MotoGP

MotoGP Brünn 2018: Die Stimmen zum Training

Dani Pedrosa war am Trainings-Freitag in Brünn der schnellste Mann des Tages. Alle Reaktionen zum ersten Tag des Tschechien GP.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Dani Pedrosa (Repsol Honda): "Heute war ein guter Tag, denn wir konnten vor allem im FP2 mit harten Reifen eine gute Pace fahren. Wir haben hier einen guten Job gemacht und im letzten Teil der Session haben wir auch den weichen Reifen ausprobiert. Das war wichtig, denn mit dem haben wir normalerweise Probleme. Heute hatte ich aber einen guten Speed und ein tolles Gefühl mit dem weichen Reifen."

2. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Heute Morgen lief es nicht gut. Nach dem FP1 haben wir aber mit dem Team einen tollen Job gemacht. Wir haben viele Dinge verändert. Mit den harten Reifen war unsere Rennpace im FP2 sehr gut. Die neue Verkleidung hat auch einen guten Eindruck hinterlassen. Ein paar Fahrer haben bisher noch nicht alles gegeben, aber wir sind voller Zuversicht."

3. Alvaro Bautista (Angel Nieto Ducati): "Ich bin mit dem Verlauf des Tages zufrieden. Ich hatte ein sehr gutes Gefühl für das Bike, noch besser als in Deutschland. Ich fühle mich nach der Sommerpause stark und motiviert. Heute Morgen hatten wir ein paar Probleme mit den Reifen, aber die konnten wir am Nachmittag lösen. Ich fühle mich wohl und habe Spaß. Das werde ich morgen wieder versuchen. Wir wollen uns weiter verbessern."

4. Hafizh Syahrin (Tech3 Yamaha): "Heute habe ich mich richtig gut mit dem Bike gefühlt. Das Team und ich arbeiten sehr gut zusammen. Ich muss ihnen sehr danken. Wir haben von Beginn der ersten neun Rennen an hart gearbeitet und in der Sommerpause bin ich zurück in eine starke Form gekommen. Ich habe versucht, alle wichtigen Dinge zu verstehen und es hat gut geklappt."

5. Andrea Dovizioso (Ducati): "Unsere Pace ist gut, wir haben schon einige Ideen zum Setup und zu den Reifen, und wir sind schnell. Am Ende der zweiten Session wollte wir die Soft-Reifen nicht aufziehen, landeten aber trotzdem in den Top 10. Jetzt müssen wir unsere Renn-Pace weiter verbessern, aber ich bin insgesamt glücklich mit dem ersten Tag in Brünn."

6. Maverick Vinales (Yamaha): "Es lief gut. Ich glaube das Bike ist noch nicht perfekt, aber wir sind nah an der Spitze, besonders mit unserem Rhythmus. Das Gefühl mit den Reifen ist gut, ich habe mich die ganze Zeit mit allen Reifenarten gut gefühlt, wir müssen es nur zusammenbringen. Heute war es ehrlich gesagt schwierig, es war sehr heiß. So dürfte es das ganze Wochenende bleiben, wir müssen uns da beim Setup beeilen, das ist momentan noch nicht fertig."

Maverick Vinales verpasste in Brünn am Freitag den Einzug in die Top-5 - Foto: Yamaha

7. Valentino Rossi (Yamaha): "Heute war es in dieser Hitze sehr schwierig, es ist körperlich sehr anstrengend und besonders brutal zu den Reifen. Es ist noch etwas schwer zu verstehen. Viele Top-Fahrer haben verschiedene Reifenoptionen getestet. Ich habe Soft und Medium getestet, aber den Hard nicht. Der sah nicht so schlecht aus, weil die Abnutzung, besonders hinten, ziemlich hoch ist. Nach ein paar Runden rutscht das Heck viel, da haben wir noch einiges an Arbeit zu tun."

8. Tito Rabat (Avintia Ducati): "Ich wollte wieder auf mein MotoGP-Bike steigen, auch wenn ich in den letzten zwei Wochen Motorrad gefahren bin. An das Gefühl reicht aber trotzdem nichts heran. Wir haben an Tag eins solide Arbeit geleistet. Wir waren in beiden Sessions konkurrenzfähig. Aber wir müssen ruhig bleiben, denn es ist erst Freitag und wir müssen uns noch verbessern."

