Max Verstappen startet den großen Preis von Monaco von Position vier, allerdings nur dank der 3-Platz-Grid-Strafe für Lewis Hamilton. Wie schon 2024 ist der Red Bull in Monaco unterlegen. Yuki Tsunoda musste schon in Q2 seine Segel streichen. Max Verstappen auf der anderen Seite hatte keine Chance gegen McLaren und Ferrari. Seine einzige Hoffnung für das Rennen bleibt das Chaos und die neue 2-Stopp-Strategie-Regelung.
Verstappen: Pole-Position war nicht möglich
Nach den beiden ersten freien Trainings der Formel 1 gab es bei Verstappen und Red Bull noch die Hoffnung zumindest McLaren gefährlich werden zu können. Doch auch die Papayas waren völlig außer Reichweite. Verstappen fehlten sieben Zehntel auf Lando Norris.
"Wir hatten absolut keine Chance. Im Qualifying war klar, dass Sektor 2 sehr schlecht war. Wir konnten einfach nicht gut über die Kerbs fahren. Man versucht, Probleme zu lösen, aber unser Auto mag einfach keine langsamen Kurven, besonders nicht die langsamen Kurven hier in Monaco", so Verstappen.
Schon im Vorjahr waren die Probleme ähnlich. Allerdings fehlten 2024 zwar nur drei Zehntel auf die Pole, dafür war die Startposition mit P6 schlechter. Die Probleme mit den langsamen Kurven und Randsteinen sind also nicht neu. "Das ist unser Problem. Es war schon immer unser Problem, seit dem neuen Reglement und es ist immer noch unser Problem", sagt Verstappen.
Verstappen zu Hamilton-Strafe: War nicht seine Schuld
Verstappen konnte durch die 3-Platz-Grid-Strafe von Lewis Hamilton noch eine Position gewinnen. Denn Hamilton blockierte den Weltmeister in Massenet unabsichtlich. Nichtsdestotrotz blockierte er ihn auf seiner schnellen Runde. Per Funk bekam Hamilton gesagt, dass Verstappen langsam machen würde, was allerdings nicht der Fall war.
"Natürlich weiß ich, dass es nicht seine Schuld ist, aber ich habe sogar eine Startplatzstrafe bekommen, ohne eine schnelle Runde zu behindern", so Verstappen.
Verstappen selbst bekam in Katar im vergangenen Jahr eine 1-Platz-Gridstrafe für das Blockieren von George Russell in einer schnellen Kurve. "Ich weiß, es ist die Schuld des Teams, denn Lewis ist normalerweise immer recht korrekt in solchen Dingen. Das war einfach unglücklich, aber es ist passiert", weiß Verstappen.
Verstappen hofft auf Chaos im F1-Rennen in Monte Carlo
Damit startet Verstappen zumindest direkt hinter den Top-3. Doch überholen ist in Monaco so gut wie unmöglich. Neben einem chaotischen Rennen kann Verstappen also nur auf die 2-Stopp-Strategie hoffen.
"Natürlich fährt im Rennen niemand Vollgas, also brauchen wir vielleicht etwas Glück bei der Strategieentscheidung. Wir wissen aber auch, dass es normalerweise ein ziemlich langes Rennen ist. Mit zwei Stopps könnte es aber etwas spannender werden", so Verstappen.
Doch wie sich die Änderung auswirkt, ist nicht absehbar. Im gesamten Paddock scheint kein wirkliches Wissen zu bestehen, wie genau sich der eine Stopp mehr auswirken wird – und zu wessen Gunsten.
"Es könnte interessant sein. Aber nochmal, es könnte für dich positiv oder negativ sein. Das ist im Moment noch nicht abzusehen. Aber das macht es definitiv schwieriger, alles richtig zu machen."



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