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Stefan Bradl vor Teststart zuversichtlich - Bradl: Yamaha hat mir gutes Material versprochen

Stefan Bradl startet in Sepang in die neue Saison. Er setzt große Erwartungen in die Vorjahresmaschine von Rossi und Lorenzo.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Stefan Bradl meldet sich nächste Woche gemeinsam mit seinen MotoGP-Kollegen zurück aus der Winterpause. Ab Mittwoch stehen in Sepang die ersten Testfahrten an und die Motorrad-Asse dürfen zum ersten Mal seit November wieder auf ihren Bikes Platz nehmen.

Yamaha hat mir aber gutes Material versprochen und ich bin zuversichtlich, dass alles perfekt vorbereitet wird.
Stefan Bradl

In welcher Konfiguration Bradl seine Open-Yamaha in die Finger bekommt, ist noch unklar: "Ich weiß noch nichts Genaues. Yamaha hat mir aber gutes Material versprochen und ich bin zuversichtlich, dass alles perfekt vorbereitet wird. Ich denke, dass ich mit dem 2014er-Motor und dem 2014-er Chassis fahren werde." Nach den Testfahrten in Valencia und Jerez im Vorjahr ist Sepang Bradls dritte Ausfahrt für Forward Racing.

Da nach den Testsessions in der nächsten Woche noch zwei weitere Tests folgen, geht es zunächst um grundlegende Einstellungen. "Ich muss gemeinsam mit Yamaha ein gutes Basissetup finden und meinen Fahrstil an das Motorrad anpassen. Erst dann können wir uns daran machen, neue Teile zu evaluieren und Dinge auszuprobieren", sagt Bradl.

Keine Experimente mehr

Vom Tisch sind die von Yamaha forcierten Kabaya-Stoßdämpfer, mit denen beide Forward-Fahrer in Valencia beim Erstversuch nicht zurechtkamen. "Diese Entscheidung war einfach. Wir werden mit Sicherheit auf Öhlins setzen, denn damit hatte ich das bei weitem bessere Gefühl."

Über die Kräfteverhältnisse in der kommenden Saison traut sich Bradl noch keine Prognose zu. Zu viele Fahrer haben das Team gewechselt, zu viele Motorräder sich im Vergleich zum Vorjahr verändert. "Es gab viel Bewegung in der Klasse, neue Hersteller und Fahrer. Ich möchte erneut die Top-10 erreichen und hin und wieder noch weiter vorne mitmischen. Leicht wird es aber nicht - schon gar nicht im Kampf zwischen den Plätzen fünf und zwölf."


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