MotoGP

MotoGP Mugello 2018: Die Reaktionen zum Training

Die MotoGP-Trainingssessions am Freitag in Mugello waren ereignisreich. Das hatten Valentino Rossi und Co. zu den Trainings in Italien zu sagen.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Andrea Iannone (Suzuki): "Glücklicherweise ist das Gefühl auf dem Motorrad hier echt gut, und in der Garage läuft auch gut. Seit Jahresbeginn arbeite ich anders mit dem Team zusammen, und es läuft wirklich gut. Wir haben hier eine große Chance, und ich freue mich, die Unterstützung der Fans zu haben. Natürlich ist es schwierig, weil alle Fahrer sehr knapp beisammen sind, aber ich bin bereit für den Kampf und werde nicht aufgeben!"

2. Maverick Vinales (Yamaha): "Trotz meines Sturzes heute morgen lief das Training sehr gut, ich bin sehr zufrieden. Wir haben noch Arbeit vor uns, und Raum für Verbesserung. Ich bin glücklich dass es sich in den wärmeren Bedingungen heute Nachmittag auf dem Bike und auf den Reifen gut angefühlt hat, ich hoffe es wird am Sonntag im Rennen das gleiche sein. Unsere Renn-Pace sieht nicht so schlecht aus."

3. Marc Marquez (Repsol Honda): "Mugello ist eine Strecke, wo wir normal Probleme haben, aber wir sind voll dabei, auf Platz 3. Unsere Pace ist auch nicht schlecht, also schauen wir uns das Positive an, und hoffen für morgen, dass wir uns weiter verbessern können. Ehrlich gesagt haben wir ein paar Probleme mit dem Vorderreifen erwartet wenn die Temperaturen höher als beim Test sein sollten, was heute der Fall war. Denn der härteste Reifen ist noch immer etwas zu weich für uns."

4. Johann Zarco (Tech3 Yamaha): "Der erste Tag in Mugello war sehr interessant. Ich freue mich, dass ich meine Rundenzeiten in der letzten Session verbessern konnte. Mein Team und ich arbeiten gut, auch wenn es eine komplett andere Strecke ist als die anderen im Kalender. Mit meiner Erfahrung konnte ich erkennen, was für ein Fahrstil für diese Strecke notwendig ist. Deshalb müssen wir ein relativ gutes Setup hinbekommen, was wir Schritt für Schritt auch geschafft haben. Wir wollen weiterarbeiten, um die bestmögliche Pace mit gebrauchten Reifen zu finden. Auf neuen Reifen wollen wir dann im Qualifying pushen."

5. Jack Miller (Pramac Ducati): "Ich bin zufrieden mit dem, was wir heute erreicht haben, obwohl ich nicht das meiste aus dem weichen Reifen rausholen konnte. Aber ich bin sehr glücklich über die Renn-Pace. Ich hoffe, dass wir morgen so weitermachen können, weil es fühlt sich alles positiv an."

6. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Der Tag heute war positiv genug. Wir waren nicht allzu glücklich mit dem Gefühl auf dem Bike in der zweiten Session, aber ich glaube Platz 6 reicht uns für den Moment. Wir arbeiten zusammen mit den HRC-Ingenieuren und dem Team hart daran, unser Paket bis morgen zu verbessern. Wir hoffen darauf, morgen die erste Reihe anzugreifen - das ist unser Ziel - und das dann am Sonntag in ein Podium umzuwandeln."

Valentino Rossi wurde am Freitag in Mugello Siebter - Foto: gp-photo.de/Ronny Lekl

7. Valentino Rossi (Yamaha): "Es war ein positiver Freitag, weil ich war heute am Vormittag und am Nachmittag nicht so schlecht unterwegs, meine Pace ist ganz gut. Es stimmt auch, dass wir einige Bikes und einige Fahrer haben, die sehr schnell sind - aber da sind wir auch dabei. Wir sind auf dem richtigen Weg, besonders mit der Pace. Wir müssen aber weiter an Verbesserungen arbeiten, weil ich habe zu viele Probleme mit durchdrehenden Rädern am Kurvenausgang."

