MotoGP

Alvaro Bautista ersetzt Jorge Lorenzo auf Phillip Island

Ducati muss beim MotoGP-Rennen in Australien auf Jorge Lorenzo verzichten. Der Ersatzfahrer für Phillip Island steht nun fest.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Jorge Lorenzo muss verletzungsbedingt auch auf einen Start beim australischen MotoGP-Lauf auf Phillip Island verzichten, das bestätigte sein Arbeitgeber Ducati im Laufe des Tages bereits offiziell. Nun steht auch fest, wer den Mallorquiner im Werksteam der Roten vertreten wird: Alvaro Bautista!

Dies teilte nun das Angel Nieto Team von Jorge Martinez Aspar, für das Bautista in der MotoGP antritt, über seine Social-Media-Kanäle mit. Damit bestätigten sich die Gerüchte, die bereits seit Samstag im MotoGP-Paddock kursierten. Ob und von wem Bautista selbst beim spanischen Rennstall ersetzt wird, steht indes noch nicht fest.

"Ich möchte dem Angel Nieto Team, Jorge Martinez und dem gesamten Team danken, denn sie haben mir für den Australien-GP auf Phillip Island die Erlaubnis gegeben, für das offizielle Ducati-Team zu starten. Ich möchte auch Ducati für die Gelegenheit, mit ihnen arbeiten zu dürfen, danken. Ich werde an diesem Wochenende so viel lernen und so hart arbeiten wie möglich, ohne bestimmtes Ziel vor Augen", wird Bautista zitiert.

Jorge Lorenzo: Comeback-Zeitpunkt unklar

Der Spanier hat sich mit tollen Leistungen in der MotoGP-Saison 2018 die Chance im Ducati-Werksteam verdient. Bereits zehn Mal fuhr er in diesem Jahr mit der Ducati GP17 in die Top-10, als beste Einzelresultate stehen die fünften Plätze beim Deutschland-GP auf dem Sachsenring und beim japanischen Lauf auf dem Twin Ring Motegi zu Buche. zu vertraglichen Problemen kommt es nicht: Bautistas Arbeitgeber ist Kunde bei Ducati, 2019 fährt der Spanier selbst im Werksteam in der Superbike-WM.

Jorge Lorenzo stürzte in Aragon und in Thailand per Highsider und zog sich dabei Verletzungen am linken Arm zu, die ihn zu einer Pause zwingen. Er versuchte es zwar im ersten MotoGP-Training in Motegi, musste aber schon nach einer Runde einsehen, dass die Schmerzen doch zu stark sind. Im Laufe des Tages wurde bereits bekannt, dass Lorenzo unterwegs nach Europa ist, um sich für ein Comeback beim Malaysia-GP in Sepang vorzubereiten. Ob er dort aber wirklich sein Comeback feiern kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar.


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