Was folgt auf das Zauberrennen von Nico Hülkenberg in Barcelona? Aktuell ist das noch ungewiss. Hülkenberg startet den Kanada Grand Prix von Position 12, da Yuki Tsunoda zehn Plätze zurückversetzt wird. Das ist eine bessere Ausgangslage als noch in Spanien. Sind also wieder Big Points möglich? Nico Hülkenberg ist optimistisch und will einige Formel-1-Fahrer vor ihm angreifen.
Die Strafe von Tsunoda befördert Hülkenberg immerhin von Position 13 einen Platz näher an die Punkte. Doch viel mehr als das wäre laut Hülkenberg wohl so oder so nicht möglich gewesen. Ja, das war mehr oder weniger das Niveau. Es war sehr, sehr knapp. Q2 war schwierig, was die Fahrzeugbalance angeht. Ich glaube, da war etwas mehr drin, aber gleichzeitig hatte ich auch Mühe, sauber zu bleiben, also war es schon am Limit“, erklärt Hülkenberg. "Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis."
Im Vergleich mit den freien Trainings ist es sogar Nico Hülkenbergs bestes Ergebnis des Wochenendes. Der Sauber-Pilot landete zuvor auf den Plätzen 20, 14 und 18.
Nico Hülkenberg dreht sich an Wall of Champions vorbei: Glück gehabt!
Der Sauber drehte sich zwar einmal, doch wie durch ein Wunder drehte er sich um ein paar Zentimeter an der berühmt berüchtigten Wand vorbei. Hülkenbergs Sauber überlebte. Der "Champion"-Status blieb Hülkenberg damit verwehrt.
"Ich bin mit etwas Überschuss in die Schikane gefahren und habe dann den zweiten Wulst-Kerb berührt. Die Autos haben kaum Federung und daher hat mich das einfach in einen Dreher geschickt. Das war definitiv zu knapp, aber ich habe trotzdem Glück gehabt. Ich hatte nicht sonderlich viel Schaden", beschreibt Hülkenberg den Crash.
Hülkenberg greift auch in Kanada die Punkteplätze an
Doch was ist für Hülkenberg im Rennen möglich? Schon in Spanien war die Rennpace des C45 besser als die Pace auf eine Runde. Bis zu Platz fünf geht es für Nico Hülkenberg zwar im Normalfall nicht nach vorne, doch die Punkteplätze hat der Deutsche dennoch im Visier. "Ehrlich gesagt, ist alles möglich", so Hülkenberg. "Ich denke, unser Paket im Rennen ist respektabel. Auf den langen Runs gestern hatte ich ein sehr gutes Gefühl mit dem Auto, sogar besser als mit wenig Benzin. Ich bin zuversichtlich, dass wir einige der Fahrer vor uns in die Schranken weisen können."
Direkt vor dem Deutschen starten mit Franco Colapinto, Alexander Albon und Isack Hadjar drei Mittelfeld-Konkurrenten. "Es kommt alles auf die Pace und die Reifensituation an."



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