8. Franco Morbidelli (Marc VDS Honda): "Am Morgen wusste ich nicht, was ich erwarten soll, denn wir haben leider nicht in Mugello getestet. Zum Glück konnte ich aber gleich schnell sein. Ich freue mich, denn meine schnellste Zeit im FP1 bin ich mit weichen Reifen gefahren und die konnte ich im FP2 mit Medium-Reifen unterbrieten. Das ist für unseren Renn-Rhythmus sehr gut. Und es war schön, heute in Marcs Windschatten zu fahren."

9. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Wir müssen ein paar Probleme lösen. Ich bekomme nicht das Maximum aus den Reifen raus, sie scheinen alle zu hart zu sein. Im letzten Jahr fühlte es sich an als ob Ducati einen kleinen Vorteil gegenüber den anderen hatte, aber in diesem Jahr haben wir den noch nicht gefunden. Wir müssen am Setup arbeiten. Ich bin trotzdem zuversichtlich."

10. Jorge Lorenzo (Ducati): "Ich habe die Verkleidung mit mehr Downforce eingesetzt. Sie hilft mir beim Bremsen und Beschleunigen. Damit verlieren wir zwar rund zehn km/h auf der Geraden, aber das müssen wir in Kauf nehmen."

11. Michele Pirro (Ducati): Kein Statement; nach Horror-Crash zur Beobachtung im Krankenhaus

12. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Wir verbessern uns Session für Session, die Rundenzeit wird schneller, ich fühle mich bei jedem Outing besser. Ich habe die Top 10 nur um ein paar Zehntel verpasst, aber wir sind nah dran und geben nicht es nicht auf, uns weiter zu verbessern. Hoffentlich kann ich mich morgen in FP3 genug verbessern, um gleich direkt in Q2 aufzusteigen, aber wir müssen dafür weiter hart arbeiten."

Andrea Dovizioso ging im FP2 der Motor hoch - Foto: gp-photo.de/Ronny Lekl

13. Andrea Dovizioso (Ducati): "Das erste Training war aufgrund der Verhältnisse für alle eigenartig. Und am Nachmittag konnten wir dann auch nicht arbeiten. Wenn man die ersten zwei Sessions eines Wochenendes komplett verliert, ist das richtig schlecht. Aber es hilft nicht, damit müssen wir jetzt zurechtkommen. Ich bin heute einfach nur sauer. Der Rekord ist mir egal."

14. Dani Pedrosa (Repsol Honda): "Es war ein harter Tag, ich konnte am Heck kein gutes Gefühl finden. Ich habe viele Probleme mit zu wenig Grip gehabt. Wir haben mehrere Reifen versucht, und auch ein paar verschiedene Aufhängungseinstellungen, aber wir konnten den Grip einfach nicht verbessern. Wir müssen verstehen, ob es am Bike liegt und wir das Setup verbessern müssen, oder ob es eher an den Streckenbedingungen liegt."

15. Hafizh Syahrin (Tech3 Yamaha): "Ich habe mich auf meinem letzten Run im FP2 sehr gut gefühlt, denn wir haben einen großen Schritt nach vorn gemacht. Wir haben uns im Vergleich zum Vormittag fast um zwei Sekunden verbessert. Ich war sehr nervös und ziemlich weit weg von den anderen Rookies, aber am Nachmittag habe ich eine starke Pace gezeigt. Gemeinsam mit dem Team habe ich versucht, alles zu verstehen. Auch meinen Fahrstil habe ich angepasst, um mich in jeder Kurve zu verbessern."

16. Alex Rins (Suzuki): "Das Gefühl heute war ganz gut. Ich habe mich darauf konzentriert, was Neues auszuprobieren. Das neue Chassis war gut und ich fühle mich komfortabel, wir haben uns bei der Stabilität am Kurveneingang verbessert. Also haben wir uns heute nur auf den Rhythmus konzentriert, nicht auf schnelle Runden. Es war positiv, neue Dinge zu versuchen, aber die Techniker müssen es etwas weiter anpassen."

