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MotoGP Katar FP1: Defekte für Morbidelli, Aleix Espargaro voran

Aleix Espargaro holt sich bei großer Hitze im FP1 der MotoGP die Bestzeit. Franco Morbidelli hat in Katar mit technischen Problemen zu kämpfen.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Bei extrem hohen Temperaturen bestritt die MotoGP ein wenig aufschlussreiches 1. Training zum zweiten Katar-Rennwochenende. Die Bestzeit ging an Aprilia-Pilot Aleix Espargaro. Für Aufregung sorgte Franco Morbidelli, der gleich zwei Mal technische Probleme hatte.

Das Ergebnis: Aleix Espargaro setzte sich in 1:54.779 Minuten um sechs Hundertstelsekunden vor Alex Rins durch. Vinales wurde mit 0,085 Sekunden Rückstand Dritter. Es folgten Jorge Martin, Morbidelli, Danilo Petrucci, Fabio Quartararo und Joan Mir. Stefan Bradl wurde Neunter.

Pol Espargaro belegte den zwölften Rang. Valentino Rossi wurde 17. vor Jack Miller. Francesco Bagnaia belegte nur Rang 20, Johann Zarco wurde 22. und Letzter.

Stürze und Defekte: Schon nach wenigen Minuten strömte Rauch aus der Verkleidung von Franco Morbidellis Yamaha. Er wurde durch eine Nachricht auf das Dashboard und das Zeigen der schwarzen Flagge mit orangem Kreis auf den Defekt hingewiesen. Morbidelli fuhr, entgegen des Reglements noch eine Weile weiter und bog erst dann auf die Service-Road ab, von wo aus er an die Box zurückkehrte.

Wenig später war er - vermutlich mit dem zweiten Motorrad - zurück auf die Strecke, gut zehn Minuten vor Ende gab aber auch diese Yamaha M1 Rauchzeichen ab und Morbidelli bekam erneut die schwarze Flagge mit orangem Kreis gezeigt.

Technische Probleme schien es auch an der Maschine von Miguel Oliveira zu geben. In der KTM-Box wurde zu Beginn der Session hektisch am Motorrad gearbeitet. Mit einer Viertelstunde Verspätung nahm auch er das Training auf.

Johann Zarco sorgte, wie schon vor einer Woche, für den ersten Sturz des MotoGP-Wochenendes. Er rutschte in Kurve 15 über das Vorderrad weg und konnte seine Ducati nicht mehr starten.

Das Wetter: Extreme Hitze im 1. Training zum zweiten MotoGP-Rennwochenende in Katar: 37 Grad betrug die Außentemperatur, 48 Grad wurden am Asphalt gemessen. Somit gab es für die Piloten kaum sinnvolle Arbeit im Hinblick auf das Rennen unter Flutlicht zu leisten.


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