Ob beim Restart im Regen oder bei seiner Aufholjagd später im Rennen. Bei Lando Norris hat sich in Belgien der Fehler-Teufel eingeschlichen. So verlor Norris die Führung, und bei seiner späteren Aufholjagd knapp drei Sekunden Zeit. Mit genau diesen drei Sekunden Vorsprung überquerte Oscar Piastri die Ziellinie – und baute seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft aus. Für Lando Norris ist klar: Diese Fehler muss er im Formel 1 WM-Kampf in Zukunft vermeiden.

Lando Norris: Manchmal sind 95 Prozent genug

Schon öfter machte Norris 2025 Fehler. Ob in China, in Kanada oder wieder in Belgien. Mal sind die Fehler größer, mal kleiner, doch immer kosten sie wertvolle Punkte im Kampf um die WM-Krone. Dabei verbesserte sich die Fehlerquote von Norris noch vor dem Belgien GP. In Silverstone gewann er fehlerfrei.

"Ich meine, es gab dieses Jahr sogar Zeiten, in denen 99 %, sogar 95 % gereicht haben", sagt Norris.

Doch seine Herangehensweise war lange eine andere. "Ich lege mich früh ins Zeug und versuche 100 Prozent und mehr zu geben. Manchmal ist das unglaublich. Das ist das Beste, was man erreichen kann. Es ist das Optimum, was ein Fahrer manchmal erreichen kann", so Norris.

Doch lohnt es sich immer diese 100 Prozent zu geben? „Manchmal ist es absolut genug, sich mit einer 95-%-Runde zufrieden zu geben“, berichtet Norris. Mit weniger Risiko kann er Fehler vermeiden.

Lando Norris und der knifflige McLaren MCL39

Seit McLaren eine an Norris angepasste Vorderradaufhängung beim Kanada GP einbaute, wurden die Fehler weniger, zumindest bis Spa. Zuvor hatte der Brite einige Probleme mit dem MCL39 im Vergleich zu den Vorgänger-Autos.

"Es ist mein Auto und es hat alles drauf, aber es fährt sich ganz anders als in den Vorjahren. Ich musste mich also einfach daran anpassen und es lag mir nicht so gut. Ich musste meine Arbeit besser machen, um wieder so schnell zu sein wie nötig. Und ich habe das Gefühl, dass mir das gelungen ist und ich mich verbessert habe", sagt Norris.

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