MotoGP

MotoGP Mugello 2018: Marc Marquez im FP3 mit Rekord-Runde vorn

Zum MotoGP-FP3 am Samstagmorgen verzog sich der Nebel in Mugello. Marc Marquez holte sich nicht nur die Bestzeit, sondern gleich einen neuen Rekord.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Nachdem der Samstag-Morgen in Mugello mit etwas Nebel begann, verzog er sich zum Beginn der MotoGP-Session und machte Platz für viel Sonnenschein und schönes Wetter. Unter diesen Bedingungen holte sich Marc Marquez die Bestzeit im dritten Freien Training von Mugello.

Die Platzierungen: Ducati-Pilot Jorge Lorenzo war der erste Pilot in der Session, der sich eine Bestzeit sicherte. Seine Zeit von 1:48.897 wurde allerdings schnell unterboten - und zwar von Lorenzo selbst. Seine Konkurrenten schliefen aber nicht und legten ebenfalls nach, sodass die Führung zu Session-Beginn einige Male wechselte.

Schließlich setzte sich einmal mehr Andrea Iannone an die Spitze der Zeitnahme und hielt sich dort sehr lange. Kurz vor Ende der Session gaben dann alle Piloten nochmal Gas, um ihren Platz im Q2 zu sichern. Am schnellsten war jedoch Marc Marquez unterwegs, der mit einer 1:46.439 einen neuen Rekord einfuhr. Valentino Rossi reihte sich mit 0.336 Sekunden Rückstand auf Rang zwei ein. Dritter wurde Lorenzo vor Iannne und Johann Zarco in den Top-5. Die Plätze sechs bis zehn belegten Cal Crutchlow, Franco Morbidelli, Alex Rins und Andrea Dovizioso. Alle diese Piloten schafften den Sprung ins Q2. Maverick Vinales muss durchs Q1.

Die Zwischenfälle: Nach seinem Horror-Crash am Freitagnachmittag nahm Ducati-Wildcard-Fahrer Michele Pirro natürlich nicht an der FP3-Session der MotoGP teil. Der Italiener liegt nach wie vor im Krankenhaus von Florenz. Jack Miller ging mit 34 Minuten auf der Uhr in Kurve zwölf zu Boden. Er stürzte schnell, war aber genauso schnell wieder auf den Beinen und auf dem Weg zurück in die Box. Sein Bike sah allerdings nicht mehr so gut aus.

Das Wetter: Nachdem der Samstag-Morgen in Mugello sehr neblig war, löste sich der Nebel rasch auf. Zum FP3 der MotoGP war er komplett verschwunden, in der Session schien größtenteils die Sonne. Nur ein paar Wolken hingen am Himmel. Die Lufttemperaturen lagen bei 18 Grad in der Luft, der Asphalt war ein wenig wärmer.

Die Analyse: Nachdem sich Lorenzo auf der Ducati früh in der Session an die Spitze setzte, war es einmal mehr Iannone, der sich hervortat. Wie bereits im FP1 und FP2 war der Suzuki-Pilot schnell und hielt sich lange an der Spitze der Zeitnahme. Auch MotoGP-Rookie Franco Morbidelli war wie schon am Freitag stark unterwegs und lag teilweise sogar in den Top-3 der Session.


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