Max Verstappen startet auf Platz fünf, direkt vor Teamkollege Isack Hadjar. Was im Vergleich zu Monaco wie ein Rückschritt wirkt, ist für Max Verstappen sogar ein Fortschritt. Denn mit einem Kampf um die Top-5 rechnete der vierfache Formel-1-Weltmeister nach einem schwierigen Freitag nicht.
Mit einem besseren letzten Sektor wäre sogar P3 von Kimi Antonelli in Reichweite gewesen. "Ich bin viel mehr gerutscht, als mir lieb war, und hatte nicht viel Grip. Wir müssen herausfinden, warum das passiert ist", sagt Verstappen. "Gestern hätte ich nicht gedacht, dass ich im Kampf um die vorderen Plätze dabei sein würde."
Max Verstappen: "F1-Auto hat sich heute viel besser angefühlt"
Verstappen lag mit seiner Zeit (1:15,021) zwar immer noch über drei Zehntel von George Russells Pole-Zeit entfernt, doch im Vergleich zum zweiten Training ist das ein riesiger Sprung. Am Freitag Nachmittag fehlten Verstappen noch rund neun Zehntel auf die Bestzeit - gefahren von Lando Norris. Verstappen schrieb das Wochenende sogar schon komplett ab.
Norris ließ Verstappen dafür heute hinter sich. "Daher ist das eine Verbesserung und viel vielversprechender. Alles in allem war es ein gutes Qualifying, und das Auto fühlte sich heute besser an."
Entscheidend für das Rennen am Sonntag? Die Strategie im heißen Barcelona. Über 50 Grad Asphalt-Temperatur soll die Strecke erreichen. Für die Reifen und neuen Autos wird das eine Belastungsprobe. Im Winter fuhr die Formel 1 in Barcelona noch bei kühlen Temperaturen und teilweise Regen. "Morgen wird es entscheidend sein, die richtige Strategie zu haben", sagt Verstappen.
Darauf freut sich auch Red-Bull-Teamkollege Isack Hadjar. "Ich freue mich darauf, aufgrund der hohen Streckentemperaturen wird es viel Strategie bei den Boxenstopps und beim Reifenverschleiß geben."
Isack Hadjar fehlen nur Hundertstel auf Verstappen: "Selbst ich bin überrascht"
Der Franzose hätte im Kampf um Startplatz drei auch noch ein Wörtchen mitreden können. Sein Problem war allerdings nicht der letzte Sektor. "Das war eine sehr gute Runde, bis auf Kurve eins. Ich hätte auch weiter oben dabei sein können. Da habe ich den Scheitelpunkt verpasst, wodurch Runde 2 und 3 schlechter wurden", berichtet Hadjar.
"Selbst ich bin überrascht, wie gering der Abstand zu den ersten drei ist." Für das Rennen will Hadjar die vorderen vier Autos attackieren. Dafür zählt er besonders auf sein Team. "Wir sind bekannt für unsere gute Strategie, also mal sehen, wo wir landen."
Auch neben der Strecke passiert in der Formel 1 einiges. Pierre Gasly bekam sein Podium in Monaco nachträglich zurück. Wir haben darüber im folgenden Video gesprochen. Jetzt anschauen!



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