Von Startplatz 23 sahen Vitaly Petrovs Chancen auf WM-Punkte in Spa mau aus. Doch der Russe legte einen Raketenstart hin, machte in der Anfangsphase zehn Positionen gut - eine mehr als Michael Schumacher - und fuhr am Ende als Neunter in die Punkte.

"Das war mein Ziel", sagte er nach der Punkteankunft. "Mein Start war in Ordnung und ich versuchte, hart zu pushen und durch das Feld nach vorne zu kommen." Das ist ihm gelungen. "Das Rennen war schön, aber die Bedingungen waren sehr schwierig und es war kompliziert, die richtigen Reifen zu wählen." Diese Aufgabe nahm ihm das Team ab - und behielt recht.

"Ich habe nach meinem Fehler im Qualifying gezeigt, dass wir die Pace haben, um immer in den Top-10 zu sein und ich hoffe, dass ich mich beim nächsten Mal viel besser qualifizieren kann, damit ich nicht so viele Autos überholen muss." Den nächsten Rennen blickt Petrov deshalb optimistisch entgegen.