Vor dem Start in die Saison 2026 tauschen die Formel-1-Teams ihre Marken-Botschafter durch. Bei Williams kommt es so zu einer Wiedervereinigung eines berühmten 90er-Jahre-Duos: Damon Hill dockt im Jubiläums-Jahr seines WM-Titels wieder in Grove an und ist nach 30 Jahren wieder "Teamkollege" von Jacques Villeneuve.
Im letzten Jahr hatte Williams bereits Villeneuve, der 1997 den letzten Fahrer-Titel für das britische Traditionsteam holte, als Markenbotschafter mit dabei. Hill ist 2026 dafür ein Neuzugang. Er ersetzt Jenson Button - der hat Williams dieses Jahr in Richtung Aston Martin und Honda verlassen.
Es ist genau das richtige Jahr für Hill, um in die Williams-Familie zurückzukehren. Er hatte vor 30 Jahren, 1996, mit dem Team seinen einzigen Fahrer-Titel gefeiert. Er und Villeneuve holten zusammen außerdem auch den Konstrukteurs-Titel.
Berühmterweise wurde Hill aber auch, während er bereits auf WM-Kurs war, bei Williams nicht für 1997 verlängert. Er musste sich einen neuen Job suchen, und in den verbleibenden drei Jahren seiner Karriere war er bei Arrows und später Jordan weit von Erfolgen entfernt. Nur ein weiteres Rennen gewann er.
Davor hatte Hill in vier Jahren mit Williams 21 Siege und 20 Poles geholt. 1994 und 1995 lieferte er sich berühmte, harte Fights mit Michael Schumacher, ehe er 1996 endlich den Titel schaffte. "Williams ist ein richtig besonderer Ort für mich", meint Hill heute. "Hier haben einige der Schlüsselmomente meiner Karriere stattgefunden. Ich fühle mich sehr glücklich, Teil dieses Sports gewesen zu sein und das alles erreicht zu haben, und als Botschafter zurückzukehren ist ein echtes Privileg."
Operative Rolle haben Botschafter natürlich üblicherweise keine nennenswerte. Sie vertreten das Team meist bei offiziellen Events und dergleichen. Hill und Villeneuve werden das zusammen mit der dreifachen W-Series-Meisterin Jamie Chadwick tun. Chadwick soll zusätzlich noch als Beraterin von Williams' F1-Academy-Fahrerin Jade Jacquet fungieren.
Was Show-Events angeht, lieferte Red Bull am letzten Wochenende in San Francisco auch ziemlich ab. Sogar ein bisschen zu viel - bei Yuki Tsunoda fing das Auto Feuer:



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