Formel 1

Formel 1, Brasilien GP: Deswegen musste Sainz um Podium zittern

In Sao Paulo fuhr Carlos Sainz zum ersten Mal in der Formel 1 aufs Podium. Wegen einer DRS-Nutzung bei gelber Flagge stand das Ergebnis aber auf der Kippe.
von Daniel Geradtz

Motorsport-Magazin.com - Carlos Sainz rückte am Sonntagabend nach dem Brasilien GP um eine Position auf Platz drei nach vorne, weil Lewis Hamilton für sein missglücktes Überholmanöver bestraft wurde. Doch der Spanier musste danach rund 90 Minuten um sein erstes Formel-1-Podium zittern. Der Grund: Einige Fahrer hatten bei doppelter gelber Flagge das DRS genutzt. Zu ihnen zählte auch Sainz.

"Unsere Erwartung ist, dass DRS bei doppelter gelber Flagge nicht verwendet wird", sagte FIA-Rennleiter Michael Masi über die Situation. "Einige haben es aber für eine relativ kurze Zeit verwendet. Das zieht nicht automatisch eine Strafe nach sich." Deswegen mussten alle Fälle einzeln bewertet werden.

Die Nutzung von DRS ist nicht im sportlichen Regelwerk der Formel 1 verankert. Deswegen war es die Aufgabe der Stewards, anhand anderer Kriterien zu eruieren, ob sich die Fahrer in der Situation regelkonform verhalten haben. Die Rennkommissare haben deshalb die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge überprüft. "Alle Fahrer waren signifikant langsamer. Die Stewards haben entschieden, dass nicht eingegriffen werden muss", erklärte Masi.

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Gegen 18:00 Uhr Ortszeit kam für McLaren-Pilot Sainz schließlich die erlösende Nachricht: Er durfte seinen dritten Platz behalten.


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