17. Aleix Espargaro (Aprilia): "Die Leistung unseres Motors hat sich im Vergleich zu der Vergangenheit auf jeden Fall verbessert. Heute Morgen war ich sehr zufrieden. Wir liegen nicht weit hinter den Führenden. Mit der Temperaturänderung am Nachmittag hat es uns an Power gefehlt und wir hatten Probleme bei der Beschleunigung."

18. Tito Rabat (Avintia Ducati): "Morgens hoffte ich, dass mein Arm besser werden würde, aber ich habe sofort realisiert, dass mir die Kraft fehlt. Aber als ich weitergefahren bin, hat sich mein Körper Schritt für Schritt angepasst und ich habe Fortschritte gemacht. Nach meinem Sturz beim Test in Barcelona war es wichtig für mich, so schnell wie möglich wieder aufs Bike zu kommen, und jedes Mal, wenn ich auf die Strecke zurückfahre, geht es mir ein bisschen besser."

Tito Rabat ist in Mugello wieder am Start - Foto: Marc VDS

19. Pol Espargaro (KTM): "Mein Rhythmus war nicht so schlecht, besonders zu Beginn des Trainings. Aber auf neuen Reifen müssen wir viel riskieren, um einige Zehntel schneller zu sein. Das Umlegen ist noch immer unser größtes Problem."

20. Scott Redding (Aprilia): "Ich habe heut Probleme gehabt, vor allem dabei, die richtige Reifenwahl zu treffen. Am Nachmittag konnten wir kleine Schritte vorwärts machen. Ich hatte mehr Selbstvertrauen, aber in Sachen Kurvenspeed habe ich immer noch Probleme. Wir müssen an diesem Aspekt morgen arbeiten."

21. Alvaro Bautista (Angel Nieto Ducati): "Ich habe mich auf dem Motorrad heute nicht wohlgefühlt, habe beim Einlenken mit der Front Probleme. Wir brauchen mehr Grip vorne beim Richtungswechsel, weil das Heck ist auch nicht fantastisch. In Jerez und Frankreich hatte ich mehr Stabilität vorne und konnte besser einlenken. Das Gute ist, dass wir das Problem kennen und jetzt an der Lösung arbeiten können."

22. Karel Abraham (Angel Nieto Ducati): "Ich glaube nicht, dass es ein schlechter Tag war, obwohl ich mit einem rauen Hals aufgewacht bin und Antibiotika nehme. Ich bin nicht zu 100 Prozent fit, aber auf der Strecke stört mich das nicht. Wir verbessern uns in jeder Runde, aber im zweiten Training gab es zwei rote Flaggen, die haben unsere Pläne durchkreuzt."

23. Bradley Smith (KTM): "Das Gute ist, dass wir seit der ersten Session gute Pace haben und das Motorrad verbessern konnten. Im Moment fällt es mir dennoch schwer, schnell zu sein - ganz egal welchen Reifen wir einsetzen. Gegen Ende bin ich in Kurve 12 gestürzt, aber mit geht es gut."

24. Tom Lüthi (Marc VDS Honda): "Ich hatte heute zwei Stürze, also bin ich nicht optimal ins Wochenende gestartet. Wir hatten viele Dinge für das Setup, die wir ausprobieren mussten mussten. Ich habe immer noch Probleme damit, das Bike abzustimmen. Wir haben Fortschritte am Ende vom FP2 gemacht und morgen im Training wird es wichtig sein, viele Runden zu fahren und eine gute Pace zu finden."

25. Xavier Simeon (Avintia Ducati): "Ich kämpfe damit, die Schritte zu machen, die ich machen will, und wir sind weiterhin weit weg von der Spitze. Ich halte den Neigungswinkel in Kurven sehr lange, aber du solltest diese Motorräder sehr schnell wieder aufrichten, um gut aus der Kurve zu kommen und die ganze Leistung am besten zu nutzen. Bis jetzt kann ich diese Leistung nicht zu meinem Vorteil nutzen, aber ich muss rausfinden wie, um echte Fortschritte zu machen."


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