MotoGP

Pol Espargaro: Keine Operation nach MotoGP-Crash notwendig

Die Verletzung von Pol Espargaro ist nicht so schlimm wie befürchtet. Das MotoGP-Heimrennen von KTM muss er dennoch auslassen.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Pol Espargaro muss nach seinem Crash beim Warmup zum MotoGP-Rennen in Brünn nicht operiert werden. Der Katalane unterzog sich am Montag in Barcelona weiteren Untersuchungen, die ergaben, dass das verletzte Schlüsselbein auch ohne Eingriff verheilt.

Espargaro wird in den kommenden Tagen aber im Krankenhaus zur Beobachtung bleiben und wird somit nicht nach Spielberg zum Heimrennen von KTM reisen. "Pol wurde am Montagmorgen in Barcelona untersucht und es bedarf keiner Operation, da das Schlüsselbein nur angeknackst und nicht vollständig durchbrochen ist", wird Teamchef Mike Leitner in einer Aussendung zitiert.

"Es gibt zudem keine weiteren Verletzungen anderer Knochen oder der Wirbelsäule. Sobald alle Schwellungen abgeklungen sind, wird er sich weiteren Untersuchungen unterziehen. Er braucht nun Ruhe, denn er hat immer noch starke Rückenschmerzen", so Leitner weiter.

KTM wollte beim MotoGP-Rennen in Österreich eigentlich mit drei Motorrädern antreten. Vor drei Wochen zog sich allerdings Mika Kallio bei einem Crash am Sachsenring eine schwere Knieverletzung zu, die seinen Wildcard-Start unmöglich macht. Espargaro kann für das Heimrennen kurzfristig ebenfalls nicht ersetzt werden.

Somit ist Bradley Smith der KTM-Alleinunterhalten an diesem Wochenende auf dem Red Bull Ring.


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