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MotoGP: Crutchlow bei Covid-Test verletzt, Rennstart fraglich

Cal Crutchlow stolpert in Barcelona beim Verlassen des Covid-Test-Containers und zieht sich einen Bänderriss zu. Sein MotoGP-Wochenende ist in Gefahr.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Die Pechsträhne von Cal Crutchlow nimmt kein Ende. Beim MotoGP-Saisonauftakt in Jerez zog er sich ja einen Kahnbeinbruch zu und musste operiert werden. Zwischen den Rennwochenenden in Spielberg und Misano musste er sich einer Armpump-Operation unterziehen, weshalb er beide Grands Prix in Italien verpasste. Nun hat es ihn schon wieder erwischt.

Am Mittwoch kam Crutchlow in Barcelona zum achten Event der MotoGP-Saison an und begab sich direkt zu Dr. Xavier Mir, um einen letzten Check an seinem operierten Arm durchführen zu lassen. Die Heilung läuft nun wie geplant und Crutchlow erhielt die Freigabe für den Katalonien-GP.

Der LCR-Honda-Pilot begab sich daraufhin an die Rennstrecke, wo wie in dieser Saison üblich ein Covid-Test durchgeführt wurde. Beim Verlassen des Test-Containers stolperte Crutchlow und zog sich einen Bänderriss im linken Knöchel zu.

Crutchlows Start in Barcelona ist somit in großer Gefahr. Auf seinen Social-Media-Kanälen postete er Bilder eines stark geschwollenen Knöchels. "Ein Wochenende, das ohnehin schon lustig gewesen wäre, wurde soeben noch lustiger", schrieb er mit seinem gewohnten Humor.

Am Donnerstagnachmittag wurde Crutchlow von den Rennarzten untersucht. Er erhielt die Startfreigabe und darf somit am 1. Freien Training teilnehmen. Im Laufe des Rennwochenendes wird sein Zustand aber weiterhin geprüft, ein Rennstart ist somit noch lange nicht garantiert.

Kann der Brite nicht am Rennen in Barcelona teilnehmen, wäre es bereits sein vierter verpasster Grand Prix 2020 beim achten Versuch. Mit bislang nur sieben WM-Punkten liegt er auf dem abgeschlagenen 21. Rang in der Gesamtwertung.


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