Formel 1

Offiziell: Ferrari verlängert mit Kimi Räikkönen für Formel-1-Saison 2018

Kimi Räikkönen fährt auch 2018 für Ferrari in der F1, sein Vertrag wurde verlängert. Ob Sebastian Vettel sein Teamkollege sein wird, steht noch nicht fest.
von Christian Menath

Motorsport-Magazin.com - Jetzt ist es offiziell: Wie Ferrari am Dienstag vor dem Belgien GP bekanntgab, wurde der Vertrag mit Kimi Räikkönen um ein weiteres Jahr verlängert. Räikkönen wird somit auch in der Formel-1-Saison 2018 für die Italiener an den Start gehen.

Der Finne ist noch immer der letzte Pilot, der mit Ferrari die Fahrerweltmeisterschaft gewinnen konnte. 2007 siegte er im WM-Finale gegen die McLaren-Piloten Fernando Alonso und Lewis Hamilton. 2010 kehrte er der Formel 1 zunächst den Rücken, kam aber 2012 mit Lotus wieder zurück.

2014 wechselte Räikkönen wieder zurück zu Ferrari, kann dort aber nicht an die Erfolge seiner ersten Ära in Rot anknüpfen. Zunächst unterlag er Teamkollege Fernando Alonso deutlich, seit 2015 zieht er gegen Sebastian Vettel regelmäßig den Kürzeren.

Allerdings funktioniert das Team aus Räikkönen und Vettel, der Finne stellte sich in dieser Saison schon mehrmals in den Dienst des Teams und verhalf somit Teamkollege Vettel zu wertvollen Punkten im WM-Kampf. Räikkönen hat mit 86 Punkten Rückstand auf Vettel keine realistischen Chancen mehr auf den Titel.

Ob Sebastian Vettel allerdings ebenfalls weiterhin bei Ferrari fahren wird, ist noch unklar. Der Dreijahresvertrag des viermaligen Weltmeisters läuft am Ende der Saison aus. Vettel will sich offenbar nicht langfristig an Ferrari binden, wohingegen die Italiener eine dauerhafte Lösung bevorzugen.

F1 Silly Season: Das Fahrer-Karussell für 2018: (21:51 Min.)

Räikkönens Vertragsverlängerung hat auch Konsequenzen für den Fahrermarkt: Ferrari wird Kimi Räikkönen kaum einen Junior an die Seite stellen. Ferrari hat mit Antonio Giovinazzi und Charles Leclerc gleich zwei heiße Eisen im Nachwuchs-Feuer. Einer der beiden wird 2018 wohl bei Sauber untergebracht, was die Cockpit-Suche für Pascal Wehrlein erschweren dürfte.


Weitere Inhalte:
Motorsport-Magazin.com fragt
Wir suchen Mitarbeiter