Formel 1

Formel 1, USA-Reifen 2019: Ferrari und Mercedes splitten intern

Pirelli veröffentlicht die Reifenwahl der zehn Formel-1-Teams für den USA GP 2019. Top-Teams in Austin konservativ, Ferrari und Mercedes splitten.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Pirelli hat die Reifenwahl für den USA GP 2019 der Formel 1 in Austin veröffentlicht. Das F1-Rennen in den Vereinigten Staaten findet nur sieben Tage, also back-to-back, nach dem Mexiko GP am kommenden Wochenende statt, daher erfolgte die Mitteilung für den Circuit oft he Americas auch noch vor dem nun erst einmal nahenden Grand Prix im Autodromo Hermanos Rodriguez.

Zumindest in Sachen Reifenmischungen ändert sich gegenüber Mexiko schon einmal nichts. Erneut bringt Pirelli die Mitte seiner Range, also den C2 als Hard, den C3 als Medium und den C4 als Soft. Wie üblichen schlagen die Teams bei den zehn frei wählbaren Sätzen wieder vor allem bei den roten, also weichsten Reifen zu.

Renault hat dabei besonders aggressiv gewählt. Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg erhalten als einzige Fahrer im gesamten Formel-1-Feld je zehn Sätze der rot markierten Walzen. Intern splittet das Team bei den härteren Mischungen. Ricciardo erhält nur einen Hard, dafür zwei Mediums, bei Hülkenberg ist es genau anders herum.

Auch bei den Top-Teams wird das Programm aufgeteilt. Besonders interessant ist das bei Ferrari. Hier wird nicht wie üblich - und wie jetzt auch bei Renault - zwischen den härteren Mischungen variiert, sondern dem C3 und C4. Leclerc bekommt neunmal den Soft, Vettel achtmal. Dafür erhält Vettel zwei harte Reifensätze, Leclerc nur einen. Bei Medium liegen beide bei drei.

Mercedes und Red Bull setzen bei allen vier Fahrern auf acht Sätze C4. Red Bull gibt Max Verstappen und Alex Albon zudem je viermal Medium und einmal Hard. Bei Mercedes wird hingegen gesplittet. Hamilton hat einen Hard mehr, Bottas einen Medium mehr.

Formel 1 Q&A: Ist Sebastian Vettel zurück zu alter Stärke?: (28:38 Min.)

Neben Ferrari, Mercedes und Renault splitten auch Haas, Alfa Romeo, Toro Rosso und Williams. Diese teaminterne Variation hat wie immer nicht den Hintergrund unfairer Behandlung, sondern ist schlicht auf das Aufteilen der Longrun-Arbeit im Training zurückzuführen. Ein Fahrer fährt etwa einen Runs auf Hard während der andere den Medium versucht. Später tauscht man die Daten aus.


Weitere Inhalte:
Wir suchen Mitarbeiter
Mitarbeiter Motorsport Designer Journalismus Programmierer Video