Isack Hadjar fährt in der Formel 1 2026 an der Seite von Max Verstappen bei Red Bull. Die News vor dem Finale in Abu Dhabi kam für den Rookie nicht ganz überraschend. Er wusste schon etwas länger über seine Zukunft Bescheid - und auch darüber, was ihm in seiner Rolle im Top-Team bevorsteht. Der Franzose blickt mit großem Selbstbewusstsein auf seine neue Aufgabe - und auf den Vergleich mit dem für ihn besten Fahrer dieser Generation.
"Es war nicht super cool mit irgendeinem lustigen Telefonanruf, wo du abnimmst und es heißt: "Du bist jetzt ein Red-Bull-Fahrer!" So lief das nicht wirklich", erzählt Hadjar mit einem Schmunzeln von seiner Beförderung nach nur einer Saison bei den Racing Bulls. "Es war mehr so ein: "Ja, du fährst dann für Red Bull", erklärt er weiter. Mitgeteilt wurde es ihm schon vor knapp einer Woche. "Ich habe es spät herausgefunden, in der Katar-Rennwoche.
Nach Daniel Ricciardo, Pierre Gasly, Alex Albon, Sergio Perez, Liam Lawson und Yuki Tsunoda wird er 2026 der siebte Red-Bull-Teamkollege von Max Verstappen in dessen zehn Jahren bei dem Team. Was von ihm erwartet wird, wurde gleich klar kommuniziert. "Es war ein Gespräch mit Helmut [Marko], in dem er mir zu verstehen gab, dass ich für Red Bull fahre - und, dass ich abliefern muss. Das war's", sagt er.
Kindheitserinnerungen an Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel mit Red Bull
Der Vizemeister der FIA Formula 2 2024 bahnte sich in nur 22 Formel-1-Rennen den Weg zum 14-fachen Weltmeister-Team (8 Fahrer- sowie 6 Konstrukteurstitel), das seit 2005 in der Königsklasse am Start ist. In seiner ersten Saison fuhr er bis dato zehn Mal in die Punkte. Das Highlight war sein dritter Platz in Zandvoort.
"Es ist ein sehr guter Moment in meiner Karriere, das ist sicher. All die harte Arbeit über all die Jahre wird damit belohnt", freut sich Hadjar. Für den 21-Jährigen geht mit dem Wechsel ein Kindheitstraum in Erfüllung. "Es ist ein Weltmeister-Team. Ich habe als Kind gesehen, wie [Sebastian] Vettel mit Red Bull all diese Rennen gewonnen hat", erklärt er. Für ihn kommt dieser Wechsel nicht zu früh, denn er sieht 2026 als den perfekten Moment.
Formel-1-Regeln 2026 für Isack Hadjar das perfekte Timing
"Es ist der Beginn einer neuen Reise, und auch eine sehr aufregende neue Ära in der Formel 1. Ich denke, das Timing ist sehr gut", so Hadjar. Er baut darauf, dass ihm seine Anpassungsfähigkeit beim Reset für alle mit dem neuen Reglement 2026 helfen wird. "Ich bin noch nie in meinem Leben zwei Jahre am Stück mit dem gleichen Auto gefahren", verweist er auf seine Karriere in den Nachwuchsformeln.
Tatsächlich verbrauchte er zwei Saisons in der Formel 2, davor war er jedoch stets auf der Durchreise. In der französischen Formel 4 absolvierte er 2020 nur eine Saison, danach gab es einen Halt in der Formula Regional European Championship, gefolgt von einem Jahr in der FIA Formula 3. "Ich weiß nicht, wie es ist, zweimal dasselbe zu machen. Ich bin ziemlich gut darin, mich anzupassen. Daher bin ich eigentlich zuversichtlich."


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