9. Johann Zarco (Tech3 Yamaha): "Es war ein guter Neustart. Das erste Freie Training war ziemlich gut. Mit dem neuen Medium-Reifen habe ich eine tolle Rundenzeit absolviert und war glücklich, Erster zu sein. Am Nachmittag war es sehr heiß. Das Gute ist, dass wir fast alle Reifen ausprobiert haben und verstehen. Außerdem haben wir ein Gefühl für sie, was wichtig ist, um das Wochenende vorzubereiten."

10. Marc Marquez (Repsol Honda): "Wir haben mit einer guten Session begonnen, denn vor einem Monat haben wir hier schon getestet. Die Bedingungen waren anders, denn es ist extrem heiß. Das bedeutet, dass wir das Setup anpassen mussten. Daran arbeiten wir jetzt. Die komplette erste Session haben wir auf Medium-Reifen verbracht, die Zweite auf harten Reifen. Mit denen konnte ich eine gute Rundenzeit fahren, also sind wir mit dem Tag zufrieden."

11. Andrea Iannone (Suzuki): "Ich bin mit dem heutigen Tag zufrieden. Wir sind nicht an der Spitze, aber mein Gefühl für das Bike ist trotzdem gut. Wir haben heute in die richtige Richtung gearbeitet. Im FP2 haben wir uns sehr verbessert, vor allem mein Gefühl ist besser geworden. Aber auch die Rennpace ist besser geworden, was wichtig ist."

12. Alex Rins (Suzuki): "Nach dem FP1 hatten wir ein paar kleine Probleme. Das Hinterrad ist stark gerutscht und die Federung war an der Front ein bisschen zu weich eingestellt. Wir haben diese Probleme im FP2 gelöst und deshalb konnte ich einige Reifen für das Rennen testen. Ich denke, unsere Rennpace während des FP2 war gut, auch mit gebrauchten Reifen."

Alex Rins schaffte am Freitag in Brünn den Sprung in die Top-12 - Foto: Suzuki

13. Jack Miller (Pramac Ducati): "Mein Gefühl ist gut. Wir haben hart daran gearbeitet, rauszufinden, welcher Reifen für dieses Rennen die beste Wahl ist. In Sachen Pace ist mein Gefühl gut. Als ich mit dem weichen Reifen um eine Bestzeit kämpfen wollte, habe ich nicht alles aus ihm herausholen können. Ich hatte das Gefühl, als hätte ich viel Grip, aber vielleicht habe ich nicht bis zum Limit gepusht. Morgen werden wir versuchen, ins Q2 zu kommen."

14. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Wir haben uns durch unser Tagesprogramm gearbeitet, das Endergebnis war ganz gut und ich war damit zufrieden. Hoffentlich können wir die Arbeit von heute und den Fortschritt morgen fortführen, dann wäre ich glücklich. Tempo und Rhythmus passen, ich bin zufrieden. Die Hitze ist nicht so toll, da die Honda ja ein körperlich anstrengendes Bike ist. Ich fühlte mich heute gut, aber wenn du mit acht Fahrern kämpfst - dann kann es heiß werden."

15. Jorge Lorenzo (Ducati): "Es war ein schwieriger Tag für mich. Ich hatte kein Gefühl für die Front, aber vor allem hatte ich keinen Grip am Hinterreifen, daher bin ich weiter hinten als erwartet. Während der Trainings konnten wir das Bike nicht verbessern und trotz der Anpassungen sind wir noch immer von den schnellsten Fahrern weg. Vielleicht hätte ich mit neuen Reifen am Ende näher rankommen können, aber ich hatte ohnehin weder den Speed noch die Konstanz."

16. Stefan Bradl (HRC Honda Team): "Es war ein guter Tag für uns. Am Morgen konnte ich gleich schnell mit dem Motorrad sein und bin ein paar gute Rundenzeiten gefahren. Es war schön, es in die Top-10 zu schaffen. Am Nachmittag war mein Ziel an gebrauchten Reifen zu arbeiten, aber wir haben bei den heißen Temperaturen ein paar Probleme mit dem Grip gehabt. Wir haben ein paar Anpassungen am Setup gemacht, denn etwas hat nicht so funktioniert, wie wir erwartet hätten."

