Ende Oktober wurde vor Wochen von Red Bull einst vorsichtig als Termin angegeben, was die Wahl des Teamkollegen von Max Verstappen für die Formel-1-Saison 2026 betrifft. Nach wie vor gilt Isack Hadjar als Favorit. Der Racing-Bulls-Rookie wähnt sich in Sachen Selbstvertrauen diesbezüglich in einer hervorragenden Position. Langsam will er in seiner 19 Rennen jungen Karriere noch nie gewesen sein.
"Ich denke eigentlich, dass ich dieses Jahr gute Arbeit abgeliefert habe", meint Hadjar am Donnerstag vor dem Mexiko-GP. "Ehrlich gesagt zeigen die Ergebnisse nicht einmal den Speed, den ich hatte." Elfmal schaffte es Hadjar am Samstag in Q3. An neun Wochenenden holte er Punkte, mit dem Highlight des ersten F1-Podiums in Zandvoort.
Für Hadjar geht es dabei jedoch nicht nur um Ergebnisse im Qualifying und Rennen: "Ich spreche von jedem Freien Training, auf jeder Strecke, da war ich jedes Mal voll dabei. Ich hätte nicht das Gefühl, dass es eine Session gegeben hätte, wo ich drei Zehntel zurücklag und mir den Grund nicht erklären konnte. Das ist mir nie passiert."
Isack Hadjar: Wenn ich happy bin, sollte Red Bull auch happy sein
"So gesehen bin ich sehr happy damit", beurteilt Hadjar seine Pace. Wenn, dann gilt es eher noch die gelegentlichen Fehler auszuräumen. Immer wieder schlichen sich etwa in Q3 hier und da kleine Patzer ein. Vereinzelt waren es auch große, etwa mit dem Unfall im Qualifying beim USA-GP. Unvergessen natürlich auch der Crash auf der Einführungsrunde in Australien.
"Wirklich zufrieden bin ich nur, wenn ich wie in Zandvoort den Job erledigt habe, dann habe ich nichts zu sagen", ergänzt Hadjar. "Das ist die Art von Wochenende, die ich versuche zu reproduzieren, aber das zu schaffen ist sehr anspruchsvoll."
Aber mit der Pace in der Hinterhand fühlt sich Hadjar immer noch wie ein guter Kandidat für Red Bull: "Wenn ich mit meiner Saison zufrieden bin, dann sollten sie das auch sein." Wann die Stunde der Wahrheit schlagen wird, weiß er trotzdem nicht.
Rein persönlich wäre es ihm sogar lieber, wenn er noch bis Abu Dhabi Ruhe hätte, um sich bis dahin voll auf den Kampf der Racing Bulls um P6 in der Konstrukteurs-WM konzentrieren zu können: "Der Lärm ist eher nervig als sonst was." Aktuell hat sein Team nur 3 Punkte Vorsprung auf Aston Martin, und 13 auf Sauber. In Mexiko hebt dieses Wochenende die nächste Runde an, hier gibt es alle Infos im Zeitplan:



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