Die Ausdauer hat sich bezahlt gemacht: Joel Eriksson kehrt als Stammfahrer in die Formel E zurück. Der Schwede heuert bei Envision-Jaguar an und übernimmt das Cockpit von Robin Frijns an der Seite von Sebastien Buemi. Eriksson kennt das Paket des Jaguar-Kundenteams Envision bestens: Der 27-Jährige begleitete das Jaguar-Werksteam seit 2023 durchgängig als offizieller Test- und Ersatzfahrer.
Der mehrjährige Envision-Deal bedeutet Erikssons Comeback als Stammpilot in die Elektro-Weltmeisterschaft: Schon in der Saison 2020/21 bestritt er vier Rennwochenenden für Dragon-Penske. 2024 sprang er zudem beim Berlin ePrix als Ersatzmann ins Envision-Cockpit und fuhr in die Punkteränge. Erikssons Anfänge in der Formel E liegen tatsächlich bei Envision respektive dem Vorgänger-Team DS Virgin: Im Januar 2018 absolvierte er seinen ersten Test in Marrakesch, bevor er als 19-Jähriger in der DTM bei BMW (2018-2019) anheuerte.
Joel Eriksson: "Lange auf diesen Moment hingearbeitet"
"Das ist ein großer Moment in meiner Karriere und einer, auf den ich lange hingearbeitet habe", sagt Eriksson, Vizemeister in der Formel 4 Deutschland 2015 (hinter Marvin Dienst) und Vize-Champion der Formel 3 Euroserie 2017 (hinter Lando Norris). "Ich bin dem Team sehr dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen und kann es kaum erwarten, meine erste volle Saison in der Formel E zu bestreiten."
Eriksson ist mit der Formel E vertraut, gilt aber auch im GT-Sport als Topfahrer. In den vergangenen Jahren machte er etwa mit Siegen in der NLS-Serie auf einem Falken-Porsche auf sich aufmerksam. 2024 bestritt er ausgewählte Rennen für das Porsche-Kundenteam Phanton Global Racing unter anderem in der GT World Challenge sowie bei den 12 Stunden von Bathurst. Beim letztjährigen 24h-Rennen Nürburgring belegte Eriksson im Falken-Neunelfer den zehnten Platz.
Warum Porsche-Ikone Timo Bernhard einst seine "Karriere rettete" und Eriksson eine Zukunft im Motorsport ermöglichte, lest ihr in diesem Exklusiv-Interview:



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