Beide Minardi-Piloten beendeten das 4. Freie Training in den Top10. Christijan Albers lag zeitweise sogar auf Platz 2 und belegte am Ende den 5. Platz. Im Qualifying verhinderte der Wettergott allerdings eine Wiederholung dieses Wunders.

"Das Qualifying war eine reine Lotterie mit wechselnden Streckenbedingungen", begründete Teamboss Paul Stoddart die durcheinander gewirbelte Startaufstellung, die auch seine Fahrer in guten Positionen sieht. "Ich bin zuversichtlich, dass wir eine gute Strategie haben und freue mich darauf, was Suzuka morgen für uns zu bieten hat."

Für Robert Doornbos hatte das Qualifying nur eine schwierige Entscheidung zu bieten: "Wir hatten bei der Reifenwahl etwas Pech, da ich genau an der Grenze zwischen Intermediates und Regenreifen herausfahren musste", so der Niederländer. "Am Ende lagen wir damit falsch."

Besser erging es seinem Teamkollegen Christijan Albers. "Wir hatten ein richtig gutes Regen-Setup und unsere Zeiten waren heute Morgen sehr konkurrenzfähig. Im Qualifying konnte ich mit den Intermediates einfach nicht mehr so schnell fahren", erklärte Albers. "Aufgrund der Probleme anderer Fahrer konnten wir aber dennoch eine vernünftige Startposition erzielen."