Cadillac hat das erste Formel-1-Rennen der eigenen Teamhistorie beendet - zumindest mit Sergio Perez. Valtteri Bottas musste sein Auto nach einem Defekt bereits in Runde 18 abstellen. Perez wurde mit drei Runden Rückstand 16. und Letzter der ins Ziel gekommenen Autos. Für beide Piloten und CEO Dan Towriss ist die Ziellinie aber ein Erfolg, denn: "Wir haben heute als Team Geschichte geschrieben", sagt Valtteri Bottas.
Schon im Vorfeld der Saison verwies CEO Dan Towriss darauf, dass Punkte vorerst nicht das Ziel des Teams seien. Sergio Perez beendete den Grand Prix auf dem nominell letzten Platz auch weit von den Punkten entfernt. Dennoch: Der Mexikaner sieht den Grand Prix ebenfalls als Teilerfolg. "Das Rennen zu beenden, ist unglaublich und eine echte Leistung", so Perez.
Bottas mit zwei Problemen während des F1-Rennens in Australien
Dass die Performance von Cadillac hinterherhinken würde, deutete sich schon während der Testfahrten in Bahrain an. In Australien bestätigte es sich. Perez und Bottas qualifizierten sich auf den Plätzen 18 und 19.
Bottas schied in Runde 18 durch ein Problem mit dem Benzinsystem aus. Dabei war das nicht das einzige Problem an seinem MAC-26. "Das schien ein mechanisches Problem zu sein. Es hatte etwas mit dem Lenkrad zu tun. Denn während des Stopps haben wir das gewechselt und danach lief wieder alles normal", so Bottas.
Dabei lief es am Start dank des Ferrari-Motors gut. Bottas machte gleich drei Plätze gut, überholte Perez und arbeitete sich auf Position 15 vor. Im Nachhinein brachte dem Team das nur wenig Zählbares. "Der Start war gut. Da war ich wegen der guten Start-Tests schon optimistisch", berichtet Bottas.
Perez lässt Lawson-Rivalität wieder aufleben
Sergio Perez beendete das Rennen auf Platz 16. In Runde 16 und 17 duellierte sich der Mexikaner mit Liam Lawson. Mit diesem war Perez schon in der Vergangenheit auf der Strecke aneinandergeraten. Lawson beerbte Perez zu Beginn der Saison 2025 außerdem bei Red Bull.
Rookie Arvid Lindblad im zweiten Racing Bull fuhr bei seiner Premiere in die Punkte. Mehr dazu lest ihr in diesem Artikel.
Der Neuseeländer beschwerte sich im Nachgang über das harte Zweikampfverhalten von Perez. Dieser drückte Lawson in Kurve drei von der Strecke. Davon will der Mexikaner allerdings nichts wissen. "Für mich war das nur Racing. Ich war im deutlich langsameren Auto. Also ist es okay, zu kämpfen", sagt Perez, der Lawson letztendlich ziehen lassen musste.
Perez fordert bessere Cadillac-Performance in der Zukunft
Die schnellste Runde des Cadillac-Piloten war eine 1:26.070. Zum Vergleich: Die schnellste Runde insgesamt fuhr Max Verstappen mit einer Zeit von 1:22.091. Damit war der Niederländer rund vier Sekunden schneller. Klar ist: An Pace fehlt es dem MAC-26 noch deutlich. Das nächste Ziel von Perez ist daher eine bessere Performance.
"Wir müssen uns darauf konzentrieren, unsere Leistung zu steigern, damit wir wirklich kämpfen können", so Perez. "Dafür brauchen wir große Schritte. Wir fühlen uns wettbewerbsfähig. Und das ist die Einstellung, die wir brauchen, um die Lücke zu schließen."
Auch CEO Dan Towriss möchte auf dem Australien Grand Prix aufbauen. "Das war ein guter erster Schritt. Wir freuen uns auf das nächste Rennen und werden weiter vorankommen."
Alle weiteren wichtigen Themen während des Australien GP besprechen wir im folgenden Video. Klickt euch rein!



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