Matteo Cairoli (Emil-Frey-Ferrari) hat das zweite Rennwochenende der DTM-Saison 2026 in Zandvoort mit der Bestzeit eröffnet. Der Serien-Neueinsteiger setzte sich im 1. Freien Training am Freitagmittag gegen seine 20 Konkurrenten durch. Ben Dörr (Dörr-McLaren) und Red-Bull-Sieger Thomas Preining (Manthey-Porsche) belegten die Plätze zwei und drei.
Cairoli umrundete den Circuit Zandvoort auf seiner schnellsten Runde in 1:34.289 Minuten - fast genauso schnell wie die letztjährige Trainingsbestzeit, aufgestellt von Lucas Auer. Zum Streckenrekord (1:31.762 Minuten, Jack Aitken 2024) fehlte wenig überraschend eine ganze Menge auf dem 4,259 Kilometer langen Kurs in den Niederlanden. Im 2. Freien Training (heute ab 16:20 Uhr) dürften die Rundenzeiten bei den Qualifying-Simulationen purzeln.
DTM Zandvoort: Cairoli-Bestzeit im 1. Training
Ferrari-Pilot Cairoli übernahm vier Minuten vor dem Ende der 55-minütigen Session die Spitze in der Zeitenliste und verdrängte damit Preining, der lange Zeit den ersten Platz belegt hatte. Der Abstand war deutlich: Cairoli knöpfte dem Österreicher drei Zehntelsekunden ab. Zwischen die beiden drängelte sich kurz vor Schluss auch McLaren-Youngster Dörr, der als Zweiter mit 0,232 Sekunden ins Ziel einlief.
Für Preining reichte es mit seiner persönlichen Bestzeit (1:34.604) zum vierten Platz. Dahinter folgte sein österreichischer Landsmann Lucas Auer (Landgraf-Mercedes) mit nur 0,079 Sekunden Rückstand. Damit fuhren Piloten vier unterschiedlicher Marken auf die vorderen Positionen. Es war eine insgesamt enge Angelegenheit: Den Viertplatzierten Preining und Luca Engstler (Abt-Lamborghini) auf P12 trennten nur drei Zehntelsekunden!
Nürburgring-Sieger Engel in den Top-10
Auf den Rängen fünf bis acht: Lokalmatador Thierry Vermeulen (Emil-Frey-Ferrari), Jules Gounon (Winward-Mercedes), DTM-Rückkehrer Kelvin van der Linde (Schubert-BMW) und Ex-Champion Mirko Bortolotti im bisher strauchelnden Abt-Lamborghini Temerario GT3. Manthey-Pilot Ricardo Feller und der frischgebackene 24h-Nürburgring-Sieger Maro Engel (Winward-Mercedes) komplettierten die Top-10.
Für den einzigen Schreckmoment des Trainings sorgte DTM-Neueinsteiger Marco Mapelli im Abt-Lamborghini. Der Italiener drehte sich 17 Minuten vor dem Sessionende auf der Strecke und blieb zunächst stehen. Wenig später konnte Mapelli seinen Temerario neustarten und aus eigener Kraft in die Boxengasse zurückkehren.
Du willst alle Breaking News und Hintergrund-Infos zur DTM, WEC, IndyCar, den 24-Stunden-Rennen und Co. bekommen? Dann abonniere jetzt unseren neuen und kostenlosen WhatsApp-Channel! Brandaktuelle News aus der Motorsport-Welt direkt auf dein Handy:



diese DTM Nachricht