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Formel 1

Formel 1 2020, Williams kämpft um Stolz: Q2 statt rote Laterne

Nach dem blamablen Jahr will sich Williams 2020 rehabilitieren. Teamchefin Claire Williams hat klare Ziele: Rückkehr ins Mittelfeld dank evolutionärem FW43.
von Florian Niedermair

Motorsport-Magazin.com - Nach der desaströsen Saison 2019 ist Williams auf dem harten Weg zurück zur Konkurrenzfähigkeit. Zu Beginn der letzten Saison fehlten dem Team aus Grove mehr als eine Sekunde auf den ersten direkten Konkurrenten. Im Laufe der Saison wurde der Abstand nur marginal geringer. Die Qualifikation von George Russell für Q2 in Ungarn blieb eine Eintagsfliege.

Williams: Wollen im Mittelfeld kämpfen

Die bisherige Performance bei den Wintertests verspricht allerdings eine klare Steigerung für den Traditionsrennstall, der zuletzt vor 23 Jahren die Fahrer-WM-gewinnen konnte. George Russell und Nicholas Latifi spulten an den ersten beiden Testtagen jeweils über hundert Runden ab, während Williams im letzten Jahr zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gefahren war. Erst am Freitag unterbrach ein technisches Gebrechen am Wagen von Nicholas Latifi den Testplan der Briten.

Claire Williams zeigt sich nicht ohne Grund optimistisch und gibt auch gleich das Ziel für die neue Saison aus: "Wir wollen um Plätze im Q2 kämpfen. Wir wollen Rennen fahren und mit den Mittelfeld-Teams mithalten. Nicht so wie letztes Jahr, als Robert und George nur gegeneinander gefahren sind. Wir wollen einfach um Positionen kämpfen, die unseren Stolz wieder zurückbringen."

"Im Moment ist es aber noch zu früh um zu vergleichen wo alle Teams stehen. Momentan fahren wir einfach unser individuelles Programm, sammeln Daten und schauen gar nicht auf die anderen Teams. Wir müssen bis nächste Woche warten, wenn Qualifying-Runs gefahren werden. Endgültig verstehen, wo wir sind, werden wir erst beim Saisonauftakt in Melbourne", sagt die Teamchefin.


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