Vor gut anderthalb Wochen war es soweit: Der Red Bull Ferrari RB2 rollte in Silverstone erstmals auf eine Rennstrecke. Während David Coulthard sein neues Arbeitsgerät als "sexy" bezeichnete, freut sich Technikchef Mark Smith besonders über die gute Zusammenarbeit mit dem neuen Motorenpartner Ferrari.

"Es war eine sehr interessante Erfahrung mit ihnen zusammenzuarbeiten", verriet er gegenüber Autosprint. "Alle Änderungen die wir verlangt haben, um den Motor in unser Chassis installieren zu können wurden durchgeführt. Anders gesagt: Sie sagten nicht "hier ist der Motor, baut das Auto darum auf". Stattdessen erfüllten sie alle unsere Wünsche."

Der RB2 der in Silverstone sein Roll-Out feierte, wird in nahezu unveränderter Form auch beim Saisonstart in Bahrain an den Start gehen. Im Gegensatz zum TF106 soll der RB2 bereits jetzt sein endgültiges Aerodynamikpaket besitzen.

"Es könnte nach weiteren Tests vielleicht noch ein paar kleine Änderungen geben, aber nur im Detail", so Smith. "Die Aerodynamik und insbesondere jene der Sidpods steht fest." Ein zweites Chassis des RB2 wird es dennoch erst im Februar nach dem ersten Testmonat geben.