Fermin Aldeguer begeistert in seiner MotoGP-Rookie-Saison. Zuletzt in Aragon stand er mit Rang drei im Sprint bereits zum dritten Mal im Jahr 2025 auf einem Podium. In der Gesamtwertung ist der Gresini-Pilot mit 73 Punkten nach acht Rennwochenenden guter Neunter. Nun musste Aldeguer aber auch erstmals die Schattenseiten der Königsklasse kennenlernen.
Fermin Aldeguer gleich doppelt operiert
Am Dienstag ging es für ihn ins Dexeus-Krankenhaus nach Barcelona, wo er von Dr. Xavier Mir gleich zwei Operationen durchführen ließ. Im Fokus stand dabei ein Eingriff zur Behebung des Kompartmentsyndroms, in der MotoGP-Welt auch als Armpump bekannt. Aldeguer machte dieses Syndrom, bei dem durch eine Art Blutstau Schmerzen und Taubheitsgefühl auftreten, am rechten Arm zu schaffen.
Für Dr. Mir, Stammchirurg der meisten MotoGP-Stars, handelt es sich hier um einen Routineeingriff. Dabei werden die Faszien, die die Unterarmmuskulatur umschließen, aufgetrennt. So kann sich der Muskel ausdehnen und die Symptome verschwinden. Nach einigen Tagen sind die Fahrer normalerweise wieder voll einsatzfähig.
Fermin Aldeguer von Altlasten befreit
Im Zuge seines Krankenaufenthalts wurde Aldeguer auch gleich noch an der linken Hand operiert. In dieser hatte sich der Spanier im Vorjahr beim Thailand-Grand-Prix den fünften Mittelhandknochen gebrochen. Die Fraktur wurde anschließend mithilfe eines Metallstifts fixiert, den Dr. Mir nun entfernte. Aldeguer hatte das Implantat als störend empfunden.
Dem MotoGP-Rookie bleiben nach den Operationen nun neun Tage Zeit, um wieder fit zu werden. Dann beginnt der Italien-Grand-Prix in Mugello (20. bis 22. Juni) mit den ersten Trainingssitzungen. Fahrer und Team sind überzeugt, dass Aldeguer dort ohne größere Einschränkungen teilnehmen kann.



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