Platz fünf in der Konstrukteurswertung hinter den Top-Teams McLaren, Ferrari, Mercedes und Red Bull: Eigentlich könnte Williams mit der ersten Formel 1-Saisonhälfte zufrieden sein, doch der (Punkte-)Schein trügt.
Seit Imola gelingt es Williams immer seltener die Pace des FW47 in gute Resultate umzusetzen. Für Alex Albon liegt der Grund auf der Hand: Zu viele DNFs infolge von Kühlproblemen.
Das Problem wurde besonders in Spanien, Kanada und Österreich deutlich: In Montreal und Spielberg musste Alex Albon seinen Wagen vorzeitig abstellen, zuletzt in einer aussichtsreichen Position im Kampf um Punkte. Ein Problem, das Williams vor dem Belgien Grand Prix an diesem Wochenende immer noch nicht gelöst hat.
Williams kämpft weiterhin mit Überhitzung
"Das ist nach wie vor ein Bereich, den wir verbessern müssen", verriet Albon. Um dem Problem Herr zu werden, hat Williams Maßnahmen ergriffen. So wurde etwa das erste Training in Silverstone gezielt für Tests genutzt. "Wir haben Maßnahmen ergriffen. Diese dämmen das Problem zwar ein, beeinträchtigen jedoch die Leistung. Das müssen wir in den Griff bekommen, vor allem, weil das Mittelfeld so eng beieinander liegt", stellte Albon klar.
Hinzu kommt, dass die Konkurrenz – allen voran Sauber – durch Updates aufgeholt hat. In den zurückliegenden vier Rennen holte Sauber30 Zähler mehr als Williams und liegt in der Konstrukteurswertung nur noch 18 Punkte zurück. Albon ist entsprechend erleichtert, dass Williams dieses Wochenende ein Update im Gepäck hat.
Williams: Kein Vorteil ohne Nachteil
"Das Upgrade wurde uns zwei Rennen früher als ursprünglich vorgesehen zur Verfügung gestellt, was wirklich großartig ist. Der Nachteil ist, dass es sich um ein Sprintwochenende handelt. Wir wissen nicht, wie viel wir tatsächlich über die neuen Teile lernen können", sagte Albon. Im Grunde bleibt Williams nur eine Trainingssession am Freitag, um das Auto abzustimmen.
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Danach geht es direkt ins Sprint-Qualifying. Trotzdem blickt Albon positiv auf den bevorstehenden Double-Header in Belgien und Ungarn. "Ich glaube nicht, dass wir unser Update an diesem Wochenende voll ausreizen können. Aber wir können gute Vorarbeit leisten, um dann in Ungarn ein besseres Verständnis zu haben", meinte Albon.



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