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MotoGP: Aufholjagd in Assen macht Marc Marquez Mut

Marc Marquez überholte in Assen das halbe Feld in nur zwei Runden. Mit dem Ergebnis ist er zufrieden, freut sich nun aber auf eine Pause.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Marc Marquez geht mit einem guten Gefühl in die MotoGP-Sommerpause. Nur eine Woche nach seinem Comeback-Sieg auf dem Sachsenring belegte er in Assen den 7. Rang, wobei er im Rennen nicht weniger als 13 Plätze aufholte.

"Ich bin begeistert von meiner heutigen Leistung und sehr stolz darauf", verkündete Marquez in seinem Videocall nach dem Rennen. "Das ist der erste rechtsdrehende Kurs, auf dem ich auf dem ich ein Rennen gut zu Ende bringe. Es war heute sehr anstrengend, aber das Motorrad hatte heute das Potenzial für einen Podestplatz. Das macht mich glücklich."

Dass das Podium letztlich um mehr als fünf Sekunden verpasst wurde, ist dem schwachen Startplatz von Marquez geschuldet. Nach einem Sturz im Qualifying musste der sechsfache MotoGP-Weltmeister von der 20. Position ins Rennen gehen.

Zwist bei Honda nach Marquez-Highsider in Assen: (11:44 Min.)

Aufholjagd nach Quali-Crash

"Der Crash im Qualifying war mein Fehler. Mit diesem Start aus der letzten Reihe habe ich es mir nicht einfach gemacht. Vor allem am Anfang musste ich viel Kraft aufwenden", schilderte Marquez, der sich bereits in der zweiten Runde in den Top-10 fand und somit innerhalb von zwei Umläufen zehn Fahrer überholt hatte.

Nun freut sich der Katalane auf die Sommerpause, die er dringend braucht. In Portimao konnte zum ersten Mal nach seiner Verletzungspause wieder auf seiner Honda Platz nehmen. Seither bestritt er sieben Rennen binnen elf Wochen. "Ich brauche jetzt unbedingt etwas Ruhe", gestand er. "Einerseits auf der körperlichen Seite, mehr noch aber auf der mentalen."

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Verdiente Sommerpause

"Das alles ging mit der Schulter-Operation los, dann kam der Arm dazu und letzten Endes hatte ich in den vergangenen zwei Jahren niemals wirklich Urlaub", erklärte Marquez. "Ich werde mich mit Freunden treffen und kann endlich tun, was immer ich will."

In den kommenden fünf Wochen steht nun kein MotoGP-Rennen auf dem Programm. Marquez wird sich in dieser Zeit aber keineswegs von Motorrädern fernhalten: "Falls es mein Arm zulässt, will ich nun wieder mehr Motorrad fahren. Vor den Rennen in Österreich will ich unbedingt einige Tage fahren."


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