Welche Geschenke Kimi Räikkönen am gestrigen Heiligabend unter dem Christbaum vorgefunden hat, ist bislang noch nicht überliefert, aber einen Vertrag für die Saison 2007 wird er wohl noch nicht erhalten haben.
Die Zeit drängt den Vizeweltmeister ohnehin nicht: Bei nur sechs feststehenden Fahrern für die Saison 2007 und einem auslaufenden McLaren-Vertrag, stehen dem Finnen alle Wege offen.
Da ist es kein Wunder, dass der Iceman dieser Tage mit so ziemlich jedem Rennstall in Verbindung gebracht wird. Wiederbelebt wurden diese Wechselgerüchte, durch die Verpflichtung von Fernando Alonso durch Kimis aktuelles Team McLaren Mercedes.
Während Hans Joachim Stuck den Finnen angesichts dieses Deals die "Sektkorken knallen" lassen sah, da er nun mindestens "70 Millionen für einen Dreijahresvertrag" bei McLaren fordern könne, sieht ein ungenannt bleibender Teamchef dies in der Bild-Zeitung anders: "Kimi fühlt sich verarscht. Ist stocksauer, daß Teamchef Ron Dennis ihm eine neue Nr. 1 vor die Nase setzt. Der will nur noch weg."
Die große deutsche Boulevardzeitung liefert auch gleich einige Alternative mit: Da ist zum einen Ferrari, bei denen Räikkönen in diesem Jahr schon einige angebliche Vorverträge mit Erstverhandlungsrechten unterschrieben haben soll. Allerdings ist die Zeitung mit den vier Buchstaben derzeit nicht besonders gut auf die Scuderia zu sprechen, und sieht diese deshalb aus dem Rennen.
Viel mehr hat es der Bild momentan die Truppe von Ralf Schumacher angetan: Toyota soll Räikkönen - ebenso wie Ralf - einen Fünfjahresvertrag mit einem Anfangsgehalt von 25 Millionen Euro bieten.
"Ein Räikkönen-Wechsel zu Toyota macht Sinn", sagt Stuck. "Die Japaner wollen mit aller Macht Weltmeister werden, da ist es geradezu ein Muss, sich um Kimi zu bemühen. Erst recht, weil die Zeit von Ralf Schumacher und Trulli auch bald abläuft."
Auch Niki Lauda sieht dies ähnlich: "Räikkönen kann für 2007 frei wählen, in welchem Top-Team er sein Geld verdienen will. Seine Manager werden jetzt in Ruhe die Angebote sortieren. Toyota kann finanziell richtig was bieten, die sind für Räikkönen mehr als eine Alternative..."



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