17. Aleix Espargaro (Aprilia): "Mir geht es gut. Es ist schön, wieder zurück auf dem Bike zu sein. Heute hatte ich aber mehr Schmerzen, als ich erwartet hätte. In der letzten Woche habe ich ohne Probleme auf meinem Fahrrad trainiert, aber auf einem MotoGP-Bike hat sich die Situation geändert. Jedes Mal, wenn ich die Richtung wechsle, habe ich Schmerzen im Rücken und in den Rippen."

18. Pol Espargaro (KTM): "Leider sind wir momentan langsamer als im Vorjahr, sieht so aus als ob wir beim Beschleunigen verlieren, aber jetzt können wir es zum Glück mit der letzten Saison vergleichen. Wir haben alle Reifen versucht, alle scheinen in der Hitze gut zu funktionieren."

Pol Espargaro landete an Tag eins in Brünn auf Rang 18 - Foto: KTM

19. Franco Morbidelli (Marc VDS Honda): "Ich fühle mich gut und habe keine Schmerzen, wenn ich fahre. Das ist gut. Ich arbeite jetzt daran, wieder in meinen Rhythmus zu kommen. Grundsätzlich bin ich zufrieden, aber wir müssen immer noch daran arbeiten, das optimale Setup zu für diese heißen Bedingungen zu finden."

20. Bradley Smith (KTM): Gestern meinte ich, dass ich mit 1,3 Sekunden Rückstand in den letzten Rennen zufrieden wäre, also müssen wir ein paar Zehntel finden. Die Pace ist langsamer als im letzten Jahr, keine Ahnung ob es an der Strecke oder den Temperaturen liegt, aber jedenfalls war es ein positiver Tag.""

21. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Ich spüre etwas Jetlag, mein Zustand ist nicht perfekt und ich bin etwas müde. Das Gefühl am Bike ist komplett anders, weil zwischen einem Superbike und MotoGP so viel Unterschied ist. Es dauert vielleicht ein bisschen, und wir müssen womöglich die Daten noch einmal checken, aber wir werden versuchen uns anzupassen."

22. Tom Lüthi (Marc VDS Honda): "Die Streckenbedingungen sind sehr heiß, aber im Großen und Ganzen kein großes Problem. Am Ende der FP2-Session hatte ich ein gutes Gefühl mit dem weichen Hinterreifen. Es ist jedoch frustrierend, dass mein Ergebnis das nicht widerspiegelt. Wir müssen noch an der Balance des Bikes arbeiten und für das Rennen am Sonntag vorlegen."

23. Scott Redding (Aprilia): "Heute Morgen hatten Aleix und ich Probleme mit dem Bike. Am Nachmittag bin ich mit dem harten Reifen vorn und hinten gefahren. Damit habe ich mich gleich besser gefühlt. Zum Ende hin muss etwas passiert sein, denn ich habe das komplette Gefühl für die Front verloren."

24. Sylvain Guintoli (Suzuki): "Es ist schön, nach dem Rennen in Suzuka wieder auf dem MotoGP-Bike zu sitzen. Ich habe mich seit heute Morgen an gut auf dem Motorrad gefühlt. Wir sind eine gute Session gefahren und haben sieben Piloten hinter uns gelassen. Auch die Pace war gut. Am Nachmittag haben wir an den Reifen gearbeitet und das Gefühl war anders."

25. Karel Abraham (Angel Nieto Ducati): "Meine Position heute ist nicht gut, mein Gefühl dafür aber schon. Ich denke, wir können uns morgen verbessern. Wir haben heute Morgen Schwierigkeiten gehabt, ebenso ein technisches Problem. Das hat uns im ersten Teil der Session aufgehalten."

26. Xavier Simeon (Avintia Ducati): "Es war ein guter erster Tag, viel positiver als bei den letzten zwei Rennen. Vom Morgen zum Nachmittag haben wir einen guten Schritt vorwärts gemacht. Ich fühle mich viel besser mit dem Bike und hatte das richtige Feedback. Das gibt mir Zuversicht, um mich morgen zu verbessern."


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