Trotz der Startplätze 17 für Kamui Kobayashi und 24 für Pedro de la Rosa gelang es dem Team, im ereignisreichen Großen Preis von Belgien und bei sich ständig ändernden Wetterbedingungen vier Punkte zu holen. Kobayashi kam als Achter ins Ziel, De la Rosa wurde Zwölfter. "Es war ein sehr schwieriges Rennen, aber für mich hat alles gut funktioniert. Das Team hat sehr gute Entscheidungen getroffen und die richtigen Reifen zum richtigen Zeitpunkt gewählt. Meine Boxenstopps haben auch gut geklappt. Phasenweise haben sich die Streckenbedingungen von Runde zu Runde verändert, das war nicht einfach", erzählte Kobayashi.

Nach seinem schlechten Qualifying war der Japaner sehr froh, dass er keine Fehler gemacht und das Auto ins Ziel gebracht hatte. "Es war ein sehr interessantes Rennen", beschrieb Pedro de la Rosa den Großen Preis von Belgien. "Nachdem ich als Letzter losgefahren bin, sollte ich mich über Platz zwölf nicht beklagen. Aber zwei Runden vor Schluss war ich Zehnter, also gerade so in den Punkten. Ich war auf Regenreifen, und der Regen war einfach nicht stark genug, es war nicht genug Wasser auf der Fahrbahn, um diese Reifen am Leben zu halten. Sie haben sehr schnell abgebaut", erklärte der Spanier.

Als er zu Renault-Pilot Vitaly Petrov aufschließen wollte, machte der Sauber-Pilot einen Fehler. "Ich bin im Kies gelandet und habe zwei Positionen verloren. Nichtsdestotrotz war die Entscheidung für Regenreifen richtig. Wir mussten heute unsere Chancen suchen. Bei meinem ersten Boxenstopp war es im Grunde ähnlich. Wir haben auf Intermediates gesetzt, mussten aber bald zurück auf Slicks wechseln. Aber, wie gesagt, wir mussten auch mal etwas riskieren", so De la Rosa. Teamchef Peter Sauber sprach vor allem dem Team ein Lob aus. "Kompliment ans Team, das die richtige Reifenstrategie wählte und diese bei den Boxenstopps sehr gut umsetzte."