Mit einer Ferrari-Überraschung endete das erste Qualifying der DTM für das dritte Saisonrennen auf der Berg- und Talbahn in Zandvoort: Matteo Cairoli und Thierry Vermeulen bescherten dem EFR-Team die erste Startreihe.
Kurioser Beginn der DTM in das zweite Rennwochenende der deutschen Traditionsrennserie im niederländischen Seebad Zandvoort. Als das erste Qualifying laut Zeitplan eigentlich schon beendet gewesen wäre, hatten die insgesamt 21 Starter nicht einmal eine Zeitrunde absolviert!
Grund dafür war eine Ölspur, die BMW-Werksfahrer Kelvin van der Linde mit seinem M4 GT3 EVO fast um den ganzen 4,259 km langen Dünenkurs gelegt und damit für eine mehr als 30-minütige Verschiebung gesorgt hatte. Für den Südafrikaner, der im vergangenen Jahr von der Pole gestartet ist, war die Zeitenhatz damit bereits beendet, bevor sie überhaupt begonnen hatte.
Seine verbliebenen Konkurrenten hatten dann unter Zeitdruck nur noch 17:22 Minuten auf der Uhr, um eine schnelle Rundenzeit zu erzielen. Am besten gelang dies dem Ferrari-Rookie Matteo Cairoli aus dem Schweizer Team Emil Frey Racing, der bereits das Freie Training am Freitag dominiert hatte.
Mit seiner Zeit von 1:32,974 Minuten war der Italiener, der in wenigen Tagen 30 Jahre alt wird, um 0,171 Sekunden schneller als sein niederländischer Teamkollege Thierry Vermeulen (1:33,145) bei seinem "Heimspiel".
Cairoli ist beim siebten Rennen der GT3-DTM auch der siebte unterschiedliche Fahrer, der sich den besten Startplatz auf dem Circuit Zandvoort gesichert und zudem hier Ferrari und seinem Team auch die erste Pole geschenkt hat!
Auf den Startplätzen drei bis zehn lagen mit Lucas Auer (Landgraf-Mercedes), Rookie Bastian Buus (Land-Porsche), Ben Dörr (Dörr-McLaren), Jules Gounon (Winward-Mercedes-AMG), Luca Engstler (Abt-Lamborghini), DTM-Tabellenführer und 24h-Sieger Maro Engel (Winward-Mercedes-AMG), Nicki Thiim (Comtoyou-Aston Martin) und Ex-Champion Thomas Preining (Manthey-Porsche) weitere acht Fahrer innerhalb von nur 0,391 Sekunden.



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