MotoGP

MotoGP Brünn 2018: Zarco schnappt sich FP1-Bestzeit, Bradl 8.

Hitzeschlacht in Brünn: Trotz hoher Temperaturen am Freitagmorgen setzte sich Johann Zarco im ersten Freien Training durch. Stefan Bradl wurde Achter.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Das erste MotoGP-Training nach der kurz geratenen Sommerpause ging bei heißen Temperaturen über die Bühne. Marc Marquez und Co. hatten bereits mit Temperaturen um 27 Grad zu kämpfen. Johann Zarco ließ sich davon allerdings nicht beirren und fuhr mit einer 1:56.647 die Bestzeit im FP1 ein. Stefan Bradl wurde Achter.

Die Platzierungen: Bei schon am Morgen heißen Temperaturen gingen zu Beginn der Session gleich alle Piloten auf die Strecke. Die erste Bestzeit gelang Marquez mit einer 1:57.297. Auch Stefan Bradl schaffte früh in der Session den Sprung in die Top-5. Im Laufe des Trainings rutschte er zwar weiter nach hinten, Marquez behielt seine Bestzeit jedoch vorerst, bis Andrea Dovizioso aufdrehte.

Kurz vor Ende der Session machte das Fahrerfeld noch einmal ernst und versuchte, Doviziosos Bestzeit vom Thron zu stoßen. Das gelang am Ende aber nur Johann Zarco, der sich auf seiner letzten Runde die Bestzeit der Session mit einer 1:56.647 schnappte. Zweiter wurde Dovizioso vor Marquez, Alvaro Bautista und Valentino Rossi in den Top-5. Die Plätze sechs bis zehn belegten Andrea Iannone, Dani Pedrosa, Bradl, Jack Miller und Tito Rabat. Tom Lüthi wurde 20.

Die Zwischenfälle: Die Session ging ohne Zwischenfälle zu Ende.

Das Wetter: Bereits am Freitagmorgen stiegen die Temperaturen während der ersten Trainingssession der MotoGP auf ganze 27 Grad. Die Asphalttemperatur war um einiges höher. Damit waren die Maximaltemperaturen des Tages allerdings noch nicht erreicht. Die Sonne schien, von Wolken oder Regen gab es keine Spur.

Die Analyse: Einmal mehr legte WM-Leader Marquez bereits im Freien Training vor. Gleich zu Beginn der Session war der Honda-Pilot der schnellste Fahrer auf der Strecke und gab seine Bestzeit lange nicht ab. Andrea Dovizioso legte nach einer bisher recht schwierigen Saison nach und nutzte die Stärke seiner Ducati auf der Strecke in Brünn. Auch Johann Zarco bewies in Brünn, dass er seine Form nicht verloren hat.


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