Nach einem vielversprechenden Formel-1-Saisonstart mit der ersten Sprint-Pole in Miami, holte Kimi Antonelli beim vergangenen Triple-Header der Formel 1 die Realität ein. Der Rookie kämpfte mit sich selbst und der Technik an seinem Mercedes. Einen Punkt sammelte er in den vergangenen drei Rennen nicht. Mental war das für ihn nicht einfach. Wichtigster Unterstützer war sein Vater.
Kimi Antonelli: Formel 1 ist eine völlig neue Welt
Punkte holte Kimi Antonelli an keinem der vergangenen drei Rennwochenenden der Formel 1. Der Triple-Header in Europa endete in einer Nullnummer. Das ist besonders bitter, weil Antonelli in Imola seinen ersten Heim-Grand-Prix feierte.
Selbst seine Schulklasse war an der Strecke. Sowohl in Imola, als auch in Spanien machte die Technik an seinem W16 schlapp. In Monaco verbrachte Antonelli das gesamte Rennen hinter langsamen Williams-Piloten.
"Es war ein ziemlich harter Triple-Header für mich, vor allem, weil ich leistungsmäßig nicht so gut war und wir auch ein paar Probleme hatten", so Antonelli. Doch auf seine wichtigste Stütze konnte sich Antonelli verlassen.
"Mein Vater ist ein Fels in der Brandung. Er war immer da und hat mir alles beigebracht, seit ich klein war. Ich finde es sehr wichtig, jemanden wie ihn an der Strecke zu haben, besonders in meiner Rookie-Saison in der F1, denn es ist eine völlig neue Welt", so Antonelli.
Haifischbecken Formel 1: Fressen oder gefressen werden
Besonders während des Triple-Header war diese Unterstützung für Antonelli wichtig. "Ich muss ehrlich sein, mental war das nicht einfach. Hier ist es, als wäre man in einem Haifischbecken. Wenn man keine Leistung bringt, wird man von den Haien gefressen", sagt Antonelli. "Er hilft mir, wachsam und konzentriert zu bleiben."
Einer der schwierigsten Aspekte in der aktuellen Königsklasse ist der Umgang mit den Reifen. Diese ins optimale Fenster zu bringen und dort zu halten ist im Rennen und im Qualifying entscheidend. Antonelli hat mit gerade einmal neun Rennen Formel-1-Erfahrung noch Probleme.
"In Imola hatte ich starke Leistungsschwankungen. Im dritten Training in Imola sind wir ganz vorne mitgefahren. Dann habe ich im Qualifying plötzlich fünf Zehntel im Vergleich zum dritten Training verloren. Ich hatte große Schwierigkeiten, den Reifen zu verstehen und ins richtige Fenster zu bringen. Das hat mir etwas Selbstvertrauen geraubt", so Antonelli.
In Kanada hat Antonelli die nächste Chance, sich zu verbessern. Die im Vergleich niedrigeren Temperaturen dürften auch Mercedes generell entgegen kommen. "Zum Glück hatten wir eine Woche Pause. Jetzt fühle ich mich bereit, morgen wieder auf der Strecke zu sein."



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