Formel 1

Formel 1 Mexiko, Williams: Kampfansage an Haas und Alfa!

Ungewohnte Worte vor dem Formel-1-Rennen in Mexiko. Williams sieht Chancen für mehr als die rote Laterne. Angriff auf Haas und Alfa Romeo geplant.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Dass es das noch gibt: Williams wittert für das Formel-1-Rennen in Mexiko tatsächlich einmal die 2019 seltene - nein, bisher nie vorhandene - Chance, mit anderen Teams zu kämpfen. Genauer gesagt mit Alfa Romeo und Haas.

Und das trotz der erneut gebuchten letzten Reihe in der Startaufstellung nach P19 und P20 im Qualifying für George Russell und Robert Kubica. Allerdings fiel bereits diese gewohnte Niederlage diesmal nur knapp aus. Zumindest bei Russel fehlten im Qualifying nur zwei Zehntel auf Haas. Kubica dagegen war fast eineinhalb Sekunden langsamer.

"George hat einen guten Job gemacht, mit jedem Run Zeit gefunden und ist frustrierend knapp hinter Kevin Magnussen und Romain Grosjean gelandet", schildert Chefrenningenieur Dave Robson. "Robert hatte etwas mehr zu kämpfen und machte im zweiten Run einen Fehler."

Russell bestätigt: "Ich war echt zufrieden mit der Runde. Es war sogar noch etwas mehr Zeit drin, aber es geht auf jeden Fall in die richtige Richtung." So sehr, dass jetzt im Rennen endlich mal mit der Konkurrenz gekämpft werden soll. Möglicher Hintergrund: Der Nachteil des extremen Luftwiderstands des FW42 wird durch die die dünne Höhenluft in Mexiko ein Stückweit kaschiert.

Williams im Renntrimm in Mexiko im Kampf?

"Ich denke, dass unsere Longrun-Pace gestern besser war als auf eine Runde, besonderes gegenüber den Haas und Alfa Romeo", sagt Russell. "Also schauen wir mal, was wir ausrichten können …"

Robson formuliert es noch klarer. "Wir nehmen die Autos vor uns ins Visier. Haas und Alfa Romeo sind realistische Gegner für uns", meint der Brite. Tatsächlich schienen die, in Mexiko allerdings mit vorsicht zu genießenden, Longruns am Freitag Hoffnung zu machen. Noch dazu kamen nach dem Qualifying aus den Lager von Alfa und Haas nur sehr leise Töne.

Einzig Robert Kubica muss erst einmal sein neuerliches teaminternes Debakel verdauen. "Es war schwierig. Ich habe heute leider keinen Grip bemerkt und das hat die Rundenzeit gespiegelt. Wir müssen einfach warten, was wir dann im Rennen ausrichten können."


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