Formel 1

Vorbereitungen laufen gut - Haas: Keine Eile bei Fahrerverpflichtung

In Jerez bestätigte Gene Haas, dass er sich noch keine großen Gedanken um die Verpflichtung der Piloten für 2016 gemacht hat.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Zusammen mit seinem Teamchef Gunther Steiner besucht Gene Haas den Formel-1-Wintertest in Jerez, auch wenn sein eigenes Team erst im nächsten Jahr dabei sein wird. Er bestätigte, dass die Vorbereitungen gut laufen. Informiert sich der künftige Teambesitzer schon über die Abläufe oder will er sich schlicht und einfach informieren?

"Wir sind auf Einladung von Ferrari hier", klärt der Kalifornier auf. Ihm gefällt der SF15-T, natürlich auch deshalb, weil viele der Systeme seines Boliden von Ferrari gestellt werden. Haas darf sogar mehr Teile von Ferrari beziehen, als momentan gestattet ist, da die FIA die Regelungen für die kommende Saison lockert.

Haas hat scheinbar einen guten Zeitplan ausgearbeitet - Foto: Sutton

Da der Teambesitzer schon vor Ort war, wurde er natürlich auch zu anderen Themen, wie den Gerüchten um den Kauf von Marussia oder den Chassis-Designs befragt. "Wir haben weder Marussia noch Designs zum 2015er Chassis gekauft", erklärte Haas gegenüber F1i. Den Kauf des Werks in Banbury bestätigte er jedoch: "Um Verwirrungen zu vermeiden, heißt es jetzt 'Haas Building'.

Weiter vermeldete er, dass die Arbeit am Chassis mit Dallara begonnen und er bereits einen F1-Fahrer-Simulator erstanden habe. Hört sich schon einmal vielversprechend an und Haas ist überzeugt von seiner Arbeit: "Unsere Herangehensweise ist pragmatisch und möglicherweise effektiver als die europäische Art das Budget zu verwalten."

Einen ersten Shakedown setzt der Amerikaner für Dezember an, doch offizielle Testfahrten plant er nicht vor den offiziellen Tests 2016. Deshalb sind auch Fahrer noch kein Thema. "Wir werden beobachten wie sich der Markt bis zum Sommer entwickelt hat. Wir werden einen erfahrenen Fahrer haben, der im Idealfall 2015 gefahren ist und einen Rookie, der nicht unbedingt ein Amerikaner sein muss."

Namen will und kann er nicht nennen, da er selbst noch nicht wisse wer fahren wird und momentan habe die Einstellung von Ingenieuren und Mechanikern eine höhere Priorität.


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