sechs Runden steht da 58.4. Bagnaia ging erst in den letzten drei Runden so richtig ein.

Marquez legt los wie die Feuerwehr!

Marc Marquez scheint nun auch die Sprint-Sim durchzuziehen. Er beginnt noch schneller als Bagnaia. Zweimal 1:57.6 steht zu Buche. Mal sehen, ob er das Tempo länger hochhalten kann als sein Teamkollege.

Acosta bricht ab

Es handelte sich nicht um einen Simulationsversuch. Nach fünf Runden am Stück kehrt Acosta an die Box zurück. Marc Marquez hingegen rückt wieder aus. Bekommen wir nun einen Vergleich mit Bagnaia?

Acosta deutlich langsamer

Pedro Acosta könnte nun auch eine Simulation begonnen haben. Wir hoffen für ihn, dass es sich um eine mit Spritmenge für den Grand Prix handelt, denn die Zeiten sind im Vergleich zu Bagnaia viel zu langsam. Er bewegt sich im mittleren 59er-Bereich.

Bagnaia bricht in Sprint-Simulation ein

Es war eine Sprint-Simulation über 10 Runden. Was mit 57.7 sehr gut anfing, ist in den letzten drei Runden in sich zusammengebrochen. Da gelangen Bagnaia nurmehr 58.5, 58.7 und 58.9. Zum Ende raus sind ihm also klar die Reifen eingegangen. Bei 49 Grad Streckentemperatur ist das aber wohl auch nicht verwunderlich. Jetzt ist auch Marc Marquez draußen, aber die erste Zeit deutet nicht auf einen Simulationsversuch hin.

Pecco auf der ersten Simulation?

Francesco Bagnaia ist nun auch mit von der Partie und das könnte nun die erste echte Sprint- oder gar Rennsimulation sein. Seit fünf Runden fährt er nun Zeiten im hohen 1:57er-Bereich. Das wäre sehr beachtlich, wenn er das durchhalten kann.

Yamaha nur im Schongang unterwegs?

Muss Yamaha absichtlich langsam machen, um überhaupt fahren zu können? Die Indizien weisen immer mehr daraufhin. Alles dazu findet ihr hier in Markus' neuestem Artikel:

Honda macht den Betrieb

Wir hatten es schon am Vormittag vermutet, jetzt bestätigt es sich immer mehr. Honda hat heute einen anderen Testplan als die Konkurrenz. Am Vormittag sparten sie Reifen und blieben lange in der Box, jetzt fahren sie. Mir, Zarco und Marini sind draußen. Auch Moreira hat sich schon gezeigt. Mit ihnen fährt aktuell noch Ai Ogura.

Marini sorgt für erste 'Verbesserung'

Wir schreiben das bewusst in Anführungszeichen. Luca Marini gelingt als erstem Fahrer eine persönliche Verbesserung in dieser Nachmittagssession. Das ist allerdings nicht besonders schwer gewesen, denn die Latte lag sehr niedrig. Aus 2,7 Sekunden Rückstand hat er nun 2,4 Sekunden gemacht.

VIDEO: Rückblick auf das Yamaha-Debakel

Es wird weiterhin kaum gefahren. Aber das ist immer noch mehr als bei Yamaha gestern. Da ging gar nichts. Markus hat in seinem Video das Desaster noch einmal Revue passieren lassen:
MotoGP-Testverbot für Yamaha! V4-Bike ein Sicherheitsrisiko (07:36 Min.)

Kein Sturm auf die Strecke

Es bleibt bei vereinzelten Ausfahrten. Diogo Moreira und Di Giannantonio waren nun auch dabei. Der Großteil des Feldes scheint aber die übliche Mittagspause zu machen. Die gefahrenen Zeiten sind bisher nicht der Rede wert.

Angst vorm Regen? Weitere Piloten fahren raus

Jetzt rücken auch Franco Morbidelli und Joan Mir aus. Haben die Teams nach den Erfahrungen von gestern Bammel, dass ihnen der Regen wieder einen Strich durch die Rechnung ihres Testprogramms machen könnte? Uns soll es recht sein. Wir haben lieber Motorräder auf der Strecke als in der Garage.

GRÜN: Vinales hält sich nicht ans Drehbuch!

Die Nachmittagssession ist offiziell eröffnet. Sie läuft bis 11:00 Uhr. Und was macht denn bitte Maverick Vinales da? Eigentlich lassen uns die Teams nun üblicherweise ewig warten und machen ihre Mittagspause. Doch das interessiert den Tech3-Piloten nicht und er fährt gleich raus.

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Wir nutzen noch einmal die Gelegenheit der Mittagspause, um auf unseren neuen WhatsApp-Kanal hinzuweisen. Dort bekommt ihr alle News aus der Motorrad-Redaktion von Motorsport-Magazin.com . Alle Infos findet ihr hier:

Ducati GP26 dominiert den Vormittag, Yamaha fährt

Damit ist die Vormittagssession beendet. Ducati hat ihr deutlich den Stempel aufgedrückt. Hinter der überragenden Bestzeit von Alex Marquez reihen sich die drei weiteren GP26-Modelle der Italiener ein. Die Konkurrenz hat bisher nicht geantwortet. Bei Sorgenkind Yamaha kann gefahren werden, aber vermutlich mit einer Drosselung des Motors. Kollege Markus trägt bereits die uns bekannten Informationen dazu für euch zusammen. Nun gibt es eine kurze Mittagspause. In 20 Minuten wird die Nachmittagssession eröffnet. Der Erfahrung nach bedeutet das aber erstmal keinen Fahrbetrieb.

Yamaha im Rundenmittel

Bei Yamaha gibt es - abgesehen von wenig berauschender Pace - bisher keine Probleme mehr. Rins (26), Miller (26), Razgatlioglu (22) und Testfahrer Fernandez (20) haben allesamt eine ordentliche Rundenzahl ohne Defekt hingelegt. Die Frage ist, ob das nur durch einen Schonmodus möglich ist. Noch können wir diese nicht definitiv beantworten. Ob Yamaha es uns verraten wird, ist dann die nächste Frage...

Honda sehr sparsam unterwegs

Blicken wir auf die Rundenzahl, so fällt auf, dass Honda bisher sehr wenig gefahren ist. Mir (14), Zarco (12), Marini (12) und Moreira (9) liegen geschlossen am Ende der Kilometerwertung. Vielleicht sparen sie Reifen für den Nachmittag. Die meisten Umläufe hat trotz seines Sturzes Marc Marquez mit 32.
Honda spart mit Runden, Foto: LCR Honda
Honda spart mit Runden, Foto: LCR Honda

Keine Simulationen

Wir haben noch etwas weniger als eine halbe Stunde in der Vormittagssession. Bisher haben wir keine Sprint- oder Rennsimulation gesehen. Das wird bei der nun verbleibenden Zeit auch kaum noch passieren. Das ist also eine Sache für den Nachmittag, so denn das Wetter diesmal mitspielt.

Marquez knabbert schon wieder

Nächster Run, nächste Zehntel. Marc Marquez bleibt Dritter, nun mit etwa vier Zehnteln Rückstand auf seinen Bruder. Die anderen Fahrer sind derzeit nicht auf schnelle Runden aus.

Marc Marquez steigert sich

Wir haben die erste Verbesserung seit längerer Zeit. Marc Marquez findet ein paar Zehntel und ist damit neuer Dritter. Fabio Di Giannantonio hat derweil die Box angesteuert, das war keine komplette Simulation.
Marc Marquez ist neuer Dritter, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS
Marc Marquez ist neuer Dritter, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS

Fährt Diggia eine Simulation?

Fabio Di Giannantonio ist jetzt schon seit einigen Runden am Werk. Das könnte eine Sprint-Simulation sein, aber eine sehr inkonstante. Mal 58.5, dann 57.8, jetzt 58.1...

Marc Marquez fährt wieder

Nach seinem Malheur von vorhin ist Marc Marquez nun wieder auf der Strecke. Momentan plätschert der Test so vor sich hin. Schnelle Zeiten gibt es nicht zu berichten, obwohl uns die noch einige Fahrer schuldig sind. Abgesehen von den Yamaha-Piloten haben auch Luca Marini und Diogo Moreira noch keine ernstzunehmende Zeit dastehen.

Ducati-Konkurrenz zeigt noch nicht alles

Momentan scheint das Ergebnis nicht gerade Hoffnung auf eine spannende Saison zu machen, doch müssen wir es ein bisschen einordnen. Joan Mir ist heute vier Zehntel langsamer als gestern. Honda könnte also schneller. Marco Bezzecchi ist seine Zeit am Ende eines Runs über mehrere Runden gefahren. In einem Quali-Run wird der Reifen nach zwei Runden ausgequetscht. Auch Aprilia hat also noch nicht alles gezeigt. Und KTM sieht traditionell bei Testfahrten schwächer aus, als sie dann wirklich sind. Dennoch müssen wir natürlich festhalten: Ducati ist mit der GP26 sicher nicht schwächer geworden. Sie scheint keine solche Diva wie noch ihr Vorgängermodell, mit dem eigentlich nur Marc Marquez wirklich zurecht kam.

Morbidelli rundet Ducati-Ansage ab

Einer hat bei Ducati noch gefehlt. Franco Morbidelli konnte aufgrund seines Sturzes von vorhin noch nicht angreifen. Das holt der Italiener nun nach. Der VR46-Pilot schiebt sich auf Rang fünf. Damit haben wir nun alle fünf Ducatis (Aldeguer fehlt ja verletzungsbedingt) unter den ersten sechs. Das Imperium schlägt zurück.

Fährt Yamaha gedrosselt?

Wenn die Yamahas auf Start-Ziel vorbeifahren, so hört sich das eigenartig an. Sie scheinen früher in den Drehzahl-Limiter zu kommen als zuvor. Ist das eine absichtliche Drosselung angesichts der Motorenprobleme?

Sturz von Marc Marquez!

Kaum loben wir ihn für seinen Fleiß, schon liegt Marc Marquez auf der Nase! In Kurve 1 hat es die Nummer 93 erwischt.

Ruhe nach dem Sturm

Nach dem ersten Schlagabtausch sind nun die meisten Piloten an der Box und gönnen sich eine kleine Verschnaufpause. Am fleißigsten war bisher tatsächlich Marc Marquez mit 19 Runden. Der Superstar hat ja eigentlich noch ein wenig mit seiner Fitness zu kämpfen und fuhr deswegen bisher nur kurze Runs bei diesem Test.

Rins schönt das Bild

Schon sieht es gar nicht mehr so übel aus. Alex Rins reduziert den Rückstand immerhin auf 1,2 Sekunden. Das ist ehrlich gesagt ungefähr da, wo man Yamaha mit dem neuen V4-Motorrad zu Saisonbeginn erwarten musste.

Yamaha fährt, aber langsam

Dass sich Yamaha an diesem Schlagabtausch der ersten Stunde nicht beteiligt hat, sollte uns nicht verwundern. Es geht bei der Vorgeschichte erstmal nicht um Rundenzeit. So verwundert es uns nicht, dass Alex Rins als schnellster Pilot der Japaner 1,8 Sekunden Rückstand aufweist. Immerhin 38 Runden sind er, Miller, Razgatlioglu und Testfahrer Augusto Fernandez bisher gefahren. Fabio Quartararo musste sich ja nach seinem Sturz vom Dienstag zurückziehen.

Alex Marquez holt den Hammer raus!

Tatsächlich setzt Fabio Di Giannantonio die neue Bestzeit, aber die hält nicht lange. Alex Marquez zeigt uns, wo der Ducati-Hammer hängt. Weit oben! 1:56.402 ist eine gewaltige Ansage. Das ist nur knapp vorbei an Pecco Bagnaias Rundenrekord aus dem legendären Qualifying von 2024.
Alex Marquez hat brutal Gas gegeben, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS
Alex Marquez hat brutal Gas gegeben, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS

Erster Sturz des Tages

Franco Morbidelli hat es in der Schlusskurve erwischt. Er kehrt aus eigener Kraft an die Box zurück, also kein Problem. Derweil gast nun sein Teamkollege an...

Pecco knackt Bezz und die 1:57!

Jetzt hat es Ducati an Bezzecchi vorbeigeschafft, und zwar durch Francesco Bagnaia. Der Ex-Champion setzt eine 1:56.929. Das ist die zweitbeste Zeit der Testfahrten nach Mirs Bestzeit von gestern. Apropos Joan Mir. Der rangiert momentan auf Rang acht, aber auch nur drei Zehntel dahinter. Es geht eng zu.
Pecco Bagnaia ist an der Spitze, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS
Pecco Bagnaia ist an der Spitze, Foto: IMAGO / PRESSE SPORTS

Ducati-Armada formiert sich hinter Bezzecchi

Mit Fabio Di Giannantonio und Marc Marquez geben nun die nächsten beiden Ducatis Gas. Sie kommen nah ran, aber auch nicht vorbei. Damit liegen nun vier Ducatis geschlossen hinter der Aprilia-Speerspitze. Ist das eine Vorahnung für die Saison? Nach gestern haben wir eigentlich auch Honda auf dem Zettel. Und Pedro Acosta sowie den hier fehlenden Jorge Martin wollen wir mal auch nicht vergessen.

Alex Marquez mischt sich ein

Jetzt ist auch der Vizemeister zur Stelle. Und er reiht sich auf einem gut bekannten Platz ein. Alex Marquez ist jetzt Zweiter vor Bagnaia. Vorne haben wir also Aprilia vs. Ducati. Pedro Acosta ist auf Rang sechs bester Pilot eines nicht-italienischen Motorrads.

Bezz legt nochmal nach

Marco Bezzecchi lässt nicht locker. Er drückt die Bestzeit nochmal auf 1:57.026. Neuer Zweiter ist nun Francesco Bagnaia. Es geht rund hier in den ersten Minuten.

Trackhouse sorgt für Aprilia-Dreifachführung

Jetzt gibt auch Aprilia-Kundenteam Trackhouse Gas. Raul Fernandez und Ai Ogura reihen sich auf den Rängen zwei und drei ein. Fernandez musste sogar einen noch schnelleren Versuch abbrechen.

Noch deutlichere Bezz-Zeit

Der Aprilia-Pilot legt noch einmal klar nach. Jetzt sind wir bei 1:57.267 angekommen. Das ist innerhalb einer halben Sekunde der bisherigen Test-Bestzeit.

Bezz verdrängt Mir

Nun setzt sich Marco Bezzecchi an die Spitze. Er ist zwei Zehntel schneller als Joan Mir. Auf Rang drei reiht sich Weltmeister Marc Marquez ein. Dieses Trio ist bisher deutlich schneller als der Rest. Bei Yamaha ist nun auch Toprak Razgatlioglu mit von der Partie.

Rins setzt Zeit, Miller geht raus

Alex Rins kann im Renntempo fahren und setzt eine 2:00.021. Auch Jack Miller ist nun auf der Pramac-Yamaha rausgegangen. Ganz vorn haben wir derweil wieder Joan Mir. Seine 1:57.964 ist aber noch eine Sekunde von der Richtmarke des Mittwochs entfernt.

GRÜN: Rins geht sofort raus!

Ein gutes Zeichen! Der erste Mann auf der Strecke ist ein Yamaha-Pilot. Alex Rins eröffnet den Test. Ihm folgen gleich weitere Piloten der anderen Hersteller. Hoffen wir, dass es so weitergeht und kein Böses erwachen auf den Motordaten zu sehen ist.

Wetter nicht mehr ganz so schön

Nachdem es gestern Nachmittag erstmals an diesem Test regnete, so beginnt heute Tag drei erstmals nicht mit strahlendem Sonnenschein. Es ist etwas bewölkt. Mit 27 Grad Luft- und 32 Grad Asphalttemperatur ist es dennoch gewohnt tropisch am Sepang International Circuit.

Yamaha will fahren

Im Paddock verbreitet sich die Kunde, dass die Ingenieure bei Yamaha die Freigabe zum Start gegeben haben sollen. Wir sind gespannt. Um 3:00 Uhr geht es los.

Willkommen zum Testfinale in Sepang!

Es ist Tag 3 und damit der letzte der MotoGP-Testfahrten hier in Malaysia. Normalerweise würden wir nun gespannt auf die Rundenzeiten blicken, aber das ist heute nicht das einzige Thema. Es geht darum, ob Yamaha nach den Motorenproblemen am Mittwoch überhaupt noch fahren kann. Hier im Liveticker von Motorsport-Magazin.com begleiten wir euch durch den gesamten Tag.