Formel 1

Regen-Chaos in Monza: Hamilton zockt Playstation

Fast drei Stunden Unterbrechung beim Qualifying der Formel 1 in Monza: Langweilig wurde aber nicht. So haben sich die Fahrer die Wartezeit vertrieben.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Stundenlange Regen-Verzögerung des Qualifyings in Monza, aber die Formel 1 weiß sich zu helfen. Während sämtliche TV-Sender bemüht waren, so ziemlich jeden Menschen im Fahrerlager zu interviewen - hallo Jackie Stewart, Damon Hill, Flavio Briatore und Co. - nutzten die Fahrer die Zwischenzeit für den einen oder anderen Spaß.

Schön, dass sich kaum jemand ins Motorhome verzog, sondern stattdessen den wartenden Fans an der Strecke und im Fahrerlager etwas Unterhaltung bot.

Lewis Hamilton nutzt den Abbruch etwa für eine kleine Live-Session auf Instagram. Der Mercedes-Star saß auf seinem Bett im Truck und beantwortete geduldig Fragen der Fans. Später nahm er seine Followoer virtuell mit in die Mercedes-Garage. Vorbildlich!

Als auch Valtteri Bottas wohl nicht mehr wusste, was er tun soll, gesellte er sich zu Teamkollege Hamilton. Die beiden Silberpfeil-Piloten legten eine spontane Zocker-Runde an der Playstation ein. Mario Kart soll es gewesen sein, hören wir. Wer wohl Mario und wer mit Luigi an den Start gegangen ist?

Auch sehr beliebt in der Boxengasse: Fahrer zu Kamerakindern umfunktionieren. Da wurde schnell mal Esteban Ocon die große TV-Kamera in die Hand gedrückt, damit er den einen oder anderen Schwenk durch die Box machen konnte.

Daniel Ricciardo sorgte mal wieder für den größten Lacher, als er - mit TV-Kamera bewaffnet - direkt in die Mercedes-Garage latschte und einfach mal das Silberpfeil-Cockpit im Closeup abfilmte. Auch Max Verstappen versuchte sich zwischendurch als Kameramann. Hat ja im Moment eh keinen Bock aufs Fahren...

Force India belebte mal schnell das alte Regen-Spiel in der Boxengasse und baute sich flugs eine Art Boot. Paddel, Ocon, Perez - vielleicht nicht die beste Idee nach den Tumulten der letzten Wochen...

Regen und Boote, das macht natürlich Sinn. Was Force India da etwas amateurhaft in der Boxengasse zusammengebastelt hatte, geht natürlich auch viel professioneller. Aaarrr, Captain Ross!

Bei mehr als zwei Stunden Verzögerung fiel selbst Kimi Räikkönen nichts anderes mehr ein, als sich die Zeit mit einem Lächeln zu vertreiben. Kann also alles gar nicht so schlimm gewesen sein.

Irgendwann hatte dann aber wirklich niemand mehr Lust noch weiter zu warten. Um 16:40 - fast drei Stunden nach dem Beginn des Qualifyings, ging es dann endlich weiter.


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