Die Erwartungen an Marc Marquez waren vor dem MotoGP-Wochenende in Austin groß - und er erfüllte sie im Training am Freitagnachmittag eindrucksvoll. Auf nach den morgendlichen Regenfällen trocknender Strecke konnte Marquez keiner seiner Konkurrenten das Wasser reichen.

Das Ergebnis: Marc Marquez war in 2:02.929 Minuten um satte 0,736 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Fabio Di Giannantonio. Franco Morbidelli wurde Dritter. Alex Marquez und Fermin Aldeguer sorgten für eine Ducati-Fünffachführung. Jack Miller landete auf P6 vor Pedro Acosta und Maverick Vinales. Joan Mir wurde Neunter. Francesco Bagnaia schaffte als Zehnter hauchdünn den direkten Einzug in Q2.

Bereits in Q1 müssen unter anderem Fabio Quartararo (11.), Brad Binder (12.), Marco Bezzecchi (13.) oder Johann Zarco (20.) ran.

Stürze, Defekte & Zwischenfälle: Johann Zarco stürzte in der finalen 'Timeattack'. Die Session war für ihn damit bereits vier Minuten vor dem offiziellen Ende vorbei.

Das Wetter: Der im FP1 noch starke Regen hatte sich vor dem Training am Nachmittag verzogen. Der Himmel über Austin war zwar noch bewölkt, Niederschlag gab es aber keinen mehr und so entstand bereits zum Beginn der Session eine teilweise trockene Ideallinie. Dennoch starteten alle Fahrer mit Regenreifen in das Training. Nach knapp 20 Minuten waren Luca Marini sowie Jack Miller die ersten Piloten auf Slicks - Miller brauchte nur zwei Runden, um sich an die Spitze der Zeitenliste zu setzen.