Vor George Russell und ein Top-5-Ergebnis. Auf dem Papier wirkt das Ergebnis von Kimi Antonelli beim Katar Grand Prix der Formel 1 zufriedenstellend. Doch wird die Geschichte dahinter betrachtet, wird klar: Es wäre mehr drin gewesen. Seine Standzeit beim ersten Boxenstopp und sein Fehler zwei Runden vor Schluss gegen Lando Norris kosteten den Italiener einen Podestplatz.
Kimi Antonelli: Das Rennen in Katar war frustrierend
Gestartet ist Kimi Antonelli dort, wo er ins Ziel gekommen ist: nämlich auf Platz fünf. Allerdings lag er am Start noch hinter Mercedes-Teamkollege George Russell. Den kassierte der Rookie allerdings schon am Start und sortierte sich damit direkt hinter Oscar Piastri, Max Verstappen und Lando Norris ein.
Doch in Runde sieben folgte der erste Dämpfer. Nach Nico Hülkenbergs Aus und dem darauf folgenden Safety Car boxte das gesamte Feld außer den beiden McLaren. Antonelli als einer der ersten im Feld musste in der Box entsprechend lange warten, bis alle Autos an seiner Box vorbei fuhren und er wieder losfahren durfte.
"Es war ziemlich frustrierend. Danach war das Rennen schwierig. Ich war in der verwirbelten Luft von Carlos [Sainz] und ich kam nicht wirklich näher", berichtet Antonelli. Entsprechend blieb Antonelli bis zum Rennende hinter dem Spanier. Durch das Safety Car stoppten alle zum mehr oder weniger selben Zeitpunkt rund um Runde 32, strategisch war also nichts mehr zu holen.
Fehler statt Norris-Hilfe: Antonelli verschätzt sich in Kurve neun
Zwei Runden vor Schluss folgte dann der Aufreger des Rennens. Antonelli kommt in Kurve neun ins Schlingern - der hinter ihm fahrende Lando Norris nutzte die Gelegenheit und schlüpfte durch. Red-Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko unterstellte dem Rookie dabei sogar Absicht.
"Ich bin ein bisschen zu schnell in Kurve neun hinein und habe das Heck verloren. Dann bin ich von der Strecke gekommen", erklärt Antonelli die Situation und verneint damit die Anschuldigungen seitens Marko. "Es ist frustrierend, das Wochenende auf Platz fünf zu beenden, wenn ich Platz drei so nah war."
Teamchef Toto Wolff steht ganz auf der Seite seines Schützlings. "Das ist völliger Unsinn, der mich umhaut. Ich ärgere mich auch über den Fehler und dann solche Unsinnigkeiten zu hören, macht mich wahnsinnig. Abgesehen davon, dass wir Punkte für die Konstrukteurswertung verloren haben", so Wolff.



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