Beinahe aus dem Nichts tauchte Mark Webber im Rennen auf und erzielte einen starken vierten Platz hinter den beiden Renault und Sieger Kimi Räikkönen.

"Das war eine starke Leistung von Mark, er ist gut gefahren", lobte ihn sein Technikchef Sam Michael dafür. "Unser Auto ist schneller geworden. Aber wir wollen ein Siegerteam sein und werden weiter hart arbeiten, um da wieder hinzukommen", kündigt er zugleich weitere Verbesserungen an.

"Wir waren heute ziemlich gut, aber hundertprozentig zufrieden bin ich nicht", zeigte sich auch der Australier noch hungrig. "Wir haben nicht ganz das erreicht, was wir wollten. Das Beste heute war die Arbeit der Boxencrew bei beiden Stopps, als wir erst an Coulthard und dann an Button vorbeikamen. Aber in den letzten Runden konnte ich Alonso nicht hinter mir halten. Das Auto ist klar besser geworden, weil die Jungs in der Aerodynamik-Abteilung mächtig Gas geben und BMW uns einen starken Motor gibt."

Antonio Pizzonia konnte diese Verbesserungen nicht für ein gutes Resultat nutzen. "Ich habe mein Rennen durch einen Fahrfehler ruiniert", gestand er ein. "Ich kam innen auf einen Randstein und habe die Kontrolle über mein Auto verloren. Das war das Aus. Leider ist das Ergebnis nicht das, was ich wollte."

BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen erlebte unterdessen einen "tollen" Grand Prix "mit vielen Zweikämpfen und Übeholmanövern". Ein besonderes Lob staubte dabei der Sieger ab: "Kompliment an Kimi: Dass ein Fahrer von Platz 17 ein Rennen gewinnt, sieht man nicht alle Tage."