Lando Norris startete mit vielen Problemen in die Formel-1-Saison 2025. Vor allem machte er zu viele Fehler im Qualifying und musste daher die Führung in der Weltmeisterschaft an Oscar Piastri abtreten. Doch seit dem Kanada Grand Prix hat der Brite eine neue, zu seinem Fahrstil passende, Vorderradaufhängung an seinem MCL39 verbaut. Oscar Piastri ist hingegen bei der alten Version geblieben. Seither gewann Norris zwei der drei Rennen der Formel 1. Wie viel hat die Vorderradaufhängung dazu beigetragen?
Norris über Aufhängung: Die Leute reden zu viel darüber
In Kanada gewann Norris nicht, allerdings schickte sich der Brite auch in diesem Rennen kurz vor Schluss an, Teamkollege Oscar Piastri zu überholen. Jedoch crashte er dann eigenverschuldet in ihn. Nichtsdestotrotz: Seit Einbau der Aufhängung ist ein Fortschritt zu sehen.
"Die Leute reden wahrscheinlich zu viel darüber. Das ist nur meine ehrliche Meinung. Es könnte sein, dass es mir hilft, und wenn ich sage, dass es hilft, dann meine ich, es hilft um Hundertstel oder Tausendstel, ich weiß es nicht. Es ist unmöglich, es in Zahlen auszudrücken", so Norris.
Die Vorderradaufhängung diente auch nur einem besseren Fahrgefühl für Norris, der mit der ursprünglichen Vorderradaufhängung im Vergleich zu Oscar Piastri Probleme hatte. Norris stieg daher auf die neue Version um, Piastri blieb bei der alten. Allerdings gewinnen Fahrer auch durch ein besseres und sichereres Gefühl im Auto Zeit. Nur diese Zeit zu messen, gestaltet sich schwierig.
Norris: Führe bessere Ergebnisse auf harte Arbeit zurück
Der aktuelle Vizemeister der Königsklasse führt die besseren Ergebnisse daher auch nicht auf die neue McLaren-Vorderradaufhängung zurück. "Ja, ich habe seitdem zwei Rennen gewonnen. Ich war in Kanada richtig schnell. Ich führe das aber eher auf meine harte Arbeit zurück, auf die Arbeit mit meinem Team und vielen anderen um mich herum. Ich führe es viel mehr darauf zurück als auf irgendwelche Änderungen am Fahrwerk", so Norris.
Die Änderung selbst tätigte der Brite scheinbar nicht einmal auf eigenen Wunsch. "Das Team hat geglaubt, dass es mir mehr Gefühl geben könnte, und ich lasse mich einfach darauf ein. Es ist mein Vertrauen in das Team und mein Glaube daran, dass sie denken, dass es helfen könnte."
Trotzdem möchte Norris die Verbesserungen des Teams nicht klein reden. "Aber wir haben das Auto verbessert. Wir haben letztes Wochenende Upgrades gebracht, das hilft. Und wir haben [in Silverstone] mit 30 Sekunden Vorsprung gewonnen. Letztes Wochenende mit 20 Sekunden Vorsprung, das Auto ist verdammt gut. Ich würde es eher auf meine harte Arbeit zurückführen, aber es ist eine Kombination aus beidem."



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