Motorsport-Magazin.com berichtete schon vor einigen Tagen darüber, jetzt hat die FIA es offiziell bekannt gegeben. Die Motorenhersteller, die Formel 1 und die FIA haben sich im Motoren-Streit rund um das Verdichtungsverhältnis der Motoren auf einen Kompromiss geeinigt. Das gab die FIA heute in einem Statement bekannt. Der neue Kompromiss tritt schon im Juni in Kraft.
FIA präsentiert neuen Plan: Erster Schritt im Juni
Der neue Kompromiss wird ab dem 1. Juni in Kraft treten und , dass das Verdichtungsverhältnis unter kalten und warmen Temperaturen gemessen wird. Ursprünglich sollte das erst am 1. August der Fall sein. Doch nach Beschwerden der Mercedes-Konkurrenz wurde der Termin vorgezogen. Ab 2027 wird nur noch bei heißen Temperaturen, also rund 130 Grad Celsius, gemessen. Damit entfällt der Vorteil der Silberpfeile.
Für Mercedes soll die bisherige Messung bei nur kalten Bedingungen ein Vorteil sein, da das Team das Verdichtungsverhältnis im laufenden Betrieb auf angeblich 16:3,1 erhöhen kann. Laut Reglement ist ein Verhältnis von 16:1 vorgeschrieben, dass Mercedes im kalten Zustand erreicht. Andere Hersteller erreichen im Fahrbetrieb nur etwa 15,2:1.
Mercedes ab 2027 vollkommen ohne Vorteil
Bei Messungen bei kalten und warmen Bedingungen soll Mercedes zwar nicht mehr extrem von diesem Trick profitieren können, aber immer noch einen Vorteil haben. "Es wurde großer Aufwand betrieben, um eine Lösung für das Thema Verdichtungsverhältnis zu finden", heißt es in einem Statement der FIA. Durch die zweite Stufe 2027 gibt es gar keinen Vorteil mehr.
Über den neuen Kompromiss der Hersteller mit der Formel 1 und der FIA haben wir schon im folgenden Video gesprochen. Schaut rein!



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