Formel 1

Top-Platzierung wird schwierig - Kubica: Müssen das Auto voll ausreizen

Robert Kubica rechnet in Brasilien nicht mit einem Spitzenresultat. Dafür ist die Konkurrenz der drei Topteams zu groß.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - In Japan war Robert Kubica von der Pace seines Renaults positiv überrascht, in Korea hatte er im Qualifying viel mehr mit dem Auto zu kämpfen. Deshalb wagt er es nicht, eine Prognose für den Brasilien GP abzugeben. Dennoch weiß er schon vor dem Wochenende: "Es wird schwierig, unter die Top-3-Teams zu kommen. Sie greifen im Titelkampf noch an."

Japan und Korea hätten zwar gezeigt, dass alles passieren könne, aber damit Renault unter die Topteams vorstoßen könne, benötige man ein konkurrenzfähiges Auto, aus dem man alles herausholen müsse. "Dabei müssen wir allerdings bedenken, dass unser Maximum im Vergleich zu den Top3-Teams limitiert ist."

Man kann sich in der Formel 1 nie sicher sein, was nächste Woche passiert, geschweige denn was nächstes Jahr ist.
Robert Kubica

Ob Renault im nächsten Jahr zu den drei Topteams hinzustoßen kann, möchte Kubica ebenfalls nicht vorhersagen. "Das ist unmöglich, vorzusagen", betont er. Sein Team habe im Vergleich zum letzten Jahr einen sehr großen Fortschritt gemacht, allerdings brachte Renault nicht viele große Updates, sondern stetig immer wieder Neuerungen.

"Wenn wir diese Entwicklungsgeschwindigkeit aufrecht erhalten und mehr Upgrades haben, kommen wir voran", glaubt Kubica. Im Gegensatz zum letzten Winter müsse das Team dieses Jahr nicht ums Überleben kämpfen. "In diesem Winter können sich die Jungs mehr auf die Entwicklung des Autos konzentrieren", sagt er. Eine Garantie für ein besseres Auto ist das jedoch nicht.

"Vor einem Jahr war Brawn/Mercedes sehr weit vor Renault, das hat sich geändert", so Kubica. "Man kann sich in der Formel 1 nie sicher sein, was nächste Woche passiert, geschweige denn was nächstes Jahr ist."


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