MotoGP

Coronavirus: So nutzen die MotoGP-Piloten die lange Winterpause

Die MotoGP ist dank der Ausbreitung des Coronavirus in einer zwangsverlängerten Winterpause. So nutzen die Piloten ihre neu gewonnene Zeit.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - Die Ausbreitung des Coronavirus um die ganze Welt führt mittlerweile dazu, dass Rennfahrer in MotoGP, Formel 1 und Co. eine zwangsverlängerte Winterpause aufgedrückt bekommen. In der Königsklasse des Zweiradsports geht es frühestens im Mai wieder los. So nutzen die MotoGP-Piloten ihre neu gewonnene Freizeit:

Der amtierende Weltmeister Marc Marquez und sein Bruder Alex folgen den allgemeinen Anweisungen und bleiben zu Hause. "Wir folgen den Vorschlägen und bleiben in dieser außergewöhnlichen Situation zu Hause", schrieb der ältere Marquez zu einem Bild der Brüder. "Wenn jeder Verantwortung übernimmt, hilft uns das, wieder zum Normalzustand zurückzukehren."

Einige Tage zuvor, während die Moto2- und Moto3-Piloten noch in Katar ihren Saisonauftakt feierten, waren die Marquez-Brüder ebenfalls auf zwei Rädern unterwegs. Doch statt sich auf der Straße auszutoben, waren Marc und Alex beim Motocross. Und nutzen ihre Pausen, um sich die Sessions ihrer Kollegen in Katar anzusehen.

Ebenso wie die beiden Marquez' war auch Maverick Vinales in den letzten Tagen mit MX-Training beschäftigt. Dabei zog sich der Spanier jedoch am vergangenen Freitag eine kleinere Verletzung zu. So endete seine Trainingssession für Vinales im Krankenhaus, wo er eine Nacht zur Untersuchung verbringen musste. Entwarnung aber für alle Fans: Die Verletzungen des Yamaha-Piloten waren nur minimal, Knochenbrüche oder ähnliches hatte sich Vinales nicht zugezogen. Nach einer Nacht im Krankenhaus durfte er auch schon wieder nach Hause.

Vinales' Yamaha-Kollege Fabio Quartararo scheint besonders unter der Verzögerung des MotoGP-Saisonstarts zu leiden. Viel häufiger als alle anderen Fahrer teilt der Franzose seine Enttäuschung über den späten Start ins Jahr via Social Media. So wie mit diesem Post, der Quartararo in Aktion auf seiner Yamaha M1 zeigt. "Ich vermisse dieses Gefühl", schreibt der Petronas-Pilot dazu.

Takaaki Nakagami nutzt die freie Zeit derweil, um sich so gut wie möglich auf den hoffentlich baldigen Saisonstart vorzubereiten. Der LCR-Pilot teilte Bilder von sich in einem Fitnessstudio in der japanischen Präfektur Okinawa, die ihn beim Training zeigten. Nakagami hatte sich gegen Ende des vergangenen Jahres einer Schulter-Operation unterziehen müssen, die eine relativ lange Heilungsdauer hat. So kann der Japaner die zusätzlich gewonnene Trainingszeit nutzen, um beim ersten Saisonrennen vielleicht sogar wieder bei 100 Prozent Fitness zu sein.

Italien ist eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder in Europa. Kein Wunder, dass es den Italiener in der MotoGP besonders am Herzen liegt, die Situation schnell in den Griff zu bekommen. Francesco Bagnaia will es aber beim Hoffen und Wünschen aber nicht bewenden lassen. Stattdessen organisierten er und sein Fanclub eine Fundraising-Aktion, um das Krankenhaus in Turin finanziell bei der Versorgung der Corona-Patienten zu unterstützen. Eine schöne Geste!

Als einer der wenigen Familienväter im MotoGP-Grid nutzt Aleix Espargaro die Zwangspause der Königsklasse, um Zeit mit seiner Frau Laura und seinen Zwillingen Max und Mia zu verbringen. Natürlich darf dabei aber auch die ein oder andere Tour mit dem Fahrrad nicht fehlen.

Die bedeutendsten Neuigkeiten in der MotoGP-Pause gibt es hingegen wohl bei Alex Rins. Der Suzuki-Pilot hat seiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht - den sie angenommen hat. Damit ist Rins wohl bald der nächste Ehemann im MotoGP-Feld.


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