Zwei Mal Platz 18, Zwei Mal Platz 20. Der Trainingsfreitag in Italien lief für Alpine ernüchternd. Daran konnte auch Paul Arons Auftritt in FP1 nichts ändern. Auf dem Highspeed-Kurs in Monza scheint der A525 deutlich hinter der Formel-1-Konkurrenz zu hinken. Pierre Gasly hat das schon erwartet. Hoffnung auf eine deutliche Steigerung gibt es allerdings nicht, weder bei Gasly noch bei Colapinto.
Pierre Gasly: Mehr als 300 Kilometer und mehr als eine Sekunde Abstand
Zumindest Daten konnte Alpine am Freitag sammeln. Die Pace war dagegen desaströs. Als einzigem Team fehlten den Franzosen in FP2 mit beiden Autos über eine Sekunde auf Platz 1. Der einzige Fahrer, der langsamer als Gasly war? Kimi Antonelli, der zwischenzeitlich abflog und keine Runde mehr fuhr.
"Es war ein arbeitsreicher Trainingstag, der nach Plan verlief. Wir haben viele Runden gedreht, insgesamt weit über 300 km, und viele nützliche Daten gesammelt", berichtet Pierre Gasly.
Die Hoffnung auf eine bessere Pace am Samstag und Sonntag ist dennoch gering. Alpine hat im Vergleich zur Formel-1-Konkurrenz ein Motoren-Defizit - dazu ist der A525 schon während der gesamten Saison wenig Konkurrenzfähig gewesen. Mit 20 Punkten ist das Team deutlich letzter. Dazu fehlen etwas über 20 PS. Auf dem Highspeed-Tempel in Monza schlägt sich das prompt in der Zeitentabelle nieder.
"Wir wussten, dass das Wochenende für uns eine Herausforderung wird. Wir werden natürlich versuchen, das Beste herauszuholen und sehen, was wir morgen erreichen können", sagt Gasly.
Paul Aron ersetzt Franco Colapinto im ersten Monza-Training
Für etwas Abwechslung in der Alpine-Box sorgte Formel-2-Pilot Paul Aron. Der ersetzte Franco Colapinto im ersten freien Training. Zwar drehte sich der Junior, das Auto beschädigte er aber nicht.

Über Position 20 kamen allerdings beide in ihrer jeweiligen Session nicht hinaus. "Es war ein arbeitsreiches Training mit viel Action. Wir haben es geschafft, unser Programm einzuhalten", berichtet Aron.
Colapinto dagegen weiß, wie viel Arbeit dem Team noch bevorsteht. "Wir haben einiges zu tun. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam hart arbeiten werden, um uns zu steigern. Das Auto war schwierig zu fahren. Wir müssen einfach sehen, ob wir uns an die Strecke anpassen können", sagt Colapinto.



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