Formel 1

Charles Leclerc: Beeindruckend, aber nicht fehlerfrei

Charles Leclerc hat eine eindrucksvolle erstes Formel-1-Saison bei Ferrari hingelegt. Dennoch war sein Jahr alles andere als fehlerfrei.
von Florian Niedermair

Motorsport-Magazin.com - Sebastian Vettel wurde zu Anfang seiner Karriere eine ungestüme Fahrweise nachgesagt, Lewis Hamilton ließ in seiner Rookie-Saison den möglichen Titel im Kiesbett von China liegen. Alle Stars der Formel 1 sammelten in ihren Anfangsjahren die Erfahrungen auf die harte Tour. Ähnlich verhält es sich auch mit Charles Leclerc. Obwohl die Schlagzeilen in dieser Saison überwiegend positiv gestimmt ausfielen, machte Leclerc doch einige Fehler.

Den ersten groben Schnitzer leistete sich der Monegasse beim Qualifying in Aserbaidschan. Nach Bestzeiten im Training galt er als Favorit auf die Pole Position. Im zweiten Qualifying-Segment warf er jedoch seinen Ferrari in die Streckenbegrenzung.

Es blieb nicht der einzige Abflug in diesem Jahr: In Monaco fiel er nach einem Unfall aus und beim Großen Preis von Deutschland rutschte er auf der regennassen Fahrbahn in die Wand. Auch bei der Kollision mit seinem Teamkollegen in Interlagos war er nicht vollkommen frei von Schuld.

"Wenn ich einen Fehler mache, erinnere ich mich sehr gut daran, was ich zuvor gemacht habe und was zu diesem Fehler geführt hat", sagt Leclerc im Interview für die Printausgabe von Motorsport-Magazin.com. So lernt der Ferrari-Pilot aus Fehlern, damit sie ihm kein zweites Mal unterlaufen. Ganz vermeiden lasse es sich dann aber doch nicht. "Sicherlich werde ich eines Tages den gleichen Fehler zweimal machen, das passiert."

Leclerc: Ich gebe erst im Q3 alles

Von seinem Qualifying-Unfall in Baku habe er etwa gelernt, dass er in den Qualifikationssitzungen erst Schritt für Schritt ans Limit geht. "Ich gebe erst im Q3 alles, was zuvor nicht der Fall war. Da habe ich schon von Q1 bis Q3 alles gegeben." Dennoch sei ihm derselbe Fehler in Ungarn nochmal unterlaufen. Dort flog Charles Leclerc nämlich im ersten Qualifyingsegment ab.

Auch seine Fahrweise passte Charles Leclerc im Laufe der Saison seinen Erfahrungen an. Beim Großen Preis von Österreich ließ er sich noch von Max Verstappens aggressivem Manöver überraschen, zwei Wochen später in Silverstone hielt er im Kampf mit dem Red-Bull-Piloten voll dagegen.

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