Die Formel E startet am 6. Dezember 2025 in ihre zwölfte Saison. Wie immer geht es im Vorfeld einer neuen Saison auf dem Fahrermarkt hoch her. Dabei gibt es allein schon deswegen Bewegung, da es nach dem Ausstieg von McLaren und einer gescheiterten Käufersuche nur noch zehn Teams und somit zwei Cockpits weniger gibt. Motorsport-Magazin.com präsentiert Euch die 20 Piloten für 2025/26.
Formel E 2026: Das bestätigte Starterfeld
| Team | Fahrer 1 | Fahrer 2 |
|---|---|---|
| Porsche | Pascal Wehrlein | Nico Müller |
| Jaguar | Mitch Evans | Antonio Felix da Costa |
| Nissan | Oliver Rowland | Norman Nato |
| Mahindra | Nyck de Vries | Edoardo Mortara |
| DS Penske | Maximilian Günther | Taylor Barnard |
| Andretti-Porsche | Jake Dennis | Felipe Drugovich |
| Envision-Jaguar | Sebastien Buemi | Joel Eriksson |
| Citroen-DS | Jean-Eric Vergne | Nick Cassidy |
| Kiro-Porsche | Dan Ticktum | Pepe Marti |
| Lola Yamaha Abt | Lucas Di Grassi | Zane Maloney |
Formel E 2026: Alle offiziellen Fahrer-News im Ticker
Weltmeister auf der Ersatzbank
Stoffel Vandoorne (zuletzt bei Maserati) fährt erstmals nach sieben Jahren keine Rennen mehr in der Formel E, bleibt der Serie aber in anderer Funktion erhalten: Der frühere Weltmeister heuert bei Jaguar als neuer Ersatzfahrer an. Bei den Briten kommt es zu einer Wiedervereinigung mit seinem früheren Mercedes-Teamchef Ian James, der diesen Posten nach dem McLaren-Aus nun beim Jaguar-Werksteam bekleidet. Vandoorne und Tom Dillmann als zweiter Testfahrer sollen die Stammpiloten Antonio Felix da Costa sowie Mitch Evans unterstützen und gleichzeitig die Entwicklung des Gen4-Autos vorantreiben.
Cupra-Kiro angelt sich Red-Bull-Junior
Das Starterfeld für die neue Formel-E-Saison ist komplett: Cupra-Kiro hat als letztes Team sein Line-Up für 2025/26 präsentiert - und das mit einem spannenden Neuzugang: Pepe Marti gibt sein Debüt in der Elektro-WM. Der 20 Jahre junge Spanier kommt aus der FIA Formel 2, wo er in der abgelaufenen Saison mit drei Siegen den sechsten Gesamtplatz belegte. Marti zählt zum Nachwuchskader von Red Bull und wird durch das Management-Unternehmen seines Landsmannes Fernando Alonso gefördert. Marti folgt bei Cupra-Kiro auf David Beckmann und startet an der Seite von Dan Ticktum.
Dan Ticktum bleibt bei Cupra-Kiro
Dan Ticktum bleibt in der Saison 2025/26 bei Cupra-Kiro und startet damit in sein fünftes Jahr mit dem Team, das in der Zeit mehrere Besitzerwechsel erlebt hat. Wer neuer Teamkollege des Briten nach dem Aus von David Beckmann wird, ist noch nicht bekannt. Ticktum blickt auf sein bestes Jahr in der Formel E zurück: erstes Podium in Tokio, erste Pole Position in London und natürlich sein erster Rennsieg in Jakarta.
David Beckmann muss Cupra-Kiro verlassen
Was Motorsport-Magazin.com schon vermeldet hatte, ist jetzt offiziell: David Beckmann ist raus bei Cupra-Kiro. Unter dem neuen Teamchef Gary Paffett hat der 25-Jährige keine Zukunft beim Team. Dem Teamkollegen Dan Ticktum war Beckmann in seiner Rookie-Saison in der Formel E deutlich unterlegen. Der gebürtige Iserlohner holte seine ersten und einzigen WM-Punkte beim Saisonfinale in London. Mit welchen Fahrern Cupra-Kiro in die neue Saison startet und wie es für Beckmann weitergeht, ist noch nicht bekannt.
Neuzugang bei Porsche
Das war nun wirklich keine Überraschung: Porsche hat mit Nico Müller den Nachfolger von Antonio Felix da Costa vorgestellt. Der zweifache DTM-Vizemeister steigt vom Kundenteam Andretti auf. Müllers Wechsel ins Werksteam hatte sich seit seinem Wechsel in den Porsche-Werkskader im Herbst 2024 angedeutet. Der Schweizer startet 2025/26 erstmals an der Seite von Ex-Weltmeister Pascal Wehrlein.
08. Oktober 2025: Felix da Costa übernimmt bei Jaguar
Der Portugiese Antonio Felix da Costa übernimmt in der kommenden Formel-E-Saison nun offiziell das zweite Cockpit bei Jaguar. Der ehemalige FE-Champion, der im September seinen Abschied von Porsche bekanntgegeben hatte, wird Teamkollege von Mitch Evans und folgt bei der britischen Automarke auf Nick Cassidy, der seinerseits im kommenden Jahr für Citroen ins Lenkrad greift.
24. September 2025: Felipe Drugovich übernimmt bei Andretti
Einen Tag nachdem Andretti den Abschied von Nico Müller bekanntgab, ist nun auch klar wer sein Nachfolger wird. Der Brasilianer Felipe Drugovich übernimmt das Cockpit des Schweizers und gibt damit sein Debüt in der Formel E als Vollzeit-Fahrer. Der Aston-Martin-Ersatzpilot bestritt im Mai in Berlin sein erstes FE-Wochenende, wo er beim zweiten Rennen in die Punkte fuhr.
23. September 2025: Nico Müller verlässt Andretti
Wie erwartet verlässt Nico Müller das Porsche-Kundenteam Andretti nach nur einer Saison. Die Bekanntgabe von Müller als neuer Teamkollege von Pascal Wehrlein im Porsche-Werksteam sollte nur noch eine Frage der Zeit sein. Wer Müllers Nachfolger wird, wurde noch nicht kommuniziert. Erwartet wird ein Rookie, laut einem Bericht von 'The Race' soll es aber kein Fahrer aus dem eigenen Kader werden (wie Jak Crawford oder Frederik Vesti), sondern Ex-Formel-2-Champion Felipe Drugovich.
23. September 2025: Di Grassi und Maloney bleiben bei Abt
Lola Yamaha Abt rund um das deutsche Team Abt Sportsline setzt in der Formel-E-Saison 2026 auf Konstanz. Die Kemptener werden weiterhin mit Veteran Lucas Di Grassi und Zane Maloney an den Start gehen. Formel-E-Rekordstarter Di Grassi geht damit in sein zwölftes Formel-E-Jahr und sein zehntes mit Abt, mit denen er 2017 den Titel gewann. Ex-Red-Bull-Junior Maloney wird nach seinem Debüt im Vorjahr sein zweites Jahr in der Formel E bestreiten.
19. September 2025: Felix da Costa verlässt Porsche
Was die Spatzen schon seit geraumer Zeit von den Dächern gepfiffen haben, ist jetzt offiziell. Antonio Felix da Costa verlässt Porsche nach drei gemeinsamen Jahren - um so dem Vernehmen nach in Zukunft zusätzlich zur Formel E auch wieder in der WEC an den Start gehen zu können. Wohin es Felix da Costa in der nächsten Saison zieht, ist noch unbekannt. Als Favorit auf eine Verpflichtung des Champions von 2020 gilt das Jaguar-Werksteam. Als Felix da Costas Porsche-Nachfolger soll derweil Nico Müller in den Startlöchern stehen.
16. September 2025: Fahrer-Hammer bei Citroen offiziell
Neueinsteiger Citroen (ehemals Maserati) hat seine Fahrerpaarung für die neue Saison offiziell gemacht und dabei einen ersten Erfolg verbuchen können. Mit dem zweifachen Champion Jean-Eric Vergne (zuvor DS Penske) und Nick Cassidy (zuvor Jaguar) dürfte das DS-Kundenteam über eine der besten Fahrerpaarungen im Feld verfügen, die zusammen auf 22 ePrix-Siege kommen. Damit steht auch fest, dass Stoffel Vandoorne und Jake Hughes ihre Cockpits beim in Monaco ansässigen Team räumen müssen.
15. September 2025: DS Penske mit Mega-Talent und Max Günther
DS Penske hat sein Fahrer-Lineup für die kommende Saison präsentiert – mit einer Änderung: Taylor Barnard folgt auf Jean-Eric Vergne beim Werksteam. Der zweifache Formel-E-Champion soll stattdessen zu Neueinsteiger Citroen (ehemals Maserati) wechseln. Barnard ist nicht nur der jüngste Fahrer in der Geschichte der Formel E, sondern gilt auch als riesengroßes Talent. Der Brite kommt von Aussteiger McLaren. An seiner Seite: Maximilian Günther, der beim Team bleibt und bereits seine achte Saison in der Elektro-WM absolvieren wird.
04. September 2025: Eriksson kehrt in Formel E zurück
Envision hat den Nachfolger von Robin Frijns enthüllt: Joel Eriksson übernimmt den Sitz des Niederländers und gibt sein Comeback als Stammfahrer in der Formel E. Der 27-jährige Schwede startet in der Saison 2025/26 an der Seite von Sebastien Buemi. Eriksson begleitete zuletzt das Jaguar-Werksteam - Motorenlieferant von Envision - als offizieller Test- und Ersatzfahrer. Er blickt auf zehn Formel-E-Rennen mit Penske (2020/21) und Envision (2 Rennen in Berlin 2024) zurück.
28. August 2025: Buemi verlängert bei Envison
Während Robin Frijns 2025/26 nicht mehr für Envision in der Formel E an den Start gehen wird, hat Sebastien Buemi seinen Vertrag jüngst um mehrere Jahre verlängert. Den Deal gab das Jaguar-Kundenteam an diesem Donnerstag offiziell bekannt. Buemi zählt zu den Pionieren der Elektro-Rennserie und führt die ewige Bestenliste mit 14 Siegen an. Der viermalige Le-Mans-Sieger aus der Schweiz wird Envision somit auch in die Gen4-Ära der Formel E führen. Sein Teamkollege für die kommende Saison steht noch nicht fest.
14. August 2025: Robin Frijns verlässt Envision - und wohl die Formel E
Nach Sam Bird steht mit Robin Frijns ein weiterer Formel-E-Routinier vor dem Abschied. Bei seinem bisherigen Team Envision geht es für den Niederländer nicht weiter. Das gab der britische Rennstall bekannt. Und auch bei anderen Teams steht Frijns wohl nicht oben auf dem Zettel. Nach neun Saisons, 117 Starts, 16 Podestplätzen und zwei Siegen neigt sich die Formel-E-Karriere von Frijns somit wohl ihrem Ende zu.
07. August 2025: Weltmeister Rowland bleibt bei Nissan, Teamkollege überrascht
Bei Nissan bleibt 2026 alles beim Alten. Wenig überraschend macht Weltmeister Oliver Rowland mit dem Werksteam des japanischen Autobauers weiter und verlängert seinen Vertrag sogar um gleich mehrere Jahre. Unerwarteter kommt die Weiterbeschäftigung seines Teamkollegen Norman Nato, der das Teamduell gegen Rowland 2025 mit 21:184 Punkten deutlich verlor, was mit dafür verantwortlich war, dass Nissan in der Team- und Hersteller-Wertung nur Rang drei erreichte. Was dahinter steckt, könnt Ihr hier nachlesen:
29. Juli 2025: Sam Bird nach McLaren-Ende vor Formel-E-Aus
Ein Formel-E-Urgestein steht vor dem Abschied: Sam Bird steht nach elf Jahren vor dem Aus. Grundlage ist die gescheiterte Übernahme des McLaren-Teams kurz vor Saisonende. Bird hatte auf eine Fortsetzung seines Engagements bei der britischen Truppe gesetzt und steht bei keinem anderen Formel-E-Team als Stammfahrer auf dem Zettel. Im Rahmen des finalen Rennwochenendes in London nahm Bird gar bereits mit zahlreichen seiner Fahrerkollegen ein Abschiedsfoto auf. Was der Brite zu seinem voraussichtlichen Ende in der Formel E sagt, lest Ihr in diesem Artikel:
26. Juli 2025: Cassidy verlässt Jaguar - und äußert scharfe Kritik
Die erste offizielle Bestätigung auf dem diesjährigen Formel-E-Fahrermarkt ist ein Abschied. Wie Jaguar im Vorfeld des finalen Rennwochenendes in London bekanntgab, wird Nick Cassidy das britische Werksteam nach nur zwei Jahren bereits wieder verlassen. Er soll vor einem Wechsel zu Stellantis stehen. Sportliche Argumente für diesen Schritt lassen sich angesichts der zahlreichen Erfolge des Neuseeländers nur wenige finden. Auf Nachfrage offenbarte Cassidy die tatsächlichen Gründe für seine Entscheidung, die Ihr hier erfahrt:

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