Ganz am Ende der Startaufstellung wird man morgen die beiden Silberpfeile wieder finden. Für Teamboss Ron Dennis ist das Ergebnis der Wetterlotterie aber noch kein Beinbruch.

"Es mag vielleicht wie ein Desaster aussehen, aber wir sind zuerst hier um den Konstrukteurs-Titel und erst dann das Rennen zu gewinnen", betonte der Teamboss der Silbernen. "Aufgrund von Alonsos Startplatz sieht es für uns also nicht ganz so schlecht aus. Wir haben ein schnelles Paket und eine starke Strategie. Bei einem trockenen Rennen sollten wir also Japan mit mindestens genauso vielen Punkten wie Renault verlassen."

Im Gegensatz zu Kimi Räikkönen, der aufgrund seines Motorwechsels ohnehin 10 Startplätze verloren hätte, kostete der Qualifying-Regen Juan Pablo Montoya möglicherweise einen sicheren Sieg. "Es gibt nichts zu sagen. Das Wetter hat alles entschieden", ärgerte sich der Südamerikaner. "Es ist ein wahrer Alptraum, dass wir beide darunter zu leiden hatten im letzten Rennen einen Doppelsieg geholt zu haben."

Dennoch hat der Kolumbianer noch lange nicht aufgegeben. "Zumindest ist auch Alonso hinten, aber die Situation in der Team-WM ist nun alles andere als ideal. Ich bin mir aber sicher, dass wir morgen in die Punkte fahren können."

Und auch Kimi Räikkönen glaubt noch daran, weit nach vorne gelangen zu können. "Es ist zwar schade, aber man weiß nie wie das Wetter morgen sein wird", sagte der Finne. "Bekanntlich kann alles